Vom Grinch, der Weihnachten verschlief

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Eine seltsame Stille lag über der Höhle des grünen Gesellen hoch oben auf dem Bergesgipfel.
Nicht einmal der sonst so zornige, stürmische Wind toste und wütete und ließ‘ – wie eigentlich üblich – die noch wenigen verbliebenen Bäumchen sich qualvoll hin- und her biegen!

Nein, es war eine nahezu friedliche Ruhe und beinahe könnte man meinen, der dustere Berg würde im Morgenlicht warm und hell erstrahlen.
Nur die hin- und wieder herunterpurzelnden Steinchen und das leichte Beben und Vibrieren des kargen Untergrunds dort droben ließen erahnen, dass da noch etwas Anderes sein musste.

Und wenn man nur mutig genug war sich des Höhlen-Eingangs zu nähern, einmal das Näschen in’s dunkle Kühl herein zu halten und mit einem Ohr aufmerksam lauschte, dann würde man es verstehen.

Was dort gerade vor sich ging. mehr „Vom Grinch, der Weihnachten verschlief“

Freude & Zeit schenken: Unser Adventskalender von „Schokoladenseite“

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*Werbung. Es ist ja eigentlich jedes Jahr dasselbe. Kaum haben wir artig und fleißig Kürbisse wahlweise geschnitzt oder mit Acryl-Farbe bemalt, diese stolz überall auf Bildchen im Netz präsentiert und von unseren gespenstisch-schaurigen Streifzügen durch die Nachbarschaft berichtet, lauert schon das nächste „Mütter-Battle“ an der Ecke.

Hämisch lacht es sich in’s Fäustchen, grinst breit ob der Panik, welche die nächste Pflicht-Aktion („Du bist nur eine gute Mutter wenn….“) in uns auslöst.
Und ich meine hier noch nicht einmal das alljährliche Wett-Laternen-Basteln in der Kita.

Denn dieses Jahr kann ich hier nun entspannt auf der Couch von purem Glück berichten. Dieses Jahr musste ich mir nicht Kaffee und Kuchen erst zuvor mit schnippeln, biegen, prickeln, kleben und verzieren verdienen!
Nein! Die Kinder bastelten die diesjährige Martins-Laterne alleine in der Kita.

Und während ich dies hier schreibe, fühle ich mich nun ein klein wenig schuldig.
Ob meiner Unlust was derartige Dinge, wie Laternen-Basteln betrifft.
Weil’s sich beim dritten Kind irgendwie „ausgelutscht“ anfühlt und einen überzeugten DIY-und Bastelverweigerer auch nach dem elften Jahr Mutterschaft nicht beflügelt und in unbändigende Euphorie versetzt!

Es sei denn, die Bastelarbeiten werden für Mutter so einfach wie möglich gestaltet. Wenn nur noch ein bisschen Phantasie und Feinschliff fehlen. Dann ist’s auch für mich in Ordnung.

Wenn ich aber nun nicht vom Laternen-basteln schreibe, was meine ich denn dann? mehr „Freude & Zeit schenken: Unser Adventskalender von „Schokoladenseite““

„Macht Euch bereit“: vom Adventskalender-Hype 2.0 & eingelösten Versprechen

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Es duftete! Tatsächlich!

Ich habe mir die Zeit genommen und noch vor dem ersten Dezember mit den Kindern Plätzchen gebacken. Ich sagte Euch doch ich bin voll motiviert! Oder auch geplagt von Schuldgefühlen und mütterlichem Pflichtbewusstsein. Nennt es wie Ihr wollt. Ich musste einfach mal dafür was anderes liegen lassen. Schon war’s da: Das Butterplätzchen-Zeitfenster.

Mit Schrecken musste ich jedoch feststellen, dass „das Andere“, abends kläglich und verzweifelt vor dem leeren Futter-Schälchen kauerte.
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Meine Hetzjagd zur Besinnlichkeit

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Ich bin mal wieder am Wäsche zusammen legen. Da fällt mir ein, was ich jetzt eigentlich stattdessen dringend machen müsste! Denn:

 

Ich habe nur noch zwei Tage! 

 

Zwei verflucht läppische Tage um erneut auf den Dachboden zu kraxeln, dort in der Weihnachtsecke nach Kugeln, LED-Sternen, Holz-Weihnachtsmännern und dem ganzen anderen Grusch zu suchen. Glitzernder Krimskrams, den ich spätestens vier Tage nach dem heiligen Fest nicht mehr sehen kann. mehr „Meine Hetzjagd zur Besinnlichkeit“

Alle Jahre wieder: Vom Adventskalender-Hype & der Sache mit dem dicken Alten

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Ich hatte  früher die Sparversion. Vermutlich hatte er nur etwas mehr wie eine Deutsche Mark gekostet. Aber für mich war er das Größte. Jeden einzelnen dunklen Dezember-Morgen. Damals, als noch tatsächlich Schnee in der Vorweihnachtszeit fiel und ich einen Großteil meiner Nachmittage dick eingepackt im Schneeanzug im selbstgebauten Iglu kauerte (ja, SO groß war’s nun auch nicht!) und darin das behutsam aufgehobene, kostbare Stückchen Schokolade verspeiste.

Damals, als es noch keine Kindergarten- und Schul-Zahnärzte (oder rede ich jetzt hier gerade wieder die Vergangenheit schön?) gab und als noch keine Muttis vegane Dinkel-Plätzchen ohne Zucker und Ei zauberten.

Da war er für mich das Allertollste! Der Billig-Adventskalender vom Discounter!

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