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Back to London – denn es war an der ZEIT! Ein (langes) Wochenende mit meinem Großen!

Zeit verändert. Vieles.

Zeit lässt uns altern und Erfahrungen sammeln, Erinnerungen schaffen.

Die Zeit formt unseren Alltag und auch verändert der Lauf der Zeit das, was wir Familie nennen.

Familien-Leben wandelt sich

Denn auch hier machen die Jahre keinen Halt und Familienleben wandelt und ändert sich.

Die Kernfamilie – unsere ganz eigene Familie – sie ist immer noch da und hat sich lieb.

Aber wir sind nicht mehr die unzertrennlichen Fünf, die jeden Weg gemeinsam beschreiten.

Das ist völlig normal und selbstverständlich – so will es der Lauf der Zeit.

Unsere Kinder sind keine Kleinkinder mehr, die stete Betreuung und Begleitung durch uns Erwachsenen benötigen – Flügel breiten sich aus und schlagen hin und wieder auch schon kräftig zur Probe.

Wege trennen sich, um sich im Anschluss gemeinsam wieder zu finden und versammeln.

Ich tue mir schwer mit dem Lauf der Zeit, dem Altern und Loslassen – und auch damit, meine Babies ziehen zu lassen.

Doch ist es wohl nun meine Aufgabe, Freiheiten einzugestehen und ein wenig versteckter im Hintergrund – als verlässlicher Rückzugsort – da zu bleiben.

Genau so wie es meine Aufgabe war, jetzt endlich ein Versprechen einzulösen, bevor auch hier der Lauf der Zeit irgendwann “es ist zu spät” ruft – und eine große Chance auf eine bleibende Erinnerung verstrichen ist.

Und manchmal ist es sogar angebracht, dafür die Beine in die Hand zu nehmen und zu rennen!
Weil die ZEIT drängt!

Zeit – ist manchmal auch unberechenbar! 😉

Und so renne und drängele ich, schwitze und gebe eiligst Gas. Am Samstag-Morgen. 

Am Flughafen Frankfurt herrscht Chaos, welches ich in der Form noch nicht erlebt habe – es müssen wohl noch die Nachwirkungen vom Streik am Vortag und IT-Ausfall vor wenigen Tagen sein.

Die Schlange zur Sicherheitskontrolle reicht über die gesamte Halle und durch mehrere Flure.

Noch fünf Minuten bis Boarding und kein Weiterkommen in Sicht – fast schon sehe ich mein Versprechen, die gemeinsame Zeit, schwinden.

Und kämpfe uns beide durch.

Mit Erfolg – pünktlich zum Boarding-Aufruf erreichen wir unser Gate.

Um Minuten später im Flieger zu sitzen – und dort zwei Stunden am Boden zu verweilen.

Denn manchmal spielt die Zeit Dir auch einen Streich – vielleicht um zu verdeutlichen, dass wir Menschen viel zu oft versuchen, uns dagegen zu stellen, zu kämpfen und aufhalten oder gar besiegen zu wollen.

Die Zeit macht letzten Endes was sie will – und lässt uns nach all der Eile lange warten.

Personal zum Beladen des Frachtraums lässt sich über eineinhalb Stunden nicht finden, Fahrer zum Zurücksetzen des Fliegers fehlen.

Zwei Stunden nach Plan heben wir endlich in die Luft ab.

Back to London

Drei Jahre und eine doofe Pandemie haben uns getrennt, lange hing das Versprechen, einmal mit dem Sohn alleine nach London zu fliegen, in der Luft.

Nun sind wir endlich da.
Bin ICH wieder da.

In einer Stadt, mit der ich bereits so viele Erinnerungen teile, die mir im Laufe meines langen (betagten 😉 ) Lebens ans Herz gewachsen ist!

Wir wohnen in Earls Court/Kensington.
Ich mag die Gegend sehr – es ist ein idealer Startpunkt für jedwede London Unternehmungen!

Treiben wollen wir uns lassen, ganz ohne Stress und Pflichtprogramm – ich liebe es stets, einfach DA zu sein, unterzutauchen in der Menge und das Flair einer Stadt auf mich wirken zu lassen.

Sehr viel mehr brauche ich nicht – der Rest fällt beim vielen Laufen ohnehin stets vor die Füße und ergibt sich.

In London sowieso, wo gefühlt alles – trotz der Größe – irgendwie fußläufig zu erreichen und miteinander verbunden scheint.

Ich mag es, Gesichter und Menschen zu betrachten, mir die Schicksale und Geschichten hinter den mir Fremden auszumalen.

Es lässt sich selbst und seine Sorgen vergessen – und nicht allzu wichtig nehmen.

Das brauche ich ab und an!

Und vermisse jene Eindrücke, Ablenkung und den Trubel auf dem Land um ehrlich zu sein!

Erinnerungen möchte ich mit dem Sohn formen und hoffe sehr, dass diese lange bis ins Erwachsen-Sein haften werden – und er später einmal gerne an den London-Trip mit seiner alten Mama  zurückdenkt! 🙂

Doch genug der Worte, hier ein paar erste Fotos unserer Reise nur zu zweit! 🙂

Samstag

Sonntag

Erst nach vielen, vielen Stunden draußen in der City kommen wir am Abend zurück in’s Hotel.
Die Wangen glühen ob so viel Sonne und Draußen-Zeit, Füße brennen – wieder freue ich mich JETZT im Grunde nur noch auf eine heiße Dusche, mein Desperados vom Supermarkt und ein bisschen Netflix vom Handy!

Morgen noch werden wir einen ganzen Tag in der Stadt verbringen, bevor uns Dienstag der Weg zurück nach Deutschland führt.

Aber bis dahin ist ja zum Glück noch ein wenig ZEIT! 🙂

Kommt gut in die neue Woche! 

(mehr #wibs wie immer drüben bei grossekoepfe!)

Eure 

Alex

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