Unser Wochenende in Leipzig – 05./06.10

11+

Samstag

Den roten Ball soll ich finden – und den anderen auch.
Dabei rennen und einzeln die ebenfalls roten Plastik-Körbe treffen.
Im Anschluss Sack hüpfen, dabei mit meinem Jeans-Minirock möglichst eine gute Figur machen (na gut, das ist mein eigener an mich selbst gerichteter Anspruch) – und vor allem die andere Mutti rechts neben mir gnadenlos abhängen!

Und es gelingt mir!
Ich hüpfe im alten Kartoffelsack als Sieger über die Ziellinie. YES! Ernte anerkennende High Fives der eigenen Kinder und lobende Worte der – ich weiß gar nicht so Recht was für eine Frau hinterm Mikrofon das eigentlich ist! 😉

Genauso wenig, wie ich weiß, wie ich überhaupt in jene verwundernde, überaus eigenartige Situation geraten bin.
Hier im EInkaufszentrum – in der Filiale des Technik Giganten mit den roten Buchstaben.
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Zoo Leipzig: Die Welt an einem Tag

14+

Er kann einfach nicht von ihr lassen.
Wild rollen sich beide im Eifer des Gefechts hin und her, nähern sich gefährlich nah der steilen Felskante.
Blind, die Welt um sich herum wahrzunehmen.
Es ist ein kurzes Intermezzo und scheint die anderen Mitbewohner nicht im Geringsten zu stören.

Denn die sind zu beschäftigt.
Mit Popeln, Papier-zerknüllen und Zanken.
(Man könne an dieser Stelle meinen, ich berichte hier von der ganz eigenen Brut 😉 )

Nach vollendetem Akt nimmt er sie noch einmal kurz liebevoll in die Arme, drückt ihr einen herzhaften Schmatzer auf die Wange – dann trennen sich ihre Wege. Vorerst.
Denn nur Minuten später starten erneut zarte Annäherungsversuche.

Doch jetzt hat sie zu tun.
Hängt chillend am Ast, kaut entspannt auf einem Stückchen Holz herum und würdigt ihn keines Blickes mehr.
Als er erneut die Hand zaghaft auf ihren Arm legt, wird diese festen Griffes entschlossen zur Seite geschubst.
Nein, SIE möchte heute keinen weiteren Akt der Fortpflanzung.
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Zu Fünft in Leipzig – Stadt der imposanten Decken

10+

Sam ist wunderschön. Groß gewachsen, dunkle Augen und hübsch gekämmte Haare. Nicht zu streng, genau richtig. Sanften Blickes steht er hinter mir, adrett gekleidet, atemberaubend in seinen Bewegungen.

Nur mit einem Haken:
Er scheint mir gute fünfzehn Jahre zu jung zu sein! 😉
Doch genauso schnell, wie Sam in mein Leben tritt, verschwindet er eiligen Schrittes wieder.
Mit dem heißen Kaffee-Becher in der Hand.

Ich befinde mich in der Filiale einer der weltgrößten (und Gerüchten zufolge überteuerten 😉 ) Kaffee-Rösterei und nestele verlegen am Papp-Becher-Kragen herum.
Vielleicht sollte ich nicht englischsprachigen Jünglingen hinter her starren – und stattdessen den Blick gen Decke wenden?
Denn der lohnt hier auf jeden Fall! mehr „Zu Fünft in Leipzig – Stadt der imposanten Decken“