Wenn Fünf eine Reise tun: On Tour mit audible

7+

*Werbung. Manchmal kann ich mich noch ganz genau daran erinnern.
Dann fühle und rieche ich. Und ich spüre.
Fast so, als würde ich noch immer auf dem Rücksitz des Familien-Autos sitzen.
Irgendwann inmitten der Achtziger.

Dann sehe ich vor dem geistigen Auge noch die Rückenlehne des Fahrersitzes und höre das leise Dudeln aus dem Radio.
Ich fühle, wie die Musik immer leiser wird und die Stimmen der Eltern zu einem undefinierbaren Murmeln verschmelzen.
Ich spüre, wie mir vor lauter Müdigkeit die Augen zufallen. Immer und immer wieder.
Und wie der eigene Kopf nach vorne – und ruckartig wieder nach hinten fällt.
Denn gemütliche Kindersitze oder gar Nackenkissen?
Gab’s halt einfach noch nicht.

Ich erinnere mich an Handtücher an Fensterscheiben gegen die brütende Hitze im Innenraum des Fahrzeuges.
Und auch an den ekligen Geschmack diverser Kaugummis gegen Reise-Übelkeit.
Ich sehe Felder vorbeiziehen und Gebirgsketten sich vor uns erheben – irgendwo auf der Fahrt gen Süden.

Noch immer erinnere ich mich an die welken Käsebrote, denn eine High-Tech-Kühlbox mit dem passendem PKW-Anschluss?
An den Besitz einer eben solchen kann ich mich wiederum nicht erinnern.
Sehr wohl erinnere ich mich aber an Langeweile! Gähnende, unendliche Langeweile!

Ganz Anders reisen heutzutage die eigenen Kinder!

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„Sommerkinder“ – Eine Liebeserklärung

16+

Ich war im Urlaub! Ja, ganz ehrlich! Das war ich die letzten Tage.
Man mag mich zwar noch körperlich wahrgenommen haben und es fand definitiv auch kein Ortswechsel statt, doch irgendetwas war um mich geschehen.
Für einen kurzen Moment hatte ich „Planet Tiefgründig“ verlassen können, um temporär ein anderes Ziel anzusteuern.

Ja, ich verweilte gefühlt auf der „Leichtigkeits-Insel“.
Nippte an verführerisch süßen Wein, kostete die saftigsten Erdbeeren und spürte nix als Freiheit und warme Sonnenstrahlen auf der Haut.
Und Sonne im Herzen (DER musste jetzt sein)!

Denn genau so fühlt es sich an.
Jedes Jahr auf’s Neue.
Schafft es der Sommer endlich, endlich in unser aller Gemüter einzuziehen!

Es ist seit jeher bekannt, dass wir Menschen (sofern es sich nicht um gefühlskalte Holzklötze handelt) und das Wetter in einer gewissen Verbindung zueinander stehen. Nicht umsonst entstanden Begriffe wie „Frühlingsgefühle“ oder gar „Brunftzeit“ (Ich weiß selbstverständlich, dass dies ein Begriff aus der Tierwelt ist 😉 )
Und ja, ich selbst fühle mich von dem, was draußen vor sich geht nahezu manipuliert.
Beeinflusst, was die eigene Tagesform, die jeweilige Stimmungslage betrifft.

Ich hätte Bäume ausreißen können!

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Was ist Glück?

10+

Ich lege das IPad zur Seite und wische mir verstohlen Tränchen aus den Augen.
Bin zutiefst berührt und bewegt und weiß bereits in diesem Moment, dass dieser Zustand noch eine ganze Weile andauern wird.
Dass das eben Gesehene nachwirkt.
Noch sehr, sehr lange!
Dass sich meine Sicht auf die Dinge nun wieder ein klein wenig zurecht rücken wird und Dinge, die mir bis vor ein paar Stunden so unendlich wichtig erschienen, plötzlich nichtig sind!
Nahezu lächerlich!

Ich habe „Weit.“ gesehen

Den Dokumentarfilm von und über ein Freiburger Paar, das hinaus zog, um einmal zu Fuß und per Anhalter die Welt zu umrunden.
Welches sich auf Reisen ins Ungewisse begab und dreieinhalb Jahre später tatsächlich als Familie wieder im Schwarzwald ankam.
Auf ihrer Reise hatten sie viele prägende Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen und daraus einen ganz wundervollen Film entstehen lassen!
Ein Film, der alle Welt zumindest ein Stückchen an deren ganz eigenem Glück teilhaben lässt! 

Und ganz ehrlich? Ich liebe es, löst ein Film, eine Dokumentation so etwas bei mir aus!

Es ist wie ein kleiner Stupser auf den Reset-Knopf.

Ein Bewusstsein schaffen für andere Dinge.
Von den eigenen Hirngespinsten ablenken und den Fokus auf andere Sachen und Geschehnisse lenken!
Klar, wird dieser Zustand nicht so bleiben und vielleicht wird er gerade auch ein klein wenig verstärkt.
Denn ich bin nachdenklich dieser Tage und emotional. Sehr emotional.

Doch möchte ich diese Energie gerade nutzen und mir einmal Gedanken machen.

Gedanken, was Glück eigentlich bedeutet!   mehr „Was ist Glück?“

Reise-Tagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“: Freunde unter sich

5+

„Kuck mal da drüben, der Junge da. Könnte der nicht in Deinem Alter sein?“
„Jetzt trau Dich doch, geh mal hin! Ich glaube, der spricht sogar Deutsch!“

„Wie? Dir ist langweilig? Aber ist doch soo schön hier!“
„Echt jetzt? Schon wieder Meerjungfrauen-Barbie spielen? Aber Mutti will jetzt gar nicht in’s Baby Planschbecken!?“

„Hört-auf-Euch-zu-streiten! SOFORT!“

„Kuck mal Schatz, meinste die Zwei da drüben sind nett?
Ob die zu uns passen? Gestern zumindest hatten wir ganz nett geplaudert.
Ob wir wohl mal mit denen ein Glas Wein….?“

Stellt Euch vor, Ihr könnt Euch das alles sparen! mehr „Reise-Tagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“: Freunde unter sich“

Herbstferien: Eine Mutter zieht Bilanz, von einer Soll/Ist-Aufstellung der etwas anderen Art

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Es ist 0.50 Uhr und ich kann nicht schlafen. Warum? Nun, es sind Herbstferien und „Mutti“ ist bereits wieder in ihrem ganz persönlichen Ferienmodus. Nur, dass in meiner Vorstellung die Herbstferien gerade ganz anders aussehen könnten. Und auch wenn ich seit über zehn Jahren nicht mehr mit dem üblichen „Bankenkram“ zu tun hatte, so ziehe ich hier und jetzt Bilanz. Zu diesen Ferien. Meine persönliche Soll/Ist-Aufstellung. Denn in meinem Kopf, ja da machen „Herbstferien“ ihrem Namen noch alle Ehre. Und während ich das schreibe, diesmal nicht per Swype auf`m Handy, sondern ganz Old-School mit Zehnfinger-System (ja, die Mutti hat`s noch drauf!) da merke ich: Boah! Bin ich alt!

Denn hier meine Soll-Aufstellung zum Thema Oktober-Ferien:

Ich wäre jetzt gerne im Wanderurlaub!
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Wie alles begann…die Eltern vor & hinter den Kindern

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Ich bin ein Lügner. Jedes Mal, wenn ich mit einem Kind im Krankenhaus bin.

Denn da – und das ist die Wahrheit! – werden wir jedes einzelne Mal gefragt, wo wir Eltern uns kennengelernt haben! What!? Warum machen die das? WAS soll diese Frage auf dem Fragebogen?

Werden wir je nach Beruf, Werdegang, Abstammung, privaten Vorlieben, differenziert behandelt? Oder gar unsere Kinder!? Sicherlich nicht. Ich bin überzeugt, dass da ein besonderer Grund dahinter steckt. Aber dazu später…
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