Eigentlich geht es uns gut! Die schönen Seiten von Homeschooling und Lockdown

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Freitag. Ich hatte diese Woche nicht viel zu berichten, denn aktuell fühlen wir uns fast ein wenig angekommen.
In dieser Situation.

Ausgerechnet jetzt, wo Viele auf ein baldiges Ende jenes harten Lockdown hoffen, geht es uns im Grunde ganz gut!

Es geht MIR gut.
Sogar deutlich besser!

Ausgeglichen fühle ich mich dieser Tage und klareren Blickes.
Zuversichtlich und voll neuer Kraft.

Fast schon empfinde ich Wehmut

Es ist fast sogar so, als überkommt mich vielmehr ein leichtes, bedrückendes Gefühl der Wehmut in Hinblick auf jenen Tag, dem ganz Deutschland vermeintlich entgegenzufiebern scheint.

Mitte Februar – so hofft ein Großteil der Menschen – soll sich alles bitte so schnell wie nur möglich wieder ändern!

Man möchte endlich das alte Leben zurück, die Freiheit, das gesellschaftliche Miteinander.

Nun, ich sehe die Dinge ein wenig anders.

Fast schon fürchte ich mich ein wenig vor dem Schritt zurück in die Normalität.

Denn ich weiß schon jetzt, dass ich dann von vielen schönen Dingen und neu gewonnenen Erkenntnissen lassen müsste!

Denn diese außergewöhnliche Zeit ist für mich… more „Eigentlich geht es uns gut! Die schönen Seiten von Homeschooling und Lockdown“

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Homeoffice statt Wochenend-Ehe – Was macht Corona mit uns?

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Als mein Mann und ich uns dazu entschieden, unser Häuschen in der beschaulichen „Brüder-Grimm-Stadt“ Steinau mitten in Hessen zu bauen, hatte das gute und logische Gründe.

Bewusst wollten wir, dass die Kinder ländlich aufwachsen, frei von Gefahren – und zudem ihren nötigen Bewegungs-Freiraum bekommen können.

Und den haben sie durch die große, weite Wiese, durch Felder und Wälder rings ums Haus zu Genüge! 

Der Mann arbeitete im nahe gelegenen Wetterau-Kreis und hoffte, mit dem Wohnort-Wechsel Fahrzeiten zu reduzieren.

Alles machte Sinn und passte für uns, wenngleich ich mich von meinem eigentlichen Arbeitsplatz in Fulda, welchen ich aufgrund vieler, vieler Elternzeiten schon lange nicht mehr aufsuchte, immer weiter entfernte.

Aber das war ok so – und eine bewusste Entscheidung mit allen möglichen Konsequenzen, die daraus folgen sollten.

Nicht jedoch geplant und absehbar war, dass der Mann… more „Homeoffice statt Wochenend-Ehe – Was macht Corona mit uns?“

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Nicht ohne meinen Drucker! Homeschooling – ein Erfahrungsbericht

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Heute ist ein Tag, den es so in dieser Form seit nunmehr fast 9 Wochen nicht mehr gegeben hat.
Für ein paar Stunden an diesem nahezu außergewöhnlichen Vormittag habe ich nur ein einziges Kind im Haus.

Sowohl die größere Tochter, als auch mein Sohn sind heute in der Schule.
Im sogenannten Präsenz-Unterricht. 

„Präsenz-Unterricht“

Für meine Tochter ist es bereits der zweite Tag im zwecks Mindestabstand „umgebauten“ Klassenzimmer – mein Sohn trat den Weg zu den altbekannten Gemäuern heute früh das erste Mal seit langer Zeit an.

Es versteht sich von selbst, dass nicht nur der Sohn in dieser Nacht vor lauter Aufregung kaum ein Auge zubekommen konnte.

Denn dass ich die Bekanntgabe der alsbaldigen Rückkehr in den Unterricht nur mit mäßiger Begeisterung vernahm, ist bereits bekannt.
Ich äußerte mich hier bereits zu genüge dazu.

Kritisch beobachte ich die nächsten Tage und Wochen, kann ihr noch nicht ganz so trauen, der unproblematischen Rückkehr zu alten Gewohnheiten. 
Noch immer bereitet mir die Lage ein wenig Angst und Sorge.

Beim Sohn mag es mir sogar leichter fallen, hat er bislang nur drei fest eingeplante Präsenz-Tage von jeweils sechs Stunden, den nächsten davon erst wieder in 14 Tagen.

Meine Tochter hingegen muss als Viertklässlerin – und somit Vorreiterin – nunmehr während der kommenden zwei Wochen jeden einzelnen Tag in die Schule zurückkehren!

Und ich bin gefragt und gefordert, darin zu vertrauen, dass alles gut und reibungslos funktionieren wird.

Hoffe, dass Abstände eingehalten und Hygiene-Pläne umgesetzt werden können.

Und während mein Mädchen am Mittagstisch begeistert vom neuen, alten Alltag berichtet, bin ich es hingegen, die dieser Tage äußerst genau den Vormittag hinterfragt!

Und führe mich ein klitzekleines bisschen dabei auf, als würde ich nunmehr tagtäglich meine Kinder raus auf’s Minenfeld schicken. 😉

Denn ich hätte meine Kinder gerne noch eine Weile länger bei mir behalten und vor allem Unheil „da draußen“ beschützt!

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