Von Alltag & Kürbissuppe (MIT Rezept – KEIN Scherz!)

„Lieblingsessen: Kürbissuppe“

leuchtet mir auf hellem Hintergrund vom Bildschirm der Tochter entgegen.

Es ist ihr Steckbrief für die Schule und in Worten steht da tatsächlich Kürbissuppe!

Die Suppe, die wir vorhin verspeist hatten.

„Soulfood“, „Gemütserwärmer“ und „Der-Papa-ist-ja-leider-gott-sei-Dank-nicht-da-Essen“.

Ja, manche Tage schreien nach simplen Dingen, die trösten und von innen wärmen!

Fast so wie früher Omas Grießbrei mit Apfelstücken.
In der warmen Stube des alten Häuschens in der Heimat, das da nicht mehr ist.
Von der so sehr lieb gewonnenen, warmherzigen Oma mit den lustig-funkelnden Augen, die da nicht mehr ist.

Ich befürchte, Ihr könnt meine aktuelle Gemütslage aus den hier entstehenden Zeilen erahnen.

Sie schreit jedenfalls gerade sehr nach… more „Von Alltag & Kürbissuppe (MIT Rezept – KEIN Scherz!)“

„Unterleuten“, neben Pferden & die Sache mit der Schreibblockade – Unser September-Wochenende

Jaaa, lacht nicht!
Ich habe künftig vor, hier JEDEN Buchtitel von Juli Zeh zu zitieren! So!

Doch tatsächlich war ich an diesem Wochenende einmal „unter Leuten“.

Das erste Mal seit langer, langer Zeit.

Und im Grunde war es auch genau das, was ich nach der letzten Woche brauchte!
Um hier überhaupt wieder schreiben zu können.

Es benötigte ein paar schwindelerregende Runden im Gedankenkarussell, ziemliche viele Knoten im Gehirn, Schreibblockaden und Selbstzweifel, sentimentale und zutiefst depressive Gedanken – bis hin zum ultimativen Knall!

Ist immer so – und muss irgendein Automatismus im Gehirn sein.

Irgendwann bin ich mich selbst mit all‘ meinen verworrenen Gedanken und jenem elendig angeknacksten Selbstwertgefühl einfach so dermaßen leid, dass ich innerlich einfach auf „Reset“ drücke.

Vielleicht schreit die innere Stimme auch „Jetzt reicht’s“ oder gar „Halt die Fresse!“ – so genau weiß ich es gar nicht, aber irgendetwas in mir drinnen zieht die Notbremse und schreit nach Normalität, Gedanken im Auto-Pilot und einfach Weiterleben.

Inhale. Exhale. NICHT nachdenken. Lustig sein.

Gehirn-Explosion

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PMS ist….

PMS ist scheiße.

Das weiß jede, die allmonatlich Bekanntschaft damit macht.

Eine prämenstruelle Depression (kurz PMDS) ist noch beschissener, denn sie macht richtig, richtig Angst.

Vor allem vor sich selbst!
Und bedarf im Grunde Hilfe und sollte verflixt und zugenäht endlich ernst genommen werden!

Nun, ich kann mich nicht selbst diagnostizieren – aber ich kann mich auf die Suche nach Hilfe begeben.
Denn leidet die Seele – und das Umfeld-  jeden fucking Monat (Entschuldigt meine Ausdrucksweise – die Gemütslage!) auf’s Neue, dann sollte das KEIN Tabu sein!

Es soll ja Frauen geben, die spüren derartige Missempfindungen in keinster Weise und sind die absolute, selbstbewusste Coolness in Person (beneidenswert!!!) – bitte klickt an dieser Stelle weiter, denn dann gibt es jetzt für Euch in den folgenden Zeilen nichts zu lesen.

Gratulation aber by the way!

Ihr bemerkt meine leicht zynische und aggressive Ader dieser Tage…

Doch für alle Anderen, die vielleicht halbwegs nachempfinden können, WAS ich da eigentlich allmonatlich durchmache (ich schrieb bereits so oft davon) – hier ein kleiner Auszug darüber, was dieses PMS im Alltag einer Frau, Ehegattin und Dreifachmutter WIRKLICH bedeutet!

Schmunzelt oder schüttelt verständnislos den Kopf, fühlt mit mir oder tröstet mich endlich virtuell – ich muss das jetzt einfach (nochmal!) schriftlich verarbeiten! 😉

PMS ist…. more „PMS ist….“

Wie geht es Dir? – Die wohl schwierigste Frage der Welt!

„Wie geht es Dir?“

Keine Frage der Welt wird wohl leichtfertiger, öfter und beiläufiger gestellt.
Keine Frage scheint mir dieser Tage schwieriger zu beantworten.

Im Grunde geht es mir gut

Gut geht es mir!
Denn ich habe einen vollen Kühlschrank und ein Dach über dem Kopf.

Wir haben keine Geldsorgen und ein hübsches Zuhause, wenn auch in jenen Wochen deutlich weniger ordentlich und sauber als in einem alten, gewöhnlichen Leben.

Ich habe Netflix, Eiscreme, Eierlikör und heißes Wasser, wohlduftendes Shampoo und Kaffee.

Ich habe meine Familie!

Und ich habe diese Familie!
MEINE Familie!

Diese… more „Wie geht es Dir? – Die wohl schwierigste Frage der Welt!“

Winterschlaf – Wenn Angst lähmt und das Leben (noch immer!) schön ist!

Hibernation. Hibernation wird vorzugsweise im englischen Sprachgebrauch (also bitte „heibernäschän“ lesen) verwendet und bedeutet Winterschlaf.

Ich fand dieses Wort irgendwie witzig und lustig.

Damals, als ich im Rahmen meiner Nachmittagsbetreuung an der Grundschule mit den Dritt- und Viertklässlern spielerisch Englisch übte – und wir uns eben über all‘ die Tiere unterhielten, welche sich im Winter zutiefst verkrümeln und Lebensgeister bis auf ein Minimum herunterfahren.

Stets lachten wir über die Geschichten von „Froggy“, der seinem ersten Weihnachtsfest entgegen fieberte – und ob der Absurdität, denn gerade der kleine herzallerliebste Frosch sollte doch nun tief und fest ruhen!

In seinem Fall sogar in (Schock-)Starre verharren.

Und genau wie einige Kandidaten aus der Tierwelt fühlte auch ich mich heute morgen.

In Schockstarre

Am letzten Schultag (von dem ich inständig hoffe, dass auch heute noch bitte, bitte alles gut geht!) vor dem harten Lockdown.

Lange lag ich… more „Winterschlaf – Wenn Angst lähmt und das Leben (noch immer!) schön ist!“

Resignations-Modus an – Was war los, die letzten Tage?

Ich hab‘ mich irgendwie in mir eingeschlossen, die vergangene Woche.

Nicht verloren, denn dann wäre ich ja verzweifelt und vollster Emotionen auf der Suche gewesen.

Nach mir selbst, neuen Perspektiven oder gar der alten Leichtigkeit und Fröhlichkeit.

Doch noch nicht einmal das tat ich.

Es war – und ist es teilweise noch immer – so, als wäre ich versteckt und vergraben.
Gelähmt hinter Maske und Wollmütze, umhüllt vom tristen, dicken November-Nebel.
Emotional in Watte gepackt und verriegelt.

Bin irgendwie nicht da und stehe müde (Oh ja! Ich war seeehr müde!) und gefühllos neben mir.

Ein paar Mal sogar startete ich den Versuch, Euch hier etwas zu schreiben!

Doch fand ich mich wahlweise starr auf den weißen Bildschirm blickend wieder (ohne Gefühle keine Texte!) – oder von Dingen wie „Käse-Nachos“ und „Cookie-Eis“ schreiben. (What!!??)

Seelentröster eben, die ich achtlos und resignierend in den eigenen Schlund schob, die vergangenen Tage.

Etwas, auf das ich nicht wirklich stolz bin, gewiss nicht besonders sexy und anmutig daher kommt („Komm‘ an meine Nacho-Wampe!“) – und mir heute, am Samstag, eklige Bauchschmerzen bereitet hat.

(Ich glaube, ich weiß nunmehr wohl, was es auf sich hat, schwärmen Menschen von der alles heilenden Entgiftungskur!)

Denn wenn ich auch dieser Tage nicht sonderlich viel empfinde, ein klein wenig bäh und voll-gemüllt fühle ich mich durchaus! 😉

Ich ging also achtlos mit dem eigenen Körper um, die letzten Tage

Gab ihm wenig Schlaf und schätzte ihn kaum.
Trank Weißwein um… more „Resignations-Modus an – Was war los, die letzten Tage?“

Raus aus dem Loch!!! About the last days….

Es war ruhig hier auf dem Blog die vergangene Woche.
Und obwohl es ursprünglicher Sinn und Zweck eines solchen Familien-Blogs ist, als öffentliches Tagebuch zu fungieren und mit teils heiteren, ernsteren oder gar nachdenklichen Erzählungen aus dem ganz normalen Mama-Alltag zu unterhalten, fühlte ich mich die vergangenen Tage nicht in der Lage, Eines zu tun:
Schreiben.

Nichts erschien mir eines Blog-Beitrages wert.

Einen erneuten, traurigen Text? Wollte ich nicht veröffentlichen.
Was würdet Ihr dann von mir denken? Welchen Mehrwert würde ich Euch damit bieten?

Warum sollte ich mich hier abermals verletzlich und schwach zeigen – und vor allem wer will das lesen und wen interessiert’s schon?

Und ich muss zugeben, genau in solchen Tagen verliere ich auch ein klein wenig den Glauben an diese Sache hier.
Und – vielmehr als das – den Glauben an mich selbst!
Ich stelle alles in Zweifel.

Die kürzlich erst zündende Buch-Idee, für die ich so brannte und welche ich so schnell wie möglich angehen wollte?
Es konnte mir nicht gelingen, aus Funken ein Feuer entfachen zu lassen.
Weil ich mich mit der Vision allein gelassen fühlte – nicht vom Mann, der hier noch immer hinter mir steht und drängt.
(Jahaaa!!! Ich fang‘ ja bald an!! 😉 )

Dinge, die vermutlich nur in meinem Kopf stattfinden – warfen mich aus der Bahn.

Ich wollte Euch nicht zeigen… more „Raus aus dem Loch!!! About the last days….“

Schmeiß‘ die Alte raus: Wenn aus Mirena Kyleena wird

(Da ich hier offensichtlich pharmazeutische Unternehmen und deren Produkte beim Namen nenne, handelt es sich bei diesem ganz persönlichem Blog-Beitrag möglicherweise um „Werbung“ – für eigenständig getroffene Entscheidungen und 5-Jahres-Kooperationen. Leider unbezahlt, unbeauftragt und A….teuer! 😉 ) 

Sie musste gehen! Es war wirklich an der Zeit!
Lange genug hauste sie in ihrer Bude, ging meiner Meinung nach nicht gerade pfleglich damit um.
Wie oft schimpfte ich über sie und regte mich auf.
Machte sie zum Sündenbock allen Unheils und sehnte den Tag der endgültigen Trennung herbei.

Und endlich!
Der Mietvertrag war seit einigen Tagen ausgelaufen und ich wollte sie loswerden!
Ja, um alles auf der Welt. Dessen war ich mir sicher und fest entschlossen!

Denn es war sie, die mich tagelang wütend und fluchend durch’s kleine Familien-Häuschen stapfen ließ!
Es war auch sie, die dazu führte, dass ich hin und wieder zusammensackte. Ein kleines Häuflein Elend, welches nahezu neben sich stand und  Tränen vergoss. Unmengen davon!
Und ganz sicher ist sie auch der Grund gewesen, weshalb mein Blog eine ganze Sparte „Nachdenkliches“ mit vielen, vielen Texten dieser Art beinhaltet.

Sie war schuld daran, dass ich an einem Tag verschmitzt grinsend über „Elternsex“ schrieb. more „Schmeiß‘ die Alte raus: Wenn aus Mirena Kyleena wird“