Das blöde Handy! Warum wir Eltern auch nicht besser sind.

22+

„Zerstreute Elternschaft“. So steht es schwarz auf weiß gedruckt in der Zeitschrift.
In der Zeitschrift, welche neben mir auf dem Esstisch liegt.
Neben dem zur Seite geschobenen Geschirr vom Abendbrot, zerknüllten Feuchttüchern und abgezogenen Wursthäuten.

Die Zeitschrift, die auch nur deshalb gerade da auf dem Tisch liegt, weil mein Handy im Schlafzimmer am Ladekabel hängt!
Denn wäre dem nicht so, ich wage zu behaupten:
Auch jene Zeitschrift würde ungelesen zum Altpapier-Stapel wandern. Wie so viele schon zuvor.
Was mich gleichermaßen nachdenklich und ein klein wenig traurig stimmt.

Denn ich würde stattdessen höchstwahrscheinlich genau jetzt gelangweilt scrollen.

Würde Instagram-Bildchen glotzen, schnell Facebook checken, Mails und Whatsapp-Nachrichten lesen, die Headlines der Online-Ausgabe der Tageszeitung überfliegen oder die Besucherstatistik dieses Blogs abrufen.
Alles belanglose und weniger anspruchsvolle Dinge.

Weil ich gerade müde vom anstengenden Tag bin und die Kinder jetzt gerade friedlich auf dem Wohnzimmer-Teppich spielen.
So wie sie es immer nach dem Abendessen tun.
Und weil wir Erwachsenen in solchen Momenten, in den kleinen Pausen zwischendurch, immer zum Handy greifen!
In der Meinung irgendwie doch effektiv sein zu müssen, jede freie Minute des Tages ausschöpfen zu müssen.

Um bloß keinen geistigen Leerlauf zuzulassen!

Den Kindern einfach mal entspannt beim Spielen zukucken? Nix tun? Wozu?
Merken die doch gerade eh nicht!

Weil es für UNS schön sein könnte! Verdammt!

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I’m not your babe: Kommunikationskanäle

14+

Ich habe gerade festgestellt, dass allein ich über sechs verschiedene Kommunikationskanäle erreichbar bin, sofern man das denn unbedingt möchte! Ich bin immer verfügbar, vielmehr ist mein Mobiltelefon dies.
Alex L. aus S.  kann man(n) kontaktieren per WhatsApp, Threema, Mail, Messenger, SMS oder Insta Direct und mit Sicherheit habe ich hier gerade jetzt etwas vergessen. Denn ganz ehrlich? Manchmal verliere ich den Überblick! 😉 mehr „I’m not your babe: Kommunikationskanäle“

Blogger-Barcamp: Gegen den Strom und doch vereint! Mein Wochenende in Speyer

9+

Samstag-Morgen, kurz vor zehn in Speyer.

„Rechts ist frei“ – höre ich mich um ein Haar dem Taxi-Fahrer sagen!
Denn für einen kurzen Moment vergesse ich, dass ich heute weder selbst Auto fahre, noch als Beifahrer den Mann durch den Straßen-Dschungel navigiere. Nein!
Heute bin ich ganz alleine unterwegs!

Ein Wochenende ohne Mann und Kinder liegt vor mir.
Ein Wochenende mit der Aussicht auf ganz viel Austausch mit (hoffentlich 😉 ) Gleichgesinnten, viel Input und nicht weniger Essen, Schlaf und nicht zuletzt Entspannung und guten Gesprächen.

Und dabei hätte ich beinahe heute morgen gekniffen. mehr „Blogger-Barcamp: Gegen den Strom und doch vereint! Mein Wochenende in Speyer“

Puder-Rosa Insta-Welt: Wo bleibt denn jetzt die Realität?

6+

Mein Blog feierte längst seinen ersten Geburtstag, doch Instagram lernte ich erst im Mai diesen Jahres kennen. Zu sehr weigerte ich mich zuvor, mich damit zu beschäftigen. Zu wenig verstand ich noch davon, wie die Dinge in der Social-Media-Welt funktionieren. Das weiß ich auch bis heute noch nicht so richtig, muss und möchte noch so viel mehr dazu lernen. Networking? Noch immer sehr unbeholfen, die wichtigen Tipps und Tricks noch lange nicht entdeckt! Doch ich musste schnell realisieren, dass ein Blog nicht nur mit leidenschaftlichem Schreiben allein überleben kann! 

Mittlerweile nutze ich Instagram sehr gerne. Mal schnell den eigenen Senf loswerden? Albernheiten verbreiten? Meinungen kundtun, die für einen Blog Post dann doch nicht in der Länge reichen? Wundervolle und auch traurige Momente festhalten und nach Bedarf (!) teilen? Das alles ist hier möglich!
Es kommt nur darauf an, was man eben aus „seinem“ Instagram macht. Was es darstellen und präsentieren soll. Wodurch es lebendig werden und pulsieren soll! 

Das darf jeder frei wählen und ich schätze von ganzem Herzen all diejenigen, die sich dazu besonnen haben, mehr Realität auf Instagram zu zeigen!
Das wahre, unschöne, schmutzige Leben mit all‘ seinen Ecken und Kanten.
Wut, Zorn, Empörung, Trauer, tiefste Rührung oder kleines Glück in Momenten!
Das mag ich an Instagram und ist auch mein Ding!

Doch scrolle ich zum Zeitvertreib durch den eigenen Feed, so verfolgt sie mich immer noch! Allen Gegenbewegungen zum Trotz. Diese Puder-rosa, pastellfarbene Fake-Insta-Welt. Es gibt sie noch immer zu genüge! Die Instagram-Accounts, die uns nur das Feinste, Schönste und Gerade-Gerückte präsentieren wollen. Und all‘ denen würde ich so gerne das Folgende schreiben: 

Liebe „Lifestyle-Mütter“, „Insta- und Working-Mums“, mehr „Puder-Rosa Insta-Welt: Wo bleibt denn jetzt die Realität?“

A Blogger’s World: „Jetzt macht die auch noch Werbung“

3+

Als Blogger musst Du darum kämpfen sichtbar zu werden und insbesondere auch dies zu bleiben. Niemals kannst Du Dich zurücklehnen und einzig und allein auf Deine beständigen Leser oder gar Deine „Schreibkünste“ vertrauen! Du musst präsent sein, ganz laut „hier“ rufen und wie wild mit den Armen fuchteln, um entdeckt und gesehen zu werden.

Möchtest Du dabei auch noch geliebt und mit großer Begeisterung gefolgt werden, so musst Du darüber hinaus authentisch (das allseits in aller Munde genommene Zauberwort) bleiben und Dir immer treu sein! Mach Dich zu einer Marke, schaffe einen Wieder-Erkennungs-Wert, sorge dafür, dass man(n) sich sofort in Dich verliebt und Deinen Blog immer besuchen möchte!

Sei dabei aber ganz Du selbst und verkaufe niemals, aber auch niemals Deine Seele!

Puh! Das sind ganz schön viele Anforderungen auf einmal. mehr „A Blogger’s World: „Jetzt macht die auch noch Werbung““