Wir Mütter sind nicht unsichtbar! Warum ohne (meine) Care-Arbeit der Laden nicht läuft!

Vor kurzem waren wir nach sehr, sehr langer Zeit einmal wieder mit einem anderen Ehepaar zusammen essen.

Alle dreifach geimpft und getestet – einem gemütlichen Abend in netter Gesellschaft sollte also nichts im Wege stehen und man konnte sich näher kennenlernen, sowie angeregt unterhalten.

Es war durchaus ein Ereignis, auf welches ich mich nach so vielen Monaten Pandemie freute und dem ich neugierig entgegenblickte, hatte man doch fast verlernt, wie das geht, „Small Talk“ und Geselligkeit, Menschen kennenlernen und Kontakte pflegen.

Außer mit unseren engsten Freunden kam so etwas eine sehr, sehr lange Zeit nicht mehr vor.

Doch während wir dort saßen und uns unterhielten fiel mir etwas einmal deutlicher auf, als es vielleicht in einem normalen Alltag der Fall gewesen wäre.

Denn zumindest in meinem Fall schärft Corona auch die Sinne und lässt nachdenken, Dinge bewusster wahrnehmen und auch Gegebenheiten in Frage stellen.

Ein unangenehmes und frustrierendes Gefühl überkam mich und sollte mich den ganzen Abend, bis weit in den nächsten Tag begleiten.

Denn ob ich es nun wollte oder nicht, fühlte ich mich… more „Wir Mütter sind nicht unsichtbar! Warum ohne (meine) Care-Arbeit der Laden nicht läuft!“

So krass wenig Bock auf November! & Warum die Pandemie noch NICHT vorbei ist! Ein Rant.

Also hömma, November!

Ich geb’s auf. Jetzt schon.

Ich habe keinen Bock darauf, mir die nächsten, kommenden Wochen schön reden zu wollen.

Nö! Mag nicht mehr!

Denn auch wenn gerade ein kleines bisschen die Sonne zwischen dichten Wolken hervorblinzelt, sehe ich aktuell einfach nur grau.

Noch nicht mal schwarz, denn das wäre ja zu viel Drama und Action, zu viele hysterische, dunkle Energie!

Nope.
Sehe nur grau – und um ehrlich zu sein:

Mir graut-es-verdammt-nochmal-auch!

Ich hatte es ja wirklich versucht!

Wollte mir einreden, dass es doch ganz kuschelig werden könnte, mit uns zweien!
Dir und mir.

Dabei hab‘ ich doch extra Tee gekauft…

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Ich wünscht‘ ich wär‘ wieder dort oben

Er ist wieder da.

Der bittere Geschmack auf der Zunge.

Und ich weiß, er kommt vom Magen.

Es sind die Sorgen und Gedanken, welche schneller zurückkehrten als ich es mir je erlauben wollte!
Neue kamen hinzu – und sauer stößt der Alltag bereits jetzt schon, am Mittwoch, auf.

Es drückt und schmerzt.

Dabei waren es doch eben erst noch Kaiserschmarrn und Marillen-Marmelade, welche liebevoll jenen garstigen Magen streichelten und wärmten!

Sie sind wieder da.

Die dunklen Schatten unter den Augen.

Sie zeugen von… more „Ich wünscht‘ ich wär‘ wieder dort oben“

Froh zu Hause zu sein – wenn die Vereinbarkeit warten kann

Donnerstag. Gestern war Tag zehn.
Tag zehn, an welchem mindestens ein Kind hier zu Hause matt und blass – und dann wiederum mit rot-glühenden Wangen – auf der Couch lag und hoch fieberte.

Ich könnte Euch hier nun schreiben, wie ausgelaugt und fertig ich mich nunmehr nach so vielen Kinder-Krankheitstagen fühle.
Wie tief die Augenringe sitzen (das tun sie tatsächlich – aber seht längerem schon! 😉 ) und wie sehr ich mich nach einem einzigen Vormittag sehne, an dem ich endlich, endlich wieder alleine bin.
Und (langweilige) Dinge wie Büroarbeiten und Papierkram aufarbeiten kann.

Ich könnte jammern und meckern wie schrecklich es ist, kranke Kinder zu Hause zu haben und dass ich mich nunmehr in Woche 5 (!) befinde, in der nichts seinen geregelten Weg geht!
Über Erschöpfung könnte ich schreiben und über den Frust, als Mutter und Krankenpflegerin nicht hundertprozentig funktionieren zu können.

Aber um ehrlich zu sein stimmt das alles nicht. more „Froh zu Hause zu sein – wenn die Vereinbarkeit warten kann“