Wieder geht ein Herzensmensch – Kindern den Tod erklären

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Eigentlich sollte hier an dieser Stelle ein anderer Text stehen.

Ich wollte darüber schreiben, wie schwer sich mittlerweile auch meine Kinder mit der aktuellen Pandemie-Situation tun, denn ein ganzes Jahr Ausnahmezustand zehrt und laugt aus.

Auch die Kinder – und gerade mein kleinstes Kind – zeigten in jüngster Zeit einige Auffälligkeiten, die mich betrübten und gar ein klein wenig sorgten.

Denn gerade die Kleinen haben noch nicht die Möglichkeit, ihre Freunde einfach online zu treffen, den ganzen Tag zu chatten und zu schnattern – all das, was die beiden größeren Pubertiere wahrscheinlich auch ohne Pandemie tagtäglich tun würden!

Sie würden vermutlich auch in einem stinknormalen Alltag kaum das Näschen vor die Türe halten und mit den besten Freunden lieber „online“ spielen.

Und ich würde genervt mit den Augen-rollen und sie auffordern, sich endlich mal im „real life“ (sagt man sicher nicht mehr so und ist somit uncool) zu treffen.
Zumindest erinnere ich mich dunkel an eine Zeit vor dem großen C, in der es bereits schon so war.

Doch meine Kleinste hat das alles noch nicht. more „Wieder geht ein Herzensmensch – Kindern den Tod erklären“

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Abschied zu Zeiten der Besinnlichkeit

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Ich soll dieses Mal nicht drüber schreiben. So wurde ich gebeten.
Und die Bitten und Belange anderer Menschen möchte ich respektieren.
Werde ich im Vorfeld, noch bevor ein Text Herz und Geist entsprungen ist, ausdrücklich gebeten, so will und muss ich dies akzeptieren.
Das tue ich dann auch.
Auch wenn’s weh tut und mir so sehr auf der Seele brennt.

Ich vermag keine Texte löschen, wenngleich sie noch so unglücklich formuliert waren, denn ich stehe zu dem was ich bin – und im Moment des Entstehens eines Beitrages nun einmal fühlte.
Ich ändere und korrigiere höchst selten und lösche so gut wie gar nicht – es sei denn, das Wohl meiner Kinder hinge davon ab.

Aber wie drückt man Schmerz in Worte aus, ohne ihn beim Namen zu nennen?

Wie ergeht es einem Menschen, ereilt eine kurze, traurige Textnachricht einen ausgerechnet vor der Kühltheke des hiesigen Discounters?
Aus dem Nichts, mitten in einen trüben, verregneten November-Morgen hinein?
Es ist ziemlich simpel erklärt.
Dann springt schnell der Autopilot ein – und ein Mensch funktioniert nur noch.

Und wenngleich das Herz in jenem Moment bis zum Halse pocht und Tränen darauf drängen hinaus zu bersten, beherrschen wir Erwachsenen uns dann.
Denn so gehört es sich schließlich.
Wir schweigen wenn man uns darum bittet – und reißen uns verflixt nochmal zusammen.

Nun, das gelang mir bis zu dem Moment, an welchem ich die eigene Haustüre aufschloss und die Tüte mit den dringend zu kühlenden Lebensmitteln auf den Flur sacken ließ.
Und mich gleich daneben. more „Abschied zu Zeiten der Besinnlichkeit“

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