A night from Hell- Wie es mir manchmal als Mama wirklich geht!

Ich kralle mich am Wäscheständer fest, bis die Fingerknöchel ganz weiß werden.
Stelle mich auf einen Kampf ein und „höre“ die übermüdete Zicke in mir bereits vor dem eigentlichen Telefongespräch.

Neben mir das Telefon auf Lautsprecher – ich versuche einen Termin beim Facharzt zu bekommen.

Während ich warte, höre ich mich also selbst bereits innerlich keifen und ausflippen, denn schließlich geht es hier um MEIN Kind!

Argumente lege ich im Kopf zurecht, während ich mich bemühe, die Fassung zu bewahren.

Denn eigentlich möchte ich hier und jetzt einfach nur heulen.

Nicht nur wegen der grausigen Warteschleifen-Folter – sondern auch weil ich mich so unfassbar schlecht und klein fühle.

Denn hier schreibt eine Mutter, die sich an diesem Morgen als Vollversager auf der ganzen Linie fühlt.

Eine Mutter, die… more „A night from Hell- Wie es mir manchmal als Mama wirklich geht!“

ICH hab‘ immer alles im Griff? Am Arsch!

(In den folgenden Zeilen spreche ich niemanden explizit und persönlich an! Weder eine Person aus meinem Bekanntenkreis, noch aus unserem Wohnort! In den meisten Fällen kenne ich die Menschen – hauptsächlich leider Gottes Frauen (WARUM!?) -, welche auf diversen Plattformen der sozialen Medien munter vor sich hin kommentieren, gar nicht!)

Liebe andere Mütter da draußen, die behaupten, ich würde mich hier auf dieser Seite damit brüsten, während der Corona-Zeit alles „so toll“ im Griff zu haben:

Dieser Text ist für Euch!

Und vielleicht für mich. So ein bisschen.

Weil Schreiben ja angeblich therapeutische Zwecke haben soll – und ich es schon viel zu lange in dieser Woche vor mir hergeschoben habe. Das Schreiben.

Weil ich nicht konnte!

Weil ich zu viel um die… more „ICH hab‘ immer alles im Griff? Am Arsch!“

Resignations-Modus an – Was war los, die letzten Tage?

Ich hab‘ mich irgendwie in mir eingeschlossen, die vergangene Woche.

Nicht verloren, denn dann wäre ich ja verzweifelt und vollster Emotionen auf der Suche gewesen.

Nach mir selbst, neuen Perspektiven oder gar der alten Leichtigkeit und Fröhlichkeit.

Doch noch nicht einmal das tat ich.

Es war – und ist es teilweise noch immer – so, als wäre ich versteckt und vergraben.
Gelähmt hinter Maske und Wollmütze, umhüllt vom tristen, dicken November-Nebel.
Emotional in Watte gepackt und verriegelt.

Bin irgendwie nicht da und stehe müde (Oh ja! Ich war seeehr müde!) und gefühllos neben mir.

Ein paar Mal sogar startete ich den Versuch, Euch hier etwas zu schreiben!

Doch fand ich mich wahlweise starr auf den weißen Bildschirm blickend wieder (ohne Gefühle keine Texte!) – oder von Dingen wie „Käse-Nachos“ und „Cookie-Eis“ schreiben. (What!!??)

Seelentröster eben, die ich achtlos und resignierend in den eigenen Schlund schob, die vergangenen Tage.

Etwas, auf das ich nicht wirklich stolz bin, gewiss nicht besonders sexy und anmutig daher kommt („Komm‘ an meine Nacho-Wampe!“) – und mir heute, am Samstag, eklige Bauchschmerzen bereitet hat.

(Ich glaube, ich weiß nunmehr wohl, was es auf sich hat, schwärmen Menschen von der alles heilenden Entgiftungskur!)

Denn wenn ich auch dieser Tage nicht sonderlich viel empfinde, ein klein wenig bäh und voll-gemüllt fühle ich mich durchaus! 😉

Ich ging also achtlos mit dem eigenen Körper um, die letzten Tage

Gab ihm wenig Schlaf und schätzte ihn kaum.
Trank Weißwein um… more „Resignations-Modus an – Was war los, die letzten Tage?“