Die Welt steht Kopf – und dreht sich heute ohne uns weiter

17+

Es ist das erste Mal seit Sonntag.
Das erste Mal seit Sonntag finde ich die Gelegenheit, den Laptop aufzuklappen und zu versuchen, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Wohin dieser Text führt?
Ich weiß es auch noch gar nicht.

Vielmehr jedoch weiß ich, dass es ein unheilbares Wirrwarr an Gefühlen und Gedanken war, welches mich daran hinderte, einen neuen Beitrag zu verfassen.
Die vergangenen Tage stand die Welt mal wieder ein klitzekleines bisschen Kopf.
So sehr, dass ich beschäftigt und besorgt von einem Ort zum Anderen eilen musste – und an gelöstes Durchatmen nicht zu denken war.

Und heute?
Heute sperre ich sie ein bisschen aus, die Welt da draußen.
Wir können nicht mehr und wollen heute auch mal nicht mehr.
Bockig verschränken wir heute die Arme, ziehen die Bremse, kuscheln uns in die Kissen und lassen die Welt da draußen sich ohne uns weiter drehen.
Weil das auch mal sein muss und dann auch mal geht! Verflixt! 😉

Wenn das Kind krank ist

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Durchatmen: Time out für die Nerven

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22.15 Uhr. Ich stehe auf der Terrasse und sauge tief die frische Luft in mich auf.  Das muss jetzt einfach sein. Eben gerade habe ich noch schnell zwei Kinder-Fahrräder in den Schuppen geräumt, ebenso wie zwei Fahrrad-Helme, einen Packen Straßen-Malkreide und mehrere Paar Schlamm-Schuhe eingesammelt und diese in das tiefe XXL-Waschbecken im Hauswirtschaftsraum gestellt. Putzen werde ich sie heute definitiv nicht mehr. Im Obergeschoss ist noch wildes Geflüster und Gegacker zu hören. Die Mädels, eigentlich längst in’s Bett gebracht, wollen zusammen im neuen Hochbett der Kleinsten nächtigen. Dürfen sie, sind ja schließlich Ferien. Nur Ruhe hätte ich gerne jetzt! Endlich, endlich meine Ruhe! mehr „Durchatmen: Time out für die Nerven“