Es tut mir leid – Corona Eltern lasst uns nicht mehr in Wunden stochern!

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Einige Gedanken und Worte zu meinen Texten und Kommentaren aus der letzten Woche:

Ich mag mich in der letzten Woche mit ganz eigenen Ansichten und teils auch bissigen Kommentaren ein klein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt haben – und sicherlich habe ich Einige mit meinen Äußerungen auch etwas vor den Kopf gestoßen.

Das ist mir durchaus bewusst – doch wie immer in meinen Texten verarbeite ich genau das, was mich zum Entstehen eines Beitrages gerade beschäftigt.
Und teile offen und ehrlich Gedanken, Sorgen und meine Meinung.

Sollte ich dabei unfair über andere (Mütter & Familien) geurteilt haben, so entschuldige ich mich dafür.

Ich denke, aktuell sind wir alle ziemlich angreifbar und empfindsamer denn je.

Das sollte sich niemand zu Nutzen machen – auch ich nicht.

Jede Familie trägt ihr ganz eigenes Päckchen

Denn wie ich so oft schrieb, lebt jede Familie ihre ganz eigene Konstellation, hat sich für ein gewisses Arbeits-Rollen- und Aufteilungs-Modell entschieden und geht daher auch mit der aktuellen Situation unterschiedlich um.

Die Einen kommen gelassener mit den Gegebenheiten klar, andere eben nicht!

Eben weil es aufgrund persönlicher Umstände gar nicht möglich ist.

Ich fühlte mich jahrelang als Loser!

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Homeoffice statt Wochenend-Ehe – Was macht Corona mit uns?

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Als mein Mann und ich uns dazu entschieden, unser Häuschen in der beschaulichen „Brüder-Grimm-Stadt“ Steinau mitten in Hessen zu bauen, hatte das gute und logische Gründe.

Bewusst wollten wir, dass die Kinder ländlich aufwachsen, frei von Gefahren – und zudem ihren nötigen Bewegungs-Freiraum bekommen können.

Und den haben sie durch die große, weite Wiese, durch Felder und Wälder rings ums Haus zu Genüge! 

Der Mann arbeitete im nahe gelegenen Wetterau-Kreis und hoffte, mit dem Wohnort-Wechsel Fahrzeiten zu reduzieren.

Alles machte Sinn und passte für uns, wenngleich ich mich von meinem eigentlichen Arbeitsplatz in Fulda, welchen ich aufgrund vieler, vieler Elternzeiten schon lange nicht mehr aufsuchte, immer weiter entfernte.

Aber das war ok so – und eine bewusste Entscheidung mit allen möglichen Konsequenzen, die daraus folgen sollten.

Nicht jedoch geplant und absehbar war, dass der Mann… more „Homeoffice statt Wochenend-Ehe – Was macht Corona mit uns?“

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Alle sind online – Corona-Tagebuch – Tag 3

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Während ich die heutigen Schulaufgaben am PC ausdrucke, sehe ich es drüben bei Facebook:
Alle sind online.

Unweigerlich muss ich mich fragen, komme in’s Grübeln.

Was wären wir nur ohne diese Art von Kommunikation?

Kommunikationskanäle, welche ich erst kürzlich als teils überflüssig und nervig beschimpfte, retten uns jetzt teilweise den Allerwertesten!
Weil es hilft!
Gegen die Sorge und Ungewissheit, gegen das Gefühl des Allein- und Isoliert-seins.

Und fast muss ich zugeben, habe ich dieser Tage mehr Kontakt zu lieben Mitmenschen, als ich es unter normalen Umständen hätte.

Und ganz leise und schüchtern gebe ich zu:

Das ist schön! more „Alle sind online – Corona-Tagebuch – Tag 3“

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Eigentlich sind wir ok – Corona-Tagebuch – Tag 2

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Er fiel heute nicht besonders auf.
Dieser Virus, welcher die Welt in Atem hält und sich ein wenig langsamer drehen lässt.

Heute gelang es uns tatsächlich, in unserem ganz eigenen kleinen Universum zu verweilen – und von negativen Schlagzeilen ein klein wenig Abstand zu nehmen.
Auch das ist wichtig, denn ich möchte nicht mehr stündlich auf’s Handy starren und nahezu gelähmt und getrübter Stimmung in der Ecke hocken.

Ein ganzer Tag zu Hause bietet genügend Gelegenheiten, wichtigste Neuigkeiten mitzubekommen.
Und konzentriert man sich auf die Dinge, die nun einmal ohnehin täglich im Haus anfallen, dann fühlt sich das Leben fast ganz normal an.

Ja, abschließend kann ich behaupten es war ok heute.
Wir waren ok!

Und viele kleine Ereignisse sogar richtig schön! more „Eigentlich sind wir ok – Corona-Tagebuch – Tag 2“

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Wake-up-Call – wie Corona zum Umdenken zwingt

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Über Corona zu schreiben fällt mir noch immer schwer.
Denn fast schon habe ich das Gefühl, ganz gleich in welche Richtung ich mich mit eigenen Aussagen und Gedanken öffentlich drehe, es kann immer jemand daher kommen und mir aus der gezwirbelten Kordel einen gewaltigen Strick schnüren.
Um nicht zu sagen, mir die Luft abklemmen.
Aber selbst das ist in Zeiten wie diesen ein äußerst trauriger und beängstigender Vergleich.
Und unpassend obendrein.

Aber Angst, oder zumindest Sorge?
Haben wir alle gerade genug.

Auch ich habe die letzten zwei Tage, in denen sich Ereignisse (privat und allgemein) nur so überschlugen, viel nachgedacht und durchaus auch überdacht und umgedacht.

Meinen Artikel von vor drei Tagen? Kann ich so aus vollster Überzeugung nicht mehr unterschreiben.

Denn auch meine Sichtweise hat sich geändert und…. more „Wake-up-Call – wie Corona zum Umdenken zwingt“

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