Manchmal vermisse ich uns: Corona-Eltern sein – Paar bleiben

Zwei Stunden waren uns geschenkt.
Zwei Stunden nur für uns alleine.
120 Minuten zum Händchen-halten, spazieren gehen, im glasklaren Adria-Wasser planschen und Gespräche führen.

Wir konnten innehalten, gemeinsam schweigen und den Sonnenuntergang beobachten, lachen, albern – und für einen kleinen Moment das Paar in uns wiederentdecken.

Das, jenseits der Familie, die da gerade gemeinsam unter der Sonne Istriens Urlaub macht.

Und wenngleich hier von einem der schönsten Familien-Urlaube seit Langem die Rede ist, so waren es diese zwei Stunden, die sich ebenfalls tief in die meine Erinnerung brannten.

Weil sie nun einmal wichtig und wertvoll waren!

Es ist Zeit, die ich nun – etwas mehr als zwei Wochen später – so sehr vermisse!

Denn der derzeitige Alltag hat uns wieder – und es ist aktuell nicht leicht!

Dieses „Eltern-sein und Paar-bleiben“!
Es funktioniert in jenem verkorksten Jahr 2020 nicht immer.

Nicht zu Corona-Zeiten – und schon einmal gar nicht in sechs langen Wochen Sommerferien!

Räumlich sind wir zusammen

Ja, wir sind räumlich zusammen.

Seit Mitte März – bis auf eine Migrations-Woche Unterbrechung – die ganze Zeit…. more „Manchmal vermisse ich uns: Corona-Eltern sein – Paar bleiben“

Aktueller Status: „frustrierte“ Strohwitwe mit halbkranken Kindern

Schrieb ich erst vor ein paar Tagen davon , dass unser Familienleben ganz gut funktioniert, auch wenn der Papa oftmals unterwegs ist,  so war es gestern spätabends wieder soweit.
Ich wollte nicht mehr!
Ich fühlte mich frustriert, hilflos, allein gelassen – und wollte unbedingt etwas werfen!
Ja, ich musste Zorn und Ärger, Belastungen regelrecht von mir schmeißen!

Das ist in solchen Momenten immer so.
Ich werfe und schleudere.
(Schreibt die Frau, die bei den Bundesjugendspielen die 15 Meter nicht knacken konnte! 😉 )
Zwar nicht die klassischen Mandarinen, Eier oder das gute Geschirr –  aber irgendetwas muss meinen überquellenden, aus mir heraus berstenden Emotionen dann zum Opfer fallen.
Ir-gend-et-was! more „Aktueller Status: „frustrierte“ Strohwitwe mit halbkranken Kindern“

Frau vs. Mann: Feiertag im Pulverfass

Er nervt mich schon den ganzen Tag! Da der Gatte seinen offiziellen Arbeitsplatz in Baden-Württemberg hat, wir jedoch unser Nest im ländlichen Hessen aufbauten, hockt er heute hier zu Hause rum!
In „meinem“ Wohnzimmer!  Der Mann hat Feiertag – und alle anderen Familien-Mitglieder nicht.

Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, der weiß, dass der Ehemann und ich zum Teil eine Wochenende-Ehe führen. Mal mehr und mal weniger, wie es nun einmal so ist, wenn der hauptsächlich arbeitende Part beruflich viel in Deutschland unterwegs ist. Das ist einerseits mit drei Kindern nicht immer leicht (ich berichtete bereits hier davon), auf der anderen Seite genieße ich meine Freiheiten und die vormittägliche Ruhe!
Ja, ab und an muss ich mich gewiss immer erst einmal wieder an die Situation gewöhnen und anpassen, dass da gerade noch jemand rum sitzt! 😉

Und heute bin ich geladen! Weiß‘ gar nicht genau, warum. Doch hege ich die Vermutung, an diesem unverschämten – ganz Deutschland spaltenden – Feiertag, ein wandelndes Pulverfass zu sein.

Und wie Konversationen zwischen Mann und Frau unter eben jener Gegebenheit aussehen, musste ich jetzt einfach mal zusammentragen! Nur für Euch! Ganz offen und ehrlich und beschämenderweise nix dazu gedichtet! ICH bin heute wirklich so!
Nun, Humor ist wohl, wenn Frau und Mann trotzdem lacht.

Hier also meine bisherigen „best of“ des heutigen Tages: more „Frau vs. Mann: Feiertag im Pulverfass“

„Take it or leave it“: Elternsex

Ich habe Euch vorgewarnt. Es bei meiner Blogvorstellung bereits angekündigt. Mir steht nicht der Sinn nach „Heile-Welt-Berichten“. Dies ist nicht einer dieser Super-Mami DIY-, Back-, Koch- und Ausflugsblogs in denen wir gemeinsam mit unseren Kindern strahlend um die Wette lächeln und einen wertvollen Tipp nach dem anderen raushängen lassen. Alles schön korrekt und perfekt. Nett und niedlich. Nö!

Ich notiere hier meine Gedanken. Und es wäre eine Lüge, wenn die nicht auch mal unter der Gürtellinie landen und vielleicht Themen anschneiden, die dem ein oder anderen die Schamesröte ins Gesicht wandern lassen.

Liebste Verwandten und Personen aus meinem näheren Umfeld: Ihr wolltet dass ich als Vollblutmutter ein “richtig schönes Kinderbuch“ schreibe. Nun, seht Euch an was dabei rausgekommen ist. Ich habe versagt. Wir Vollblutmütter haben‘s insgeheim faustdick hinter den Ohren!

Denn:

Ich möchte über Elternsex schreiben.

Wer dieses Wort nicht kapiert und nun empört nach Luft schnappt. Wir sehen uns beim nächsten Beitrag. Allen anderen: Viel Spaß!
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