„Die Augen müssen weg!“ – Ein neues Titelbild für Mama steht Kopf

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Der nächtliche Schlaf hat ja bekanntlich tausende Gesichter.
Keine Nacht gleicht der Anderen.
Und Träume können zum Einen ganz schön verwirren, das eigene Gefühlsleben durcheinander wirbeln oder gar zum Nachdenken anstupsen.
Oder Aha-Erlebnisse hervorrufen.

Letzte Nacht zum Beispiel schlief ich schlecht.
Wie meistens von Sonntags auf Montags – wenngleich ich wohl bemerkt ja ohnehin erst am Montag schlafen gehe.
Ich ging schlafen mit dem Wissen im Unterbewusstsein, dass der Handy-Alarm in weniger als fünf Stunden penetrant summend versuchen würde, mich aus dem tiefsten Jenseits wieder in die Gegenwart zu katapultieren.
Ja, mit einem solchen Wissen schläft es sich nicht immer so hervorragend. 😉

Meistens arbeite ich dies dann auch in meine Träume ein.
Wandele durch die Nacht und treffe alle möglichen Zeitgenossen, die ebenfalls gleich vom Wecker in die Realität zurückgerufen werden und dennoch nicht friedlich schnaubend in den eigenen Federn liegen.
Obwohl wir alle es denn müssten.
Ich erlaube es mir hier, an dieser Stelle stur zu ignorieren, was mir Vernunft und Gewissen vermitteln möchten.
Ich werde sowieso mit bleierner Müdigkeit am Nachmittag gestraft werden!

Manchmal aber enden Nächte auch abrupt mit einem Geistesblitz!

„Die Augen müssen weg!“

durchfuhr es mich, bevor ich überhaupt noch eben selbige am frühen Freitag-Morgen öffnen konnte.
Es war ein zarter Gedanke, der schon eine Weile in mir keimte und nur darauf wartete, zu reifen und an die Oberfläche zu brechen.
So soll es nicht mehr bleiben, eine Veränderung muss her!
Sofort!

Als ich vor etwas mehr als zwei Jahren diese Seite hier in’s Leben gerufen hatte gefiel sie mir sehr.
Die Nahaufnahme der eigenen Augen, welche eine liebe Bekannte damals von mir geschossen hatte.
Es war ein Moment, in dem ich überwältigt war von unzähligen Gefühlen.
In dem meine Welt eben Kopf stand.
Nicht schlimm genug, um Tränchen rieseln zu lassen, aber ausreichend für eben jenen bekümmerten, sentimentalen und vor allem nachdenklichen Blick!
Und weil dieser Blog zu einem großen Teil nun einmal auch aus der Reflexion meiner ganz eigenen Gefühlswelt  besteht, fand ich diese Augen für den „Header“ meiner Seite mehr als passend.

Passend – aber traurig!

Einen Gedanken allerdings konnte ich seit geraumer Zeit nicht mehr abschütteln.
Saß mir im Nacken und ließ mich in letzter Zeit an der ursprünglichen Idee zweifeln.

„Das sieht ja aus wie’n verdammter Trauerblog!“

durchfuhr es mich immer öfter, rief ich die eigene Seite auf.
Wer möchte ein solch depressiv wirkendes und vorm allem dunkles Bild schon sehen?
Will ICH das überhaupt?
Bin ich das noch und passt das noch zu mir?

Klar bin ich das noch!
Aber eben nicht immer!
Ich bin noch so viel mehr als diese nachdenklichen Augen.
Dieser Blog ist so viel mehr.

Frischer sollte es sein, mein neues Titelbild!
Voller Leben, frech, ausgefallen, witzig, kreativ und einzigartig! Jawohl!
Ganz schön viele Ansprüche an nur ein einziges Bild?

Ja, schielt und scrollt jetzt gerne nochmal nach oben!
Ich finde nämlich:
Das ist mir ausgesprochen gut gelungen!
Und das muss ich genau jetzt genau so schreiben!
Für die Zeit in wenigen Tagen, in der ich an all‘ das was ich hier berichte, nicht mehr glauben werde!

Es geht mir gut!

Jetzt gerade geht es mir gut.
JETZT ist die Zeit für ein neues Titelbild.
Ich werde mich schon früh genug an die trüben Augen zurück sehnen 😉

Und ganz nebenbei bemerkt sollte ich mir unbedingt einmal einen eigenen Brief an mich schicken.
Oder eine Mail.
Datiert und zurückgestellt bis zu der Zeit, in der ich sie bitter benötigen werde.

Ich würde mich dann selbst überlisten, sie mir ausdrucken und über’s Bett pinnen und damit dem k***besch*******Zyklus ein’s auf die Mütze geben.
Wortlaut wäre in ungefähr der Folgende:

„Liebe Alex. Du bist nicht die armselige, „arbeitslose“ Loserin, die keiner auf der Welt leiden kann!
Die kucken Dich nicht alle schief an – und Mann und Kinder hassen Dich nicht.
Brauchst gar nicht nach den Koffern zu suchen – hier haut keiner unbemerkt ab.
Ach und übrigens: „Creep“ und „Loser“ hab ich von Deiner Spotify-Playlist gelöscht!
Für immer.“

Ich schweife ab. 😉

Zurück zum Bild:

Ich wollte, dass es all‘ das wiederspiegelt, was mir wichtig und bedeutsam ist!

Und da gehören nun einmal ganz klar meine drei Kinder – beziehungsweise deren Käsefüße – dazu.
Die sollen immer mit beiden Beinen feste auf dem Boden stehen, verwurzelt und dennoch frei.
Selbstbewusst, mutig und sicher!
So wünsche ich es mir für alle drei!

Ich bin und bleibe nun einmal die verrückte Alte zwischen diesen ganzen Kinderfüsschen, die leider von Jahr zu Jahr größer werden! Macht mich traurig, ist aber so.
Auf dem Kopf stehen werde ich weiterhin, daran wird sich nichts ändern.
So ist meine Welt.

Doch weiß ich, gerate ich bei meinem Handstand mal ins Schwanken, gibt’s genug verlässliche Hände die mich stützen und auffangen werden! 🙂

Die Schrift spiegelt meiner Meinung nach die ganz eigene Gegensätzlichkeit wieder.
Selbst mit vierzig Jahren schwanke ich noch immer zwischen dem verspielten kleinen Mädchen, welches gerne beschützt werden möchte und dem motzig-aufstampfenden „Krawalli“ mit der schwarzen Graffiti-Schrift!

Der Name ist und bleibt Programm!

Keine Sorge.
Am Namen wird also nicht gerüttelt!
Mama steht Kopf bleibt.
Genau so, wie ich noch immer der Meinung bin, dass die Welt eigentlich keine „achtmillionen“ Mama-Blogs braucht!

Wohl aber ich! Denn was wäre ich schon ohne das Schreiben?
Und außerdem wage ich zu behaupten, gelingt es keinem Menschen auf der Welt so viel über ein einziges Bild zu schreiben! 😉

An dieser Stelle sei auch zwei ganz lieben Männern gedankt, die ich mit meinem Geistesblitz ein ganzes Wochenende auf Trab gehalten habe! (Nerven kann’se 😉 )
Ohne Euch beide wäre mir die Umsetzung meiner Idee ganz sicherlich nicht so hervorragend gelungen!!!

Viele Spaß mit dem neuen Look!

Eure 

Alex

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