Ein Tagebuch, um mich zu verstehen – „Wenn der Zyklus zur Hölle wird“…

Treffender könnte es der zweite Teil der Überschrift in meinem Fall nicht beschreiben – er ist also geklaut und stammt aus einem Zeitungsartikel über „PMDS“, dem sogenannten „prämenstruellen dysphorischen Syndrom“.

Es ist einer von vielen Artikeln, die ich zu diesem Thema – aus seeehr persönlichen Gründen – in den vergangenen Jahren gelesen habe.

Denn Fakt ist, seit ein paar wenigen Jahren (es fing ein paar Jahre nach Geburt des dritten Kindes an) geht es mir verdammt und verflucht nochmal nicht immer nur gut!

Wer meinen Blog aufmerksam liest, dem ist das auch in den letzten Wochen nicht entgangen:

Meine Stimmungslage ist durchaus nicht immer heiter und rosig – öfter sogar dunkel, zutiefst schwarz und wolkig.

Ich mache mich selbst klein und bin nicht in der Lage, sachlich zu denken!

Das merke ich JETZT, am ersten Tag meiner Regel!

An dem ich ein anderer Mensch geworden bin.

So wie… more „Ein Tagebuch, um mich zu verstehen – „Wenn der Zyklus zur Hölle wird“…“

PMS ist….

PMS ist scheiße.

Das weiß jede, die allmonatlich Bekanntschaft damit macht.

Eine prämenstruelle Depression (kurz PMDS) ist noch beschissener, denn sie macht richtig, richtig Angst.

Vor allem vor sich selbst!
Und bedarf im Grunde Hilfe und sollte verflixt und zugenäht endlich ernst genommen werden!

Nun, ich kann mich nicht selbst diagnostizieren – aber ich kann mich auf die Suche nach Hilfe begeben.
Denn leidet die Seele – und das Umfeld-  jeden fucking Monat (Entschuldigt meine Ausdrucksweise – die Gemütslage!) auf’s Neue, dann sollte das KEIN Tabu sein!

Es soll ja Frauen geben, die spüren derartige Missempfindungen in keinster Weise und sind die absolute, selbstbewusste Coolness in Person (beneidenswert!!!) – bitte klickt an dieser Stelle weiter, denn dann gibt es jetzt für Euch in den folgenden Zeilen nichts zu lesen.

Gratulation aber by the way!

Ihr bemerkt meine leicht zynische und aggressive Ader dieser Tage…

Doch für alle Anderen, die vielleicht halbwegs nachempfinden können, WAS ich da eigentlich allmonatlich durchmache (ich schrieb bereits so oft davon) – hier ein kleiner Auszug darüber, was dieses PMS im Alltag einer Frau, Ehegattin und Dreifachmutter WIRKLICH bedeutet!

Schmunzelt oder schüttelt verständnislos den Kopf, fühlt mit mir oder tröstet mich endlich virtuell – ich muss das jetzt einfach (nochmal!) schriftlich verarbeiten! 😉

PMS ist…. more „PMS ist….“

Hey! Sei nicht so hart zu Dir selbst! – unser Wochenende in Bildern 29./30.08.

Eigentlich sehe ich ihn jeden verdammten Monat auf’s Neue kommen!
Den Karren.

Ich beobachte, wie er an Fahrt gewinnt und droht, ungebremst gegen die Wand zu fahren!

Und ich lass‘ ihn einfach sausen.

Schaue tatenlos und lethargisch zu, sehe ein ganzes Wochenende und die Harmonie innerhalb der Familie an die Wand geklatscht.

Sofern es mir nicht gelingt, mich einfach mal zusammenzureißen!
Und endlich damit aufzuhören, so gemein und hart zu mir selbst zu sein!

Ich bin doof!

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Das stille Leiden – Vom Mittelschmerz zur prämenstruellen Depression

Es zieht und zwickt unfassbar unangenehm und zwingt mich gerade auf die Couch.
„Geh‘ zum Arzt“ sagt der Sohn erschrocken auf meine Aussage, ich hätte Bauchschmerzen und bräuchte kurz eine Pause.
Bauchschmerzen, die aus dem Nichts auftreten – und nach ein paar Stunden wieder verschwinden.
Und so stark sind, dass ich alles liegen lassen muss.
Den Staubsauger, die eben noch enthusiastisch abgezogenen Betten und den Mann.
Den muss ich auch links liegen lassen.

Nachdem ich ihn eben mürrisch und vor allem grundlos angemault hatte.
Immerhin weiß ich jetzt, warum ich mich seit zwei Tagen so unendlich faul, müde und träge fühle.
Ich weiß, warum der Kuchen heute wieder schmeckt und warum Witze unterhalb der Gürtellinie die letzten Tage besonders verlockend und urkomisch waren.
Und warum ich den Gatten besonders lieb hatte.

Und ich weiß auch, dass ich genau genommen nicht wirklich Bauchschmerzen habe! more „Das stille Leiden – Vom Mittelschmerz zur prämenstruellen Depression“

Heute bin ich traurig: Wenn die Seele heilen muss

Sie hat es auf mich abgesehen. Diese lästige, verflixte Fliege.
Eine der wenigen Überbleibsel eines viel zu warmen, doch ganz und gar zauberhaften Herbstes. Lässt sich immer und immer wieder penetrant auf meinem Kopf nieder, surrt mir laut ins Ohr und will mich einfach nicht in meinem Trübsal in Ruhe lassen.

Als wolle sie mich aufscheuchen, mich zum Wieder-Aufstehen zwingen, mich davon zu überzeugen, dass das Leben wunderschön und schillernd ist.
Als wolle sie mir lautstark in’s müde Ohr summen, endlich an all‘ meine eigenen Worte zu glauben. An das Feuerwerk im Kopfe und im Herzen, von welchem ich erst vor wenigen Tagen drüben auf Instagram schrieb.
Welches in genau jenem Moment auch präsent war und mein Herz mit Wärme und Dankbarkeit erfüllte. Dankbarkeit, diese wundervolle Familie, diese fantastischen Kinder zu haben. Dankbarkeit am Leben zu sein!

Und als wollten sie es ihr gleichtun, kitzeln mich nun ebenfalls Sonnenstrahlen auf der Nase. Draußen ist der Himmel knallblau und ich sollte einfach jetzt nicht hier liegen. Sollte an diesem freien, mir zur Verfügung stehenden Vormittag, an diesen drei Stunden, raus gehen! Die frische Luft in mich aufsaugen und mich bewegen. Ein- und Ausatmen und Sport machen. Ganz alleine, nur ich draußen am See.
So, wie ich es so gerne pflege zu tun, bietet sich einmal die Möglichkeit dazu.

Doch heute kann ich nicht. more „Heute bin ich traurig: Wenn die Seele heilen muss“