Schöner Wohnen? Ich geb’s auf!!! – Unser Wochenende in Bildern 29./30.5.

Samstag

Ausschlafen bekommt mir offenbar nicht.

Ebenso wenig wie doppelter Espresso – denn ich fühle mich leicht angestochen und bekomme einen Rappel.

Bösartige Zungen könnten den meinen Zustand auch „verstrahlt“ nennen, schließlich lässt sich heute zum ersten Mal nach unvorstellbar langer Zeit die Sonne blicken.

Und das Dilemma nimmt somit seinen Lauf.

Im Grunde war es vorprogrammiert:

Die Sonne scheint – und mir fällt ein, dass ich mich zu Hause NICHT wohl fühle und überhaupt NIX gemütlich und wohnlich oder gar vorzeigbar erscheint! 

Und selbstverständlich bringe ich derartige Gedanken nicht mit der nunmehr seit über einem Jahr steten Anwesenheit des Gatten in Verbindung.

Ich meine, es ist ein Zufall, dass dem smarten Smart-Home im Inneren begleitet von Monate-lang umprogrammierten Lichtschaltern, Jalousien und herausmontierten Steckdosen (und Kabeln, Unmengen von Kabeln!!!) nun das Projekt „Bewässerungssystem“ im Garten folgte.

Draußen schön sitzen? Fehlanzeige!

Und somit unser Garten aktuell…

…mit noch größeren Kabeln (sind es nicht, sind irgendwelche witterungsbeständigen Leitungen) und tief aufgebuddelten Furchen versehen ist.

Was den beiden Mädels gefällt (Erdhaufen und Dreck überall, Oh yeah!) treibt mich in den Wahnsinn und schreit nach einer Aktion der Rache!

Da die Terrasse aber ob der ganzen Vorgänge weniger zum Verweilen einlädt, kommt mir das Projekt „Balkongestaltung“ in den Sinn.

Ich will endlich einen schönen Balkon!

Denn zwar besitzen wir seit nunmehr zehn Jahren einen Balkon am Einfamilienhäuschen, nutzten ihn aber bislang äußerst selten.
Weil schneller auf der Terrasse.

Für eine Weile sogar glaubten wir den Balkon als kostspielige Fehlentscheidung – jetzt aber möchte ich mir einen (sichtgeschützten) Rückzugsort an der Sonne ermöglichen!

Denn aktuell hat weder das Freibad offen (die Frage stellt sich aber ohnehin auch erst mit steigenden Temperaturen), noch bekomme ich meine chillige Lounge-Ecke im Garten (es sollte ein Corona-Projekt werden, scheitert aber am Holz-Liefer-Engpass!) – und auch ein Sommerurlaub ist aktuell fern jeglicher Planung.

Maue Aussichten, die schon ein klein wenig aufs Gemüt schlagen können!

(Sagte ich nicht die ganze Zeit schon, das vergangene Pandemie-Jahr war gar nicht sooo schlecht! 😉 )

Kurzum:

2021 begeistert mich bis jetzt noch nicht über alle Maßen und ich bin motzig – und möchte von zu Hause flüchten.

Shopping-Orgie im Gartencenter

Zufälligerweise lande ich bei meinem „Türmversuch“ vorm großen Gartencenter.

Denn da gibt’s Blümchen und Laternen, um das wenig anmutende Flair zu Hause etwas zu übertünchen.

Und gleich nebenan darf ich mich beim Dänen als Gast einloggen und kurzerhand eine Campingliege (mehr bauch ich nicht!) für den Balkon erwerben.

Zwar bekomme ich am Nachmittag noch Besuch von meinem lieben Bruder mit Neffen, doch soll dies mich in meinem Tatendrang nicht bremsen und das Projekt „Balkongestaltung“ ist gestartet.

Selbstverständlich fehlen hier noch jede Menge Outdoor-Kissen und Lichtchen und Laternen – mindestens so viele, wie sich Kabel, Rohre und Leitungen in und um das Haus befinden!!!

Ich wühle, bastele, schrubbe und buddel also den gesamten Samstag-Nachmittag – und bekomme im Anflug einer leichten Erschöpfung zusammen mit den Mädels meine dollen Fünf-Minuten!

Crosstrainern und netflixen darf ich am späten Abend auch noch – über die Uhrzeit zu welcher ich das eigene Bett aufsuche, schreibe ich hier lieber nicht! 😉

Sonntag

Heute möchte ich es langsam angehen lassen!

Doch zeigt sich beim Blick auf die Wäsche- und Geschirrberge, dass dieses Vorhaben bereits nach der ersten Tasse Kaffee zum Scheitern verurteilt ist.

Es saßen im übrigen schon drei glückliche Kinder zum Chillen in der Liege auf dem Balkon.
Ich noch nicht! (War klar, ne? 😉 )

Vor dem Mittagessen spielen die Kleinste und ich „Rinks & Lechts“ von Amigo-Spiele (Werbung da PR-Sample).

Sehr gerne hatten wir das Spiel in den vergangenen Wochen während des Homeschooling gespielt.
Gerade Vormittags in den Pausen zwischen den abzuarbeitenden Aufgaben.

Um ein klein wenig Struktur und Regelmäßigkeit in die Vormittage zu bekommen, hatten wir nämlich seinerzeit die Regel eingeführt, dass Tablet, Handy und Co. (außer zu schulischen Zwecken natürlich!) erst ab Mittags genutzt werden dürfen.

Da aber gerade die Kleinste sich schwer tat, Aufgaben ausdauernd an einem Stück zu erledigen, waren viele Spiel-Pausen notwendig.

Zum Runter-kommen, zum Durchatmen – und hin und wieder leider auch zum Trösten und Tränchen-trocknen.

Gerne habe wir diese genutzt, um spielerisch ein bisschen die Rechts-Links-Orientierung zu trainieren – mit diesem Kartenspiel und der Hilfe der lustigen Polizisten kein Problem.

Eine willkommene Abwechslung zu den Schulaufgaben!

Mittlerweile sind wir zwar wieder in den täglichen Präsenzunterricht zurückgekehrt, das Spiel ist aber geblieben und kommt nach wie vor mit Begeisterung zum Einsatz. 🙂

Wie immer Sonntags essen wir viel zu spät zu Mittag.

Eigentlich würde ich gerne noch mit der Kleinsten eine kleine Radtour in die Nachbarstadt machen.

Die beiden großen Schüler allerdings müssen noch für anstehende Arbeiten lernen und auch ich hinke mit einigen Aufträgen arg hinterher. (Willkommen im alten-neuen Alltag!)

Zudem machen mir heute Müdigkeit und Kopfschmerzen sehr zu schaffen – möglicherweise rächen sich ein klein wenig der Aktionismus und die „Aggrobatik“ vom Vortag! 😉

Kommt gut in die neue Woche!

Eure 

Alex

P.S. Wie immer – noch mehr Wochenenden in Bildern gibt’s drüben bei grossekoepfe! (Werbung durch Verlinkung)

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