Ein Tagebuch, um mich zu verstehen – „Wenn der Zyklus zur Hölle wird“…

Treffender könnte es der zweite Teil der Überschrift in meinem Fall nicht beschreiben – er ist also geklaut und stammt aus einem Zeitungsartikel über „PMDS“, dem sogenannten „prämenstruellen dysphorischen Syndrom“.

Es ist einer von vielen Artikeln, die ich zu diesem Thema – aus seeehr persönlichen Gründen – in den vergangenen Jahren gelesen habe.

Denn Fakt ist, seit ein paar wenigen Jahren (es fing ein paar Jahre nach Geburt des dritten Kindes an) geht es mir verdammt und verflucht nochmal nicht immer nur gut!

Wer meinen Blog aufmerksam liest, dem ist das auch in den letzten Wochen nicht entgangen:

Meine Stimmungslage ist durchaus nicht immer heiter und rosig – öfter sogar dunkel, zutiefst schwarz und wolkig.

Ich mache mich selbst klein und bin nicht in der Lage, sachlich zu denken!

Das merke ich JETZT, am ersten Tag meiner Regel!

An dem ich ein anderer Mensch geworden bin.

So wie… more „Ein Tagebuch, um mich zu verstehen – „Wenn der Zyklus zur Hölle wird“…“

Weil Duschen MEIN Allheilmittel ist – Zeit für mich mit Nature Box von Douglas!

(*Werbung) Mein Papa hat sich früher immer einen Heidenspaß daraus gemacht.

Jedes einzelne Mal, verbrachte ich eine zu lange Zeit unter der Dusche (also immer! 😉 ) drohte er mir mit dem „Münzautomaten“, welchen er alsbald anbringen wolle.

Derjenige, welcher nach exakt fünf Minuten wahlweise das Wasser ganz abstellen – oder nur noch eiskaltes Gebirgsbachwasser (wo auch immer das nun herkommen sollte) fließen lassen würde.

Denn seit ich denken kann – und das ist hier ausnahmsweise einmal nicht überzogen und übertrieben – dusche ich lange!

Sehr, sehr lange!

Es mag ja die diversesten Statistiken geben.
Statistiken, die berechnen, wieviel Lebenszeit Menschen auf dem Örtchen oder beim Schlafen verbringen.

Nun, ich befürchte, ich habe in meinem bisherigen Leben sehr viel Zeit unter fließendem Wasser verbracht!

Aber im Grunde „befürchte“ ich hier nun nix, sondern das war bisher eine ganz und gar wunderbare und entspannende Zeit!

Denn neben… more „Weil Duschen MEIN Allheilmittel ist – Zeit für mich mit Nature Box von Douglas!“

Die Gedanken sind frei! – Warum Mamas auch einmal „nuts“ sein dürfen!

Ich hatte gut geträumt am Morgen.
Von den eigenen Kindern? Zart und liebevoll? Nö!

Vom eigenen Mann? Ahahahaha – doch sicher!
Selbstverständlich würde ich ihm das gegenüber auf Rückfrage so äußern. 😉
Denn das gehört sich ja schließlich so als gute Ehefrau.

Kurzum, der Sohn stürmte ins Schlafzimmer – am freien Brückentag – und riss mich jäh aus den schönsten Träumen!

Irgendetwas war mit neuen Sneakern, welche einer umgehenden Bestellung benötigten, weil sonst ausverkauft.

Jetzt weiß ich zum Einen, dass die Teenies von heute tatsächlich alle ein bisschen – ähm – seltsam daher kommen, denn die Schuhe waren bereits nach Sekunden ausverkauft.

Ledertreter in ausgewählten Farben eignen sich nämlich als gute, lukrative Geldanlage, wie ich jüngst vom Sohn lernen durfte.

Ich weiß aber auch, dass ich meine ganz eigenen Gedanken immer wieder sehr schnell verwerfen muss und sollte.
Zumindest glaube ich das.

Oder die eigene Zunge zügeln, das sollte ich ebenfalls.

Und mich auch – gerade als bloggende MAMA – in Formulierungen zügeln!

Muss ich mir wirklich immer auf die Zunge beißen?

Erst vorhin fiel mir das wieder auf.

Als… more „Die Gedanken sind frei! – Warum Mamas auch einmal „nuts“ sein dürfen!“

Bikini-Figur? Ich kann’s einfach nicht mehr hören!

Als ich vor einigen Wochen im Kroatien-Urlaub morgens meine Lauf-Runde am Meer drehte, fiel sie mir jedes einzelne Mal auf:

Diese kleine, dünne alte Frau.
Die Haut nahezu braun-gegerbt von der vielen Sonne, faltig ummantelte sie die zierlichen Ärmchen.
Die übergroße Sonnenbrille verdeckte fast das ganze Gesicht, die weiße Schildkpappe war stets tief in dieses gezogen.

Sie trug nichts weiter als ein geblümtes Bikini-Oberteil, knappe Leinen-Shorts und Turnschuhe.

Was mir aber vielmehr auffiel als die Tatsache, dass diese alte Frau gänzlich selbstbewusst ihren Bikini spazieren trug, war ihr versonnenes, nahezu seliges Lächeln.

Als habe sie sich mit sich selbst und dem Leben versöhnt, als sei sie angekommen bei sich.

Offenbar schien diese alte Dame, welche ich – ohne sie jemals gesprochen oder gar kennengelernt zu haben – sofort ins Herz schloss, ihre Morgen-Runde ganz genauso zu lieben wie ich.

Einmal hielt sie inne und verschwand hinter einem Busch – und für einen kurzen Moment glaubte ich, ihr eventuell zu Hilfe eilen zu müssen. Doch sie ging lediglich mal kurz eine Runde schwimmen.
Ganz alleine. Einfach so!

Ich sah so viele unterschiedliche Frauen!

Im Laufe des Urlaubes begegnete ich noch unendlich vielen Frauen unterschiedlichsten Alters und Körperbaus!
Im Bikini! more „Bikini-Figur? Ich kann’s einfach nicht mehr hören!“

Corona? Ist nicht sexy! Warum ich Mama bin – und dennoch Frau bleiben möchte

Mit dem Rückspiegel, der eigentlich ein Handspiegel ist, stehe ich im Flur.
Versuche krampfhaft die eigene Kehrseite im neuen, Lavendel-blauen String zu erhaschen.
Denn, muss ja auch mal sein.
So ein ganz persönlicher Backround-Check!

Da kommt mir urplötzlich eine absurde Idee.
Vielleicht – nur so ganz vorsichtig und ansatzweise überlegt – könnte ich ja auch einmal….
Nee! Gruselig!
Schnell verwerfe ich den gerade aufkeimenden Gedanken wieder.

Ich WILL keine Unterwäsche-Fotos von mir!

Brauch ich nicht!
Ist ja peinlich.
Und überhaupt, bin ich doch viel zu alt für!

Body positivity!?
Hab‘ ich doch schon längst!

Love yourself?
Tu‘ ich doch! Aber so was von!

Ich meine, es ist ja nicht wirklich so, dass ich ab jetzt nur noch älter, schlaffer, verbeulter und fetter werden kann?
Oder etwa doch!?

Keine vier Minuten später stehe ich tatsächlich bettelnd vorm Gatten im Wohnzimmer. more „Corona? Ist nicht sexy! Warum ich Mama bin – und dennoch Frau bleiben möchte“

Und eitel stirbt das Muttertier

Und ich soll meine wunderschöne Frau grüßen….“

Ungläubig und entgeistert blicke ich den Gatten an.
Fast schon darum bemüht, nicht das soeben in den Mund geschobene Stückchen Käse ob der Entrüstung und des puren Entsetzens wieder zu verlieren.
Der verarscht mich hier jetzt!!!

Ja, ich komme nicht umhin, Derartiges zu denken.
Würde ich es nicht besser wissen – und die Frau, von dieser jener Gruß stammt, selbst kennen.

Doch kommt diese Aussage in einer Zeit, in der ich unentwegt dagegen steuern muss.
Gegen innere Unsicherheiten und gegen das Gefühl, mich und das eigene Selbstwertgefühl nur noch gerade so greifen zu können.
Mit den in die Jahre gekommenen Fingern und dem abgesplitterten Nagellack versteht sich! 😉

Wieso sagt sie so etwas?
Und vor allem, wieso kann ich das eigentlich nicht glauben? more „Und eitel stirbt das Muttertier“

Solange ich noch auf dem Spielplatz sitzen darf – Zukunftsgedanken

Es war mir eine Weile ein Graus.
Ja, ganz ehrlich.

Ich fand’s furchtbar langweilig und hätte in der Zeit lieber die effektivsten Dinge angestellt.
Hätte gerne Anstehendes erledigt und wäre liebend gern ein klein wenig schneller vorangekommen.
Nur so’n bisschen wenigstens.

Statt mit den Schuhen im grobkörnigen, staubigen Sand zu stehen und Hilfestellung zu geben.
Hier auf dem örtlichen Spielplatz. 
Immer und immer wieder.

So, wie es gerade Mama und Papa von Klein-Konstanze (*Name von der Autorin geändert 😉 ) gerade tun.
Absolut hingebungsvoll ermutigen beide (!) das unbeholfene schüchterne Mädchen – vermutlich (nein ganz sicher!) das erste Kind – den Schwung die kurze, metallene Rutsche hinunter zu wagen.

„Möchtest Du es nicht noch einmal versuchen, mein Schatz?“

spricht Konstanze-Papa im absolut korrekten Hochdeutsch.

Konstanze-Mutter, Enddreißigerin im Seidentuch, zückt derweil die Apfelschnitzchen und Feuchttücher.
Stets darum bemüht, das kleine Kind so hygienisch rein wie nur möglich zu belassen.
„Die sind nicht von hier“
muss ich in diesem Moment unweigerlich denken.

Besuch aus dem feinen Norden, vermutlich Großstadt, so stelle ich mir das schon eher vor.

Und ganz sicherlich wird Konstanze-Mutter in den nächsten Monaten bereits wieder voll in’s Berufsleben einsteigen und nahtlos die führende Position eines großen Konzerns wieder übernehmen.
Konstanze wird ihre Apfelschnitzchen von einer staatlich geprüften Tagesmutter bekommen und ebenfalls von dieser die Kieselsteine aus den piekfeinen Schühchen gepustet bekommen.

Nun, dem Alter, in dem ich an der Rutsche Hilfestellung geben muss, bin ich längst entwachsen.
Während ich also hingegen mit meiner Latte auf der Bank in der Sonne sitze, werden alle jäh aus ihrem emsigen Treiben gerissen:
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