Das Fotoshooting & warum wir Mamas alle Superheldinnen sind!

Ich fühlte mich irgendwie blöd die letzten Tage. Ach was, die ganze letzte Zeit. Gepackt von Selbstzweifeln, der steten Frage eine gute Mutter zu sein und all‘ meinen Kindern gerecht zu werden. Ausgebremst von Zweifeln was diesen Blog hier betrifft. Ausgebremst von Zweifeln und Fragen was meine berufliche Zukunft betrifft. Ausgebremst von der Frage, ob diese Zukunft überhaupt noch existiert und der ewigen Frage, „was noch aus mir werden soll“.

Müde, abgekämpft und träge, trotz Sport. Auch so fühlte ich mich. Ich fühlte mich „klein“ und ab und an selbst sogar ein bisschen bedeutungslos und ignoriert.
An „schlimmen“ Tagen nahezu unsichtbar und weg geschubst von Menschen, die ich doch eigentlich in’s Herz geschlossen habe. Auch so fühlte ich mich. Hin und wieder. 

Es sind so viele Empfindungen und Emotionen, wie sie auch nur eine Mutter und Frau haben und erleben kann.

So viele traurige, nachdenkliche und schlechte Gefühle. Die eigentlich nicht sein sollten, völlig fehl am Platz sind und dringendst verbannt werden sollten! 

Und dann bekam ich eine Mail.

Und in dieser Mail die Bilder vom Foto-Shooting welches ich zwischendurch auf der FamilyCon in Mannheim machen ließ. Mal schnell. Zwischendurch. Einfach so.
Aus einer Laune heraus. Weil’s ja bestimmt ganz lustig ist.

2018-06-16 um 15-18-37Und mir blickt da auf den Bildern jemand ganz Anderes entgegen, als ich es selbst des Öfteren empfinde!

Ich sehe eine strahlende, glückliche und selbstbewusste Frau! Ein schöne Frau.
Zwar mit den ersten Linien und Fältchen, die davon zeugen, dass jene Frau schon bereits ein wenig gelebt hat. Aber das Strahlen ist noch immer nicht erblasst und erloschen! Auch wenn es sich an einigen Tagen durchaus so anfühlen mag!
Ich sehe etwas ganz Anderes! Gar nicht das, was dieses trübe, schüchterne von Selbstzweifeln geplagte ICH mir die ganze Zeit weismachen wollte!
Es wollte mir etwas vorgaukeln und mich niederziehen und dies versucht es Monat für Monat immer wieder! 😉

Doch nun habe ich etwas!

Abrufbar immer dann, wenn es mir schlecht geht und mich all diese Gefühle plagen und einholen wollen. Ich sehe auf diesen Bildern eine Frau mit einem großen Herz. Die ihre Kinder über alles in der Welt liebt und gut genug ist, so wie sie nun einmal ist! Punkt!

Und allein dafür hat sich dieses Foto-Shooting für mich schon gelohnt!
Um mir die Gegensätzlichkeit vor Augen zu halten! Die Gegensätzlichkeit zwischen dem, wie ich mich manchmal selbst sehe. Wie gemein ich mit mir bin und wie hart ich mit mir selbst in’s Gericht ziehe.

2018-06-16 um 15-16-02Und der fröhlichen Frau, welche die Fotos wiederspiegeln.

Denn das war ICH an diesem Tag. Fröhlich. Glücklich einmal alleine unterwegs zu sein, doch mit dem sanften, beruhigenden Gewissen zu Hause vier Menschen zu haben, die mich lieben und auf mich warten. Die ich später wieder in den Arm schließen und denen ich von einem großartigen Tag berichten würde!

Und allein das zählt im Leben!

Nicht diejenigen, die sich nicht mehr bei uns melden, die uns meiden oder gar absichtlich ignorieren. Diejenigen, die uns aus ihrem Leben heraus haben wollen und vielleicht sogar einen Groll gegen uns hegen. Die uns verletzen wollen und uns gar weismachen möchten, dass wir nichts wert wären.

Vielleicht sollte ich endlich anfangen, an die Frau auf den Bildern zu glauben?

Und so bin ich dankbar für diese Schnappschüsse meines Ichs!
Wir Mütter sollten nicht so kritisch zu uns selbst sein! Für unsere Kinder sind wir die wunderbarsten und schönsten Menschen auf Erden! Ganz wie in dem Buch „die hässlichen Fünf“ von dem ich erst kürzlich in einer Rezension berichtete!

Wir Mütter sind Superheldinnen!

PicsArt_06-27-12.48.12Auf dem Beitrags-Bild zu sehen ist ein schwarzes Armband mit der Aufschrift „Superheldin“. Eben jenes bekam ich am selben Tag von der lieben Juli vom „Doppelkinder„-Blog, welche eine ganz tolle Aktion ins Leben gerufen hatte. Nämlich mit dem Tragen dieses Armbands uns Mamas vor Augen zu halten, was wir wirklich sind: Heldinnen des Alltags!
Für unsere Kinder. Und ganz nebenbei unterstützt der Erwerb des Armbandes auch noch ein gute Sache:
Kindern in Äthiopien soll ein sicherer Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen ermöglicht werden, denn dies ist dort noch lange keine Selbstverständlichkeit und schwerwiegende Krankheiten oder gar Tod sind leider viel zu oft die Folge! Der Erlös geht daher an eine Stiftung, die sich dieses Ziel zur Aufgabe gemacht hat.
Ich finde die Aktion toll!

Und bin nun unendlich dankbar, gleich zweierlei Dinge zu haben, die mich an das erinnern, was ich wirklich bin!
Nämlich genau richtig!
Eine (manchmal tollpatschige, motzige und fluchende) Heldin und ganz nebenbei gar nicht mal so verkehrte Frau!

Liebe Mamas und Frauen da draußen: Glaubt an Euch! Jeden Tag! Ihr seid es wert und kostbar und jede Einzelne von Euch besitzt ihr ganz eigenes Strahlen und Funkeln!

Alles Liebe

Eure

Alex


7 Gedanken zu “Das Fotoshooting & warum wir Mamas alle Superheldinnen sind!

  1. efühle nur zu gut. hrmpff…. jetzt klappt das hier nicht mal mit der tastatur… oh mann… aber die bilder sind so wunderbar geworden. und so habe ich dich auch gesehen an dem tag. so dof, dass wir selber oft so blind dafür sind, oder? und zu dumm, dass ich nicht gecheckt hab, dass du du bist…. glg, sonja ❤

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    1. Ich hab’s ja genauso wenig gecheckt 😉 Dabei hätten wir uns bestimmt ganz toll unterhalten! Hoffe das können wir bald nachholen!!
      Vielen Dank für Deine lieben Worte!!!
      Glaube diesen Text verstehen auch nur Frauen und Mamas – mein Mann findet ihn viel zu “jammerig“ 😉
      Ganz lieben Gruß! Alex

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      1. Ach ja die Männer… nachdem ich nach dem Film „Embrace“ geguckt hab und Tränchen in den Augen hatte, meinte mein Mann nur: versteh ich nicht, dann fühl dich doch einfach nicht so schlecht. gibt doch keinen grund.“
        ich glaub da können sich männer ganz schwer reinfühlen, welchen druck wir von klein auf bekommen, immer „gut“ aussehen zu müssen, was auch immer das heißt. aber ich habe das gefühl, dieses ganz body posititive zeugs sorgt schon ein bisschen für veränderung. ich hoffe es jedenfalls und übe auch immer wieder, gnädiger mit mir selber zu sein. 😉
        und das mit dem reden holen wir auf jeden fall nach! deal! 🙂

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