Eine Frage der Gene?: Beratungsgespräch im Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs

12+

Es gibt gewisse Schritte im Leben, die muss Frau gehen, um einfach auch mit Gedanken abschließen zu können.
Um einen geistigen Haken an innere Zweifel, Ungewissheiten und Fragen zu setzen.
Um sich selbst die Legitimation erteilen zu können, sich von mentalen Dingen zu trennen.

Und erzielt eine Reise, ein Schritt, allein diese Erkenntnis, so war nichts umsonst.
Und Lebenszeit in keinster Weise vergeudet!

Nun, Schritte bin ich heute bereits genug gegangen.
Das sagt mir nicht nur mein Handy-Display, sondern auch die ein oder andere Blase an den Füßen.
Ich irrte ziellos umher, nebst meiner lieben Begleiterin für den heutigen Tag.
Sah Zentren und Bereiche, welche einzig und allein vom Namen her einen kalten Schauer über den eigenen Rücken laufen ließen – und meiner selbst nie und nimmer gar des Studierens wert wären. 😉

„Nanostrukturtechnik“, Physik und Astronomie. Nah! Not my cup of tea. 😉
Und wären wir zwei Beide nicht an der falschen Bushaltestelle ausgestiegen, so hätten wir vermutlich all‘ diese verheißungsvollen Studiengänge nicht kennengelernt – und ich würde mich jetzt nicht allzu sehr über meine neuen Stiefel ärgern.

Hier sitzen wir also nun, zusammen am runden Tisch.
Allein gelassen mit der Frage, ob es all das, all die Irrwege und Aufwendigkeiten hier her zu gelangen, wert war. mehr „Eine Frage der Gene?: Beratungsgespräch im Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs“

Let’s talk about: Brustkrebsvorsorge

16+

Ich hab‘ beide nie besonders gemocht.
War schon immer so.
Irgendwie hatten sie mich immer geärgert, taten weh oder waren gar ein Dorn im eigenen Auge.
Sie waren zu einem nicht unbedeutenden Teil daran schuld, dass ich mit siebzehn wie besessen hungerte.
Um es den Zweien zu zeigen! Um sie wieder loszuwerden!

Denn schließlich kamen sie von mir völlig ungebeten und sorgten dafür, dass gleichaltrige Mitschüler lachten und kuckten.
Das war mir unangenehm und die Anwesenheit meiner neuen Begleiter erfüllte mich weder mit Stolz, noch konnte ich mir damals deren Nutzen auch nur annähernd erschließen!
Sie stellten sich meinem Empfinden nach viel zu sehr in den Vordergrund, schränkten bei sportlichen Aktivitäten plötzlich ungewohnt ein und wollten mich und meinen Körper verändern. Wie dreist! 😉

Ja, seinerzeit hätte ich den beiden niemals nette Kose-Namen (mache ich auch heute noch nicht!) gegeben, noch mich mit den unliebsamen Anhängseln angefreundet.
Ich hatte sie nicht lieb und schon gar nicht als ein Teil von mir akzeptiert. mehr „Let’s talk about: Brustkrebsvorsorge“