Den Sommer kann uns kein Virus nehmen! Unser Wochenende in Bildern – 27./28.06.

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„Sommer ist, was Du draus machst“ tönt es mir gerade aus dem Hintergrund entgegen.

Genau jetzt, während ich anfange, diese Zeilen hier zu tippen.
Genau in diesen Minuten, während wir planlos auf der Couch rumhängen und überlegen, ob und was wir heute machen wollen.

Ja, auch die Fernseh-Werbung, welche wir sonst nie sehen, weil wir eigentlich selten „normales“ Fernsehen kucken, versucht uns zu erreichen. (Das tut sie zwar immer, aber gerade jetzt fällt es mir besonders auf)
Sie möchte „bei uns sein“ in dieser aktuellen – noch immer eigenartigen – Situation.

Ein großes deutsches Transportunternehmen wirbt mit Aufnahmen, in welchen Personen fröhlich mit Gesichtsmaske im Abteil sitzen.

Denn Corona ist nun einmal da und vorerst auch gekommen, um unser aller Alltag zu bleiben. 

Fernseh-Sender sprechen uns also Mut zu, wollen uns emotional triggern – und ermutigen uns, auch diesem Sommer 2020 eine Chance zu geben.

Und genau das habe ich in den letzten Tagen schon längst für mich entschlossen zu tun.

Ganz gleich, ob wir ein paar Tage mit dem Auto wegfahren werden – oder letzten Endes doch zu Hause auf der heimischen Terrasse bleiben, weil Pläne abermals umgeworfen werden mussten – und neue Hiobsbotschaften uns ereilten.

Irgendetwas Schönes werden wir verdammt nochmal auch aus diesem Sommer machen!

Denn…

…..die Natur ist immer da!

Der Sommer macht vor keinem Virus der Welt Halt

Und somit auch das, was wir Sommer nennen.

Und genau genommen, brauchen wir einfach nur unser Näschen rauszustrecken und sie einatmen.
Die Luft, wie sie nur im Sommer duftet!

Wir müssen nur genauer hinsehen, um festzustellen, dass der Sommer vor keinem Virus der Welt Halt macht.

Auch wenn wir in Grenzen und Schranken verwiesen werden.

Wir können immer noch einfach raus gehen und aus unserem ganz eigenen Sommer „etwas machen“!

Denn sind es nicht noch immer die ganz kleinen Dinge und Momente, die glücklich machen?

Der Duft von frischen Grillwürstchen oder all‘ die lustigen Tropfen aus dem Rasensprenger?
Wie schön es sich anfühlt, einfach hindurch zu rennen oder barfuß über die Wiese zu laufen!

Wie wunderbar die Luft nach einem alles erfrischenden Gewitter riecht – und wie lustig wir uns beim Kosten der sauersten Johannisbeeren schütteln müssen.

Rabenschwarze Füße und kleinste Schrammen an Kinder-Knien, all‘ das IST Sommer!

Und das kann uns kein Virus der Welt nehmen!

Samstag

Ich mag keinen grünen Daumen haben, aber wann es an der Zeit ist, Johannisbeeren zu „ernten“ erkenne auch ich! 😉

Zusammen mit der Kleinsten stapfe ich am Vormittag im Mulch herum und pflücke die sauren Früchte!

Die Luft ist schwül und drückend, doch das mag ich sehr.
Denn auch das gehört für mich zum Sommer dazu.

Wir können uns glücklich schätzen, einen eigenen Garten zu haben!!!

Die Kleinste war am Morgen außerdem mit dem großen Bruder zusammen ALLEINE beim Friseur!

Ich durfte bedingt durch Regeln und Hygiene-Vorschriften nicht mit – wie schön es ist, ältere Kinder zu haben!

Mit Geld und Gesichtsmasken bewaffnet machten sich der fast 13jährige und die sechsjährige Kleinste einfach alleine zu Fuß zum Friseur-Salon in der Nachbarschaft – und kamen todschick wieder zurück!
(Ich aber werde nunmehr endlich all‘ diese ganzen YouTube-Frisuren-Videos ankucken müssen, um DAS auch mal hinzubekommen! 😉 ).

Nach der „Ernte“ kitzelt und juckt es überall – auch das ist wohl Sommer! 😉
….wir sind noch lange nicht fertig!

Nicht weit vom Johannisbeer-Strauch wohnt unser lieber „Juli“.
Wir besuchen ihn oft und haben das kleine, putzige (und zutrauliche!!!) Tierchen in liebevoller Erinnerung.

So sehr, dass wir es bis heute nicht übers Herz brachten, einen „Ersatz“ zu besorgen.

Wie wir im letzten Sommer von unserem geliebten Haustier Abschied nahmen, könnt Ihr hier (gerne klicken!) noch einmal nachlesen.

Hamster-Grab – wir vermissen Dich, „Juli“!

Ein ganz normaler Samstag-Nachmittag

Der Mann braucht Fleisch!

Wir beschließen gegen Mittag (öhm, genau genommen ist’s mal wieder bereits Nachmittag! 😉 ) zu grillen.
Aufgrund der drückenden Hitze essen wir allerdings drinnen.

Alles ist zugewachsen!
Nachmittag-Essen!

Beim Wochenend-Einkauf präsentiert mir der Sohn später aufgeregt die folgenden Pizzen.
(Ist dann wohl Werbung – aber selbst blutend bezahlt!)

Sie müssen wohl etwas ganz Besonderes, Einzigartiges sein.

Höchstwahrscheinlich wieder von irgendeinem Kerl mit komischem Namen (Capital Bra? Warum muss ICH dabei immer an BH’s denken??), welcher altersmäßig meine ganz eigene Brut sein könnte – und gelangweilt vor sich hin rappt.

(Selbstverständlich finde nur ich es todsterbenslangweilig!).

Muss wohl geiler Stoff sein….

Wir „kruschpeln“ den restlichen Samstag vor uns hin, der Rasen wird gestutzt und Berge an Wäsche möchten verarbeitet werden.

Resteverwertung
Johannisbeeren-Verwertung
Johannisbeeren-Verspeisung

Auf dem Crosstrainer schaue ich später noch irgendeinen dümmlichen Film auf dem Laptop, welcher offensichtlich versucht, die noch dümmlichere Fifty-Shades-Reihe nachzuahmen.

Von der hohen Bewertung ließ ich mich täuschen, musste aber entnervt abbrechen.
Nicht noch ein „Ich-bin-ein-geiler-Schönling-mit-Hang-zum-Sadistischen“-Film!
Leute! Echt nicht!

Schmalziger Jüngling mit glatt-rasierter Brust und rassige Brünette, welche sich schüchtern gibt, aber es selbstverständlich faustdick hinter den Ohren hat!? Ernsthaft?
Örgs.
(Meiner Meinung nach haben Rasierer bei Männern unterhalb des Hauptes nichts zu suchen!) 

Nach dem enttäuschenden Entertainment-Programm und dem Zubett-Bringen aller Kinder erwartet mich Nachts um 0.30 Uhr noch DAS!

Der Gatte (NEIN! Selbstverständlich ist er noch immer nicht mit der Optimierung des smart homes fertig!) hatte vorübergehend den Strom im Untergeschoss ausgeschaltet.
Leider während die Spülmaschine ganze Arbeit leisten sollte!

Er lebt noch! 😉

Sonntag

folgt – sofern wir es jemals von dieser Couch herunter schaffen! 😉 

Den Nachmittag verbringen wir tatsächlich noch im Tier-und Vogelpark!

Das Pubertier allerdings zeigt sich wenig begeistert und verbringt die meiste Zeit gelangweilt im Auto.
Doch will ich mich nicht darüber grämen – auch ich war einmal 13 Jahre.

Und Familien-Ausflüge, die fünf Menschen gleichermaßen begeistern, werden in Zukunft wohl eher rar und die Ausnahme sein.

Die Sechsjährige jedenfalls ist glücklich!
Und auch mein großes Mädchen staunt beim Anblick der niedlichen Tierchen nicht schlecht. Neuerdings mit Brille (so schön!!!) sieht sich’s ja auch doppelt so gut! 🙂
…kurzer Abstecher nach Australien! 😉

Leider fängt es schon nach kurzer Zeit an zu regnen – und gefühlt fuhren wir im Sommer los und kehren im Herbst (so kalt geworden!) heim.

Es erklärt sich von selbst, dass ICH natürlich an diesem Unheil Schuld trage! 😉
Aber Hey!
Auch das trage ich mit Fassung – und schützender Kapuze.

Alle grummeln und meckern weil’s regnet! Mir egal! 😉

Kommt gut in die neue Woche! 

Eure 

Alex

P.S. Wie immer – noch mehr Familien-Wochenenden gibt’s drüben bei grossekoepfe! (Werbung/Verlinkung) 

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