Ausgebremst und Ausgetrickst?

Gerade komme ich mir ziemlich blöd vor. Ja, genau jetzt, in diesem Moment, als die Mittlere voller Elan ihr Tablet-Spiel spielt. Irgendein nächstes Level hat sie erreicht und freut sich gerade wie Bolle. Während sie hier schön gemütlich auf meiner Couch sitzt. Am Vormittag! Während der Schulzeit. Und so sehr ich sie auch liebe, hege ich nun einen klitzekleinen Groll. Komm‘ einfach nicht dagegen an. 

Denn sie konnte nicht laufen am frühen Morgen. Klagte über unerträgliche Schmerzen, unfähig auch nur Socke oder Hose anzuziehen. SO konnte ich das Kind unmöglich in die Schule bringen! Ein Kind, das sich so verhält gehört umgehend zu einem Arzt. Nicht? 

Wenig später befinden wir beide uns im Behandlungszimmer. Und tatsächlich ist ein Muskel verzerrt und die Verhärtung deutlich zu spüren. Geflunkert hat das Kind nicht, doch sicherlich die üblichen 30 Prozent Jammer-Bonus drauf gepackt, so viel sei gewiss.

Und immer wieder stellt sich mir im Nachhinein die Frage:

War das jetzt nötig oder übertrieben? Richtig oder Falsch? mehr „Ausgebremst und Ausgetrickst?“

Meine Kinder, ihre Bedürfnisse & ich

„….an diesem wunderschönen sonnigen Tag….“
tönt die nervig freundliche Stimme aus dem Lautsprecher des Discounters. Der, der sogar über einen eigenen Radiosender verfügt! Und welchen ich am frühen verflucht-ätzend sonnigen Morgen nur allzu schwer ertragen kann! Glaubt mir, würde mir dieser dämliche Grinse-Typ jetzt vor die eigene Visage treten, ich könnte für nix garantieren! Ich gehe jedenfalls schwer davon aus, dass er – völlig auf Droge- vor sich hin grinst, während er seinen fröhlichen „Shopping-ich-geb-Dir-heute-die-besten-Ratschläge-Singsang“ herunter rattert! 

„…ganz sicherlich werden auch Sie heute Nachmittag noch einmal die Stühle auf der Terrasse zurechtrücken wollen, um die letzten warmen Sonnenstrahlen zu genießen“

Boah! Echt jetzt!?
Und beinahe ertappe ich mich dabei, wie sich die eigene Hand nur ein klein wenig, so’n klitzekleines bisschen, gedanklich zur Faust ballt, während ich mit der Anderen die Einkäufe auf’s Band lege. 😉 

ICH werde heute Nachmittag keine Sonne genießen! mehr „Meine Kinder, ihre Bedürfnisse & ich“

A Mom’s Nightmare: Selbstfindung #21

Kennt Ihr diese Art Träume, die Euch mit Herz-Rasen, unendlich dickem Kloß im Hals und schweißgebadet aufwachen lassen? Um Euch im Anschluss verwirrt, entsetzt, nahezu hilflos und insbesondere unfähig erneut in den Schlaf zu finden zurückzulassen? Weil dieser eine Traum Dir bewusst macht, was wirklich zählt im Leben?
Weil dieser Traum im wahrsten Sinne des Wortes ein klitzekleiner Weckruf war, der Dir vor Augen führen möchte wer Du aus tiefstem Herzen bist!

Ich bin eine Mutter!
Eine Mama, die ihre Kinder so sehr liebt, dass es manchmal weh tut! Die ihre Kinder mehr als alles Andere auf der Welt liebt und es vermutlich sich niemals selbst verzeihen und verkraften könnte, sollte jenen etwas zustoßen!

So wie in meinem Traum. mehr „A Mom’s Nightmare: Selbstfindung #21“

Vom Bauchgefühl & der Kunst, immer das Richtige zu tun

Donnerstag. Lange habe ich überlegt, ob ich über den heutigen Tag tatsächlich einen Blog Post schreiben soll. Und bis noch vor wenigen Minuten war ich mir sicher:
Nein, das will ich auf keinen Fall! Dieser trübe und verschneite März-Donnerstag war schlichtweg das typische Beispiel eines Tages zum „in die Tonne kloppen“.
Er hätte restlos gestrichen werden können, bis auf die hübschen, neuen Schuhe, die ich mir vor lauter Frust bestellt habe, die Pizza und das Eis danach. Was soll es an einem solchen Tag also schon Unterhaltsames und Berichtenswertes geben?

Doch wenn mich dieser Tag heute etwas einmal mehr gelehrt hat, dann die Tatsache dass ich meine Kinder am Besten kenne! Oder vielleicht doch nicht? 😉 mehr „Vom Bauchgefühl & der Kunst, immer das Richtige zu tun“

Vom schlechten Mutter Gewissen, furchtbar miesen Tages-Anfängen und unnützen“Wenn-erstmal-Gedanken“

Ich sitze zu Hause am Esstisch. Gefühlt kurz davor Rotz und Wasser zu heulen. Unfähig auch nur einen Schluck Kaffee zu trinken oder geschweige denn ins „tränendurchweichte“ Brötchen zu beißen. Ja, wieder Übertreibung! Aber ernstes Thema. Wie gelähmt sitze ich da, fühle mich leer und verzweifelt. Geplagt vom schlechten Gewissen und dem Gedanken eben alles falsch gemacht zu haben.

Das schlechte Gewissen, weil ich die aufgelöste Vierjährige im Kindergarten zurück gelassen habe. Obwohl sie eigentlich wieder mit mir nach Hause wollte. Weil ich wusste, dass sie zu Recht weinte und wieder heim wollte. Weil ich daran schuld bin, dass der Start in den Tag so furchtbar mies ausgefallen ist. Und weil ich dennoch nicht nachgeben konnte (Ihr wisst, dass ich dann verloren hätte) und mich mit einem Bussi und Winken verabschiedete.
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