Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann

37+

Kennt Ihr dieses Foto welches alljährlich nach den Sommerferien via WhatsApp & Co. die Runde macht?
Das, welches niedergeschlagene Kinder neben einer höchst erfreut in die Luft springenden Mutter zeigt?
Das ultimative Symbol-Bild für den Schulstart?
Ist witzig, das gebe ich zu.
Stimmt aber nicht!

Vielleicht fühlt sich eine Mutter nach sechs Wochen Sommerferien auch für einen Bruchteil der Sekunde genau so.
Ist also davon auszugehen, dass es sich hier um eine spaßige Momentaufnahme handelt, dann war auch mir kurz zum in die Luft springen.
Doch hält dieser kleine Moment der Euphorie nur sehr kurz an.

Zumindest ist es bei mir so.

Denn der Erfinder eben jenes lustigen Bildchens vergass‘ dabei die unentdeckten, selten erforschten und des Öfteren nicht nachvollziehbaren Windungen des mütterlichen Hirns.
Verbunden mit dem, was Frau „Gefühle“ nennt.

Ich bin traurig und von der Situation überrumpelt mehr „Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann“

Gestatten: Mama Morgenmuffel

19+

Euphorische Sommer-Laune und Frühlingsgefühle hin oder her.
Ich bin und bleibe ein unerbittlicher Morgenmuffel.
Wie das manchmal früh morgens so aussieht, hab‘ ich hier einmal für Euch zusammengefasst.
Viel Spaß  & welcome to my crazy mind! 😉

Freitag-Morgen, 06.10 Uhr. Der Handy-Wecker klingelt.
Ich schrecke hoch, spüre neben dem unangenehmen Adrenalin-Schub nunmehr ein leichtes Schwindelgefühl und entscheide mich daher – aus mir unerklärlichen Gründen – Gebrauch von der Snooze-Funktion zu machen.
Sieben Minuten später schrecke ich erneut hoch.
Noch vor dem zweiten Klingeln – und ertappe mich dabei, wie ich noch immer das Mobiltelefon in den Händen halte.

Mit einem entsetzen Hechtsprung verlasse ich fluchtartig die warmen Federn, denn genau genommen ist morgens um 06.10 Uhr die Snooze-Taste, welche auf dem Display ja keine wirkliche Taste ist, ein absolutes No Go!
Schließlich muss der nicht weniger verschlafene Sohn aus den süßesten Träumen gerissen werden.
In exakt 23 Minuten fährt nämlich dessen Bus von der glücklicherweise wenigen hundert Metern entfernten Bushaltestelle ab!

Noch habe ich nicht festgestellt, dass ich an diesem Morgen mal wieder extremst muffelig und übellaunig sein werde. mehr „Gestatten: Mama Morgenmuffel“

Das Kita-Entwicklungsgespräch – wichtiger Austausch & halb so wild

21+

Fast kann ich mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.
Es ist beinahe schon ein ganz kleines Gefühl der Genugtuung.
Eine beruhigende Bestätigung.
Als ob das kleine garstige Männchen auf der Schulter und in meinem Ohr (NEIN! Sie hört keine Stimmen!!!) sich gerade gleichzeitig hämisch lachend auf die Schenkel klopft und ins knubbelige Fäustchen prustet.

„Haha! Sie-macht-es-dort-ganz-genau-so!“

schreit es mir in’s Ohr und kann sich dabei vor Lachen kaum noch halten.
Und innerlich ob dieser neuen Gewissheit aufatmend, lehne ich mich entspannt im Stuhl zurück.

Es ist Entwicklungs-Gespräch in der Kita.

Mit mir im Raum befinden sich zwei junge Erzieherinnen, jede Menge Gummibärchen, Wasser, Kekse – und eben ich.

Und was mir vor einigen Jahren noch Magenschmerzen bereitet hätte, lässt mich nun gelassen mit gleichgesinnten Menschen austauschen! Denn so sehe ich mittlerweile ein derartiges Gespräch!

Als Austausch! mehr „Das Kita-Entwicklungsgespräch – wichtiger Austausch & halb so wild“