Beitrag No. 100! Bilanz nach 6 Monaten Blogosphäre

Leute! Jetzt wird’s kriminell! Denn ich oute mich hier und jetzt als absolut hoffnungslos schreibsüchtig! Als wahnsinnig fanatisch! Da gibt es nichts mehr schön zu reden.
Mutti ist dem „Blogoismus“ verfallen. Ich bin drin, eingetaucht in die Blogosphäre und komme auch so schnell nicht mehr raus! Ist nämlich verdammt schön hier! 

Dieses hier wird mein 100. Artikel auf meinem Blog sein! Zeit also, nach sechs Monaten bloggen, eine weitere Zwischenbilanz zu ziehen! 

Und ich wage jetzt schon zu behaupten, die Blogger Welt, sie ist eine eigene. Mit einer eigenen Sprache und eigenen Regeln. Ohne bislang alle zu kennen und entdeckt zu haben. Bin noch weit davon entfernt 😉  Aber ich lasse mich treiben, begebe mich weiter auf diese verrückte Reise, nehm‘ alles mit was mir gefällt und schaue wohin mein Weg mich führt. Mir hat sich eine neue Welt erschlossen, die meine Leidenschaft zum Schreiben unterstützt  und den eigenen Horizont erweitert.

Wie Euch schon zuvor berichtet, lerne ich mich selbst durch’s Bloggen jeden Tag ein bisschen mehr kennen, entdecke verborgene Seiten und erwecke längst vergessene wieder zum Leben.

Da braucht’s gar keine tausend Fragen zur Selbstfindung zu.
(Mache ich aber dennoch gerne mit bei dieser wunderbaren Blogparade).
Das Schreiben allein ist in meinem Fall die Reise zum tiefsten Inneren.
Ja, ich fühle mich lebendig wenn ich schreibe und nach jedem einzelnen Text befreit.

IMG_20180120_184158479Ich gebe viel von mir preis, das ist mir bewusst und stößt nicht immer auf Verständnis. Denn ich zeige mich bewusst verletzlich, gerne auch peinlich und selbst-ironisch und mache mich angreifbar. Weil ich es so will! Weil mir das heuchlerische-schöne-Welt-Geschreibe  einfach nicht steht.
Mutti hat die Hosen längst runter gelassen und steht nackig und bibbernd (Achtung! Überteibung!!) vor Euch. Also haut bitte nicht noch drauf 😉

Und auch wenn ich während der letzten 99 Texte vielleicht das ein oder andere Mal auch daneben lag und nicht ganz so geschickte oder kluge Dinge von mir gegeben habe, so habe ich es mir selbst zum Vorsatz genommen, keine Texte zu löschen. Ich möchte immer dazu stehen was ich schrieb und die Konsequenzen tragen.

Ich habe gelernt, dass es so viele andere, gleichgesinnte Mamas und Menschen da draußen gibt. Es macht Spaß sich mit Euch auszutauschen!

Und selbst zwei wahnsinnig tolle und spannende Erlebnisse hatte ich bereits die letzten Wochen, die mich motivieren und mir das Gefühl geben: Aufgeben ist keine Option. Es geht hier nur nach vorne!
Ich habe viel Herzblut und Arbeit in mein neues „Baby“ investiert, jetzt scheint es sich langsam auszuzahlen. Das ist sehr schön und freut mich riesig! Mehr möchte ich zu diesem Zeitpunkt nicht verraten. Muss ja den Spannungsbogen aufrecht erhalten 😉

Aber ohne Euch hätte ich schon längst wieder hingeschmissen! So viel ist klar!
Auch wenn ich mich hier gerade wiederhole.

Danke, dass Ihr immer wieder reinschaut, „liked“, kommentiert oder mich auch persönlich ansprecht! Ihr seid toll!

Außerdem schau ich mir doch so gerne Eure Länderfähnchen an. Preisgegeben von meiner Besucher-Statistik. Insbesondere zur Ferienzeit 😉
Doch habe ich auch gelernt, sich von eben dieser Statistik nicht verrückt machen zu lassen. Mal läuft’s gut, mal eben weniger. Und wenn ich nur für mich schreiben würde, so wäre es auch vollkommen in Ordnung.

Denn für mich ist Bloggen  – verbunden mit all den Erfahrungen und Erlebnissen – auch eine Flucht vorm Alltag und gleichzeitige Möglichkeit diesen zu verarbeiten! Wie genial ist das denn? Hab‘ ich aber auch schon einmal darüber berichtet 😉

Vermutlich wird sich mein Blog im Laufe der Zeit verändern, so wie sich eben auch das Leben selbst und meine Kinder verändern. Doch meinen eigenen Schreibstil, meine Art und Weise zu schreiben. Das möchte ich gerne beibehalten. Anfangs war ich verunsichert, ob mein Vorhaben, eben einen etwas anderen Mama-Blog zu schreiben vielleicht doch nicht ganz so gut ankommt. Eine Nische? Weiß ich nicht. Doch aufgrund einiger anstehender Projekte weiß ich nun, dass tatsächlich auch nach den anderen, den etwas verrückteren Mama-Blogs gesucht wird.
Wir müssen nicht immer nur vorbildlich schreiben!
Es geht tatsächlich auch ohne altkluge DIY-Ideen und Koch-Rezepte!
Ist das nicht befreiend zu wissen?

Vielleicht gehört etwas Mut dazu, gegen den Strom zu schwimmen, Tabus zu thematisieren und von Schwächen zu berichten. Aber am Ende zahlt es sich vielleicht ja doch aus.
Und wenn’s nur die liebe Mama „von nebenan“ ist, die hinter vorgehaltener Hand darüber berichtet, sich hier verstanden und aufgemuntert zu fühlen.
Das alleine bedeutet mir wahnsinnig viel!

Für mein eigenes Seelen-Heil ist das Schreiben auf jeden Fall schon mal gut 😉

Und ich möchte noch mehr lernen!

Vom Bloggen! Ein langer Weg liegt noch vor mir. Doch ich bleibe nicht stehen! Im Mai plant Mutti nach Berlin zur „Blogfamilia“ zu fahren. Wow! Eine ganze Konferenz nur für Familien-Blogger. Das musste ich auch erstmal lernen, dass es so etwas gibt. Nun, die Tickets sind reserviert, das Hotel ebenfalls.
„Dickes B“: Die Muddi kommt!

Bleibt last but not least nur zu sagen:
Danke! Euch allen! Für’s lesen, vernetzen, entdecken, Mut zusprechen!

What a ride!

Eure

Alex


6 Gedanken zu “Beitrag No. 100! Bilanz nach 6 Monaten Blogosphäre

  1. Oliver Antworten

    Ich wünsche dir noch viel Spaß bei deinen nächsten 100 Beiträgen. 😀

    1. Mama steht Kopf Antworten

      Lieben Dank! Werd‘ ich haben! 😉

  2. Saskia Antworten

    Liebe Alex,

    Danke das du meine Welt mit deinem Blog bereicherst. Ich gebe es zu, ich bin süchtig nach deinem alltäglichen, witzigen, chaotischen Wahnsinn im Hause L., weil es auch oftmals mein chaotisches Leben ist.Ich wünsche dir noch viele tolle Ideen, Blogs, Gesundheit und Kraft für alles Kommende.

    1. Mama steht Kopf Antworten

      Tausend Dank für Deine lieben Worte!!! Und jetzt bitte aufhören – bin schon ganz gerührt! Schnief! 🙂

  3. philosophyofthougths Antworten

    Ich finde es toll, dass du so ehrlich zu dir und auch zu anderen bist. Und ich finde deinen Vorsatz, nichts zu löschen, sehr gut. Denn man kann sich, wenn man die Beiträge oder Geschichten, wenn man sie sich nach ein paar Jahren wieder anschaut, sehen, wie man sich anderen entwickelt hat und was man vor ein paar Jahren noch so gedacht oder gefühlt hat.
    Ich finde das Schreiben von Geschichten oder Gedichten auch sehr schön, auch sehr entspannend, weil man sich dort in eine andere Welt begibt.
    Viele Grüße Jona

    1. Mama steht Kopf Antworten

      Dankeschön! 🙂 Ja, ich glaube -so Gott will- werde ich mit achtzig viiiel über mich selbst zu lesen haben 😉

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