Ich, der Avatar

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Es wird mir nicht leicht gemacht. Mein Vorhaben. Viermal habe ich bereits gefrustet auf die Auflegen-Taste gedrückt, um zwei Sekunden später die Wahlwiederholung zu betätigen. Ich hasse so etwas und spätestens nach dem fünften Versuch gebe ich auf und schmeiße das Küchen-Handtuch. Meist angekotzt für mehrere Monate. Denn schließlich geht es ja nicht um den schutzbedürftigen und fürsorglich-vorsorglich zu pflegenden Nachwuchs, sondern einfach nur um mich. Und da bin ich nachlässig.

Zugegebenermaßen: Meine eigene Gesundheit ist mir nicht ganz so wichtig. Dabei sollte sie es sein! Gerade wegen der drei Kinder! Ich muss noch durchhalten, bis das letzte volljährig ist! So nüchtern und makaber das auch klingen mag. Also reiße ich mich erneut zusammen und drücke auf Wiederholen. Ich brauche jetzt diesen Termin! Ich muss das jetzt endlich mal angehen! Habe ich doch dieses meine Schicksal tagtäglich im eigenen Spiegelbild vor Augen. Es zu ignorieren, nun das fällt auch nur mir leicht! Ein motziges, trotziges, rebellisches Ignorieren wohlgemerkt! Und ein womöglich ungesundes noch dazu. Aber dazu gleich. mehr „Ich, der Avatar“

Und täglich grübelt das Muttertier: Selbst-Findung die 8.

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Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber: Wir beantworten Woche für Woche fleißig Fragen zur Selbstfürsorge und Findung des eigenen Ichs. Und dabei muss ich feststellen, dass ich die ganze Zeit nix Anderes mache, als das eigene ICH immer wieder infrage zu stellen, neu zu erfinden, zu suchen und zu definieren. Sie ploppen immer wieder auf, diese ganzen mich selbst bezogenen Fragen. Beim Bettenmachen, beim Autofahren, beim klebrigen Versuch einen adäquaten Kuchen auf den Tisch zu bringen.

Bin ich gerade auf dem richtigen Weg? Sind meine Ziele zu hoch, zu abwegig, zu niedrig? Passen die gewählten Projekte zu mir, meinem Wesen, meiner Person? Bin ich überhaupt eine gute Mutter? Ginge da nicht noch viel mehr?
Warum mag ich gewisse Menschen ganz besonders gerne und andere wiederum nicht? Und warum kann ich das ganze verdammt nochmal nicht steuern und ändern!?

Mag ich eigentlich die Frau da im Spiegel? mehr „Und täglich grübelt das Muttertier: Selbst-Findung die 8.“

Wir machen einen Haushaltsplan

6+

Nein! Immer noch kein DIY-Tipp zum Basteln des ultimativen, hübschen und kreativen, eigens hergestellten, biologisch abbaubaren Familien-Haushaltsplanes!
Sondern ich berichte hier und jetzt aus einer Notwendigkeit heraus. Weil jetzt einfach mal gehandelt werden muss! Weil ICH handeln muss!

Es haben sich viele neue Aufgaben angesammelt in den letzten Monaten. Nichts wurde weniger, entspannter oder gar entschleunigt. Im Gegenteil! Ich habe neue Projekte übernommen, die viel Zeit in Anspruch nehmen. Und damit meine ich nicht nur diesen Blog, der für mich noch immer Freizeit, Ausgleich und seelische Entlastung darstellt. Also nicht wirklich als lästige Arbeit, sondern vielmehr als freudiger Moment im Alltag anzusehen ist. Meine persönliche Auszeit.

Nein, es sind andere Dinge, verbunden mit zeitaufwändigen PC Arbeiten, lernen und Vielem mehr. Aber ich möchte Euch nicht langweilen, geht es hier doch vielmehr um den Plan „Entlastung für Mutti“.
Dass wir Mamas alle genug am Back haben, muss nicht noch eine von uns detailliert, präzise und jammernd aufführen 😉 mehr „Wir machen einen Haushaltsplan“

Sweet f…… Valentine: Woher die Rosen wirklich kommen

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Grundsätzlich meckere ich ja über alles, was anscheinend die Mehrzahl der Bevölkerung toll findet. Was alle toll zu finden haben. Schon aufgefallen? 😉
Ich bin also Grinch, Silvester-Boykottierer und Faschings-Muffel vereint in meiner bescheidenen Wenigkeit. Warum? Aus Selbstschutz? Um mich vor Enttäuschungen zu bewahren? Um sagen zu können:

Hey! Steh ich doch drüber! Es ist mir gleich wenn’s gerade daneben gegangen ist. Das alles bedeutet mir ja sowieso nichts. Wie sollte ich also jetzt enttäuscht sein? mehr „Sweet f…… Valentine: Woher die Rosen wirklich kommen“

Mutti goes Soccer, Part 2

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Samstag. Es ist geschafft! Wir sind im Zug auf den Weg nach München! Mutti soll tatsächlich ihren Plan in die Tat umsetzen!
Und fällt gleich auf. War mir klar! So bin ich halt! Schon immer gewesen. Der Zug wackelt aber auch echt nervig bin und her! Ich will mich also abstützen und lange beherzt zu meiner rechten Seite. Dahin, wo ich die Armlehne eines anderen Fahrgastes vermute. Genau hinsehen tue ich ja nicht. Puh! Hat geklappt! Ich kann mich festkrallen! Irgendwie fühlt sich die Lehne nur eigenartig warm und sehr weich an! So anders. mehr „Mutti goes Soccer, Part 2“

Der Plan: Mutti goes Soccer

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Hallo Ihr Lieben!
Halt! Stop! Wer findet den Fehler?
Glaubt Ihr allen Ernstes ICH rede Euch so an?! Wer hat’s tatsächlich gedacht? Nicht, dass ich Euch nicht für lieb halte und jeden einzelnen meiner Leser nicht hoch wertschätze. Ihr seid toll und wunderbar! Und ich bin sehr dankbar, dass es Euch überhaupt gibt! Aber „Hallo Ihr Lieben“? Nah! Das passt ja wohl so gar nicht zu mir. Da kann ich ja gleich das nächste Apfelstrudel-Rezept hier posten. Wenn ich denn eines wüsste! 😉

Also nochmal auf Anfang:.
„Leute!“ Puh! So viel besser…
Mutti hat Großes vor! Etwas ganz Neues, den eigenen Horizont erweitern! Und eins ist schon einmal sicher: Ich werde mich „out of my comfort-zone“ begeben! So was von! Jahrelang absichtliches zur Schau gestelltes Desinteresse wird nun endgültig über Bord geworfen! Und ich springe gleich hinterher und kraule in Höchstgeschwindigkeit zu neuen Ufern! Insofern man bei der Bahn von Höchstgeschwindigkeiten sprechen kann. Ein Zug wird mich führen. In eine deutsche Großstadt.
Köln? Hals über Kopf stürzt sich der Faschings-Muffel in Person in den Schlund des pappnasigen Löwen? Wäre eine durchaus interessante und gewagte Option dieser Tage! mehr „Der Plan: Mutti goes Soccer“

„Welcome to my crazy mind“: Selbstreflexion die 4.

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Nope! Ist nicht kurz zu kriegen!
Das Ding mit der Selbstreflexion von Johanna von Pinkepank. Und da ja hier alle so schön Durchhalte-Vermögen beweisen und Woche für Woche fleißig weiter selbstreflektieren und weiter emsig antworten: Bin ich auch noch dabei! Überraschung!

Warum ich nicht abspringe hatte ich Euch ja zuvor bereits berichtet. Ich KANN einfach nicht anders! Ich liebe es Fragen zu beantworten und das im großen, ausschweifenden Stil! 😉
Und auch wenn ich in meinen eigenen Texten genug reflektiere, über das eigene ICH mit all‘ seinen vielen Macken sinniere, so taucht hier immer wieder die ein oder andere Frage auf, über die ich tatsächlich noch nicht so oft nachgedacht habe! Außerdem lässt sich auch aus dem Beantworten von Fragen sein ganz eigenes, persönliches Ding und Werk basteln. Aber lest doch einfach selbst! Viel Spaß mit meinem ICH &
„Welcome to my crazy mind!“ mehr „„Welcome to my crazy mind“: Selbstreflexion die 4.“