Homeschooling läuft!? Heute streike ICH!

(Der folgende Text ist als Momentaufnahme zu verstehen – kann nachher schon wieder ganz anders aussehen!  😉 )

„Verdammte Hacke, jetzt reicht’s mir aber!“

Ich haue mit der Faust auf den Tisch und renne weg.
Einfach nur im Pulli.
In die Schuhe bin ich noch geschlupft, mehr aber nicht.

Bis auf die Wiese flitze ich zornentbrannt – und noch ein Stück weiter!!
Zu den knorrigen Apfelbäumen. Dahin, wo ich ganz alleine bin.

Ja, ich mache und sage derzeit Dinge, auf die ich nicht sonderlich stolz bin.

Und hin und wieder geht sie möglicherweise ein ganz kleines bisschen mit mir durch.
Die Contenance.

Denn um hier mal einen ganz ehrlichen Blogbeitrag zu verfassen, entsprungen aus der reinsten Emotion und Situation (und meine Finger kommen gerade gar nicht hinterher, so sehr überschlagen sich die Gedanken) muss ich gerade JETZT im Moment zugeben:

Homeschooling mit der Kleinsten? Läuft dieser Tage null!

Überhaupt nicht mehr!

Also so gar nicht.

Und hätte ich nicht… more „Homeschooling läuft!? Heute streike ICH!“

Deutschland macht locker – Und was hat sich bei uns verändert? – Corona-Tagebuch – Tag 60

Möchte man einen Luftballon kaputt machen gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder sticht man beherzt zu – und lässt das Ding mit großem Knall und Tamtam zerbersten.
Oder aber Frau schneidet klammheimlich den unteren, zugeknoteten Zipfel mit der Schere ab.
Ganz langsam und leise verpufft dann die Luft, ohne dass es zu sehr weh tut.

Und glaubt mir, ich weiß wovon ich schreibe!
Musste ich in der Vergangenheit doch etliche Ballons nach Wochen des Dahin-Kullerns im heimischen Wohnzimmer heimlich beseitigen. 😉

Auch unsere Familien-Blase verpufft langsam und bekommt erste offene Stellen.

Nix ändert sich mit einem großen Schlag – und das ist auch gut so – aber es finden sehr wohl Veränderungen statt.

Unser Universum dehnt sich aus, vorsichtig strecken wir die Hand aus – und lassen weitere Menschen wieder in unser Leben. more „Deutschland macht locker – Und was hat sich bei uns verändert? – Corona-Tagebuch – Tag 60“

Anruf vom Gesundheitsamt – Corona-Tagebuch – Tag 24

26 Stunden.
Es sind jetzt etwas mehr als 26 Stunden, in denen ich mit mir hadere und ringe, ob ich diese Zeilen hier tatsächlich schreibe.

Doch habe ich nicht selten betont, dass meine Definition von Blog eben die eines offenen Tagebuches ist.
Eines ehrlichen, öffentlich einsehbaren Tagebuches, in welchem ich Gedanken und Gefühle verarbeite – und sogar oft vielen anderen Mamas da draußen aus der Seele schreibe.

Das ist wunderschön und jedes ernst gemeinte, offene und persönliche Feedback treibt mir noch heute Tränchen der Rührung in die Augen.
Ich habe mich bewusst gegen einen Bastel-und Kochrezepte-Blog entschieden.

Entschied mich, auf andere Pfade abzubiegen, auch wenn die nicht immer safe – und gewiss auch holprig und steinig sind.
Offenbart man zu viel aus seinem Gefühls-und Familienleben macht Frau sich angreifbar.
Sehr sogar.

Es gibt immer Mitmenschen, die uns nicht wohlgesonnen sind.
Menschen voller Neid und Missgunst.
Ganz gleich, ob ich hier nun berichte, wie gut gerade alles läuft und wie glücklich wir sind – oder aber wenn dunkle Zeiten nach traurigen und nachdenklichen Texten schreien.
Einer pöbelt und lästert immer.

Also – Feuer frei:

Seit gestern ist alles ein bisschen anders. more „Anruf vom Gesundheitsamt – Corona-Tagebuch – Tag 24“

Dann gibt’s eben Tiefkühlpizza

Ich muss zugeben, als ich letzten Freitag Abend aus London zurückkehrte, musste ich sehr mit mir kämpfen.
Ich rang regelrecht mit mir!

Und hätte mich die Erschöpfung des vorangegangenen wunderbaren aber gleichermaßen anstrengenden Tages nicht in die Knie gezwungen, ich hätte vermutlich sofort losgelegt.

Überall sah ich Dinge, die meine ganz eigene Optik störten und dem verqueren Anspruch eines gemütlichen, aufgeräumten Heims nicht gerecht wurden.
Da waren die Krümel auf dem Esstisch, welcher laut Aussagen der Kinder in drei Tagen nicht einmal abgewischt wurde.
Das nicht vollständig verräumte saubere Geschirr auf der Küchen-Theke störte, ebenso wie die noch vollen Tee-Thermoskannen vom Morgen.

Ich sah die Klos, welche ich vor meiner Abreise nicht mehr schaffte zu putzen und die ungewaschene Wäsche aus drei bis vier Tagen.
Fand herumliegende Schuhe und Kleidungsstücke vor und den trüben, mit Wasserspritzern übersäten Badezimmerspiegel.

Nicht aber sah ich, dass… more „Dann gibt’s eben Tiefkühlpizza“