Manege frei – Gedanken aus! Ein Abend im Zirkus Krone

20+

(Werbung für gemeinsame Erinnerungen – selbst zusammengespart und finanziert)
Warum gehen Menschen in den Zirkus?

Nun, ganz pragmatisch beantwortet könne man(n) sagen der reinen Unterhaltung wegen.
Oder gar um alte Kindheitserinnerungen wieder aufleben zu lassen.
Wer fühlt sich nicht beim Geruch von Popcorn und Sägemehl in alte Zeiten versetzt – und plötzlich wieder ganz klein und lebendig?

Wer kann dann die leichte Vorfreude und Aufregung leugnen, die uns beim Eintritt in diese ganz und gar andere und fremde Welt wie ein leichter Schauer überläuft?
Und die Hoffnung, für eine gewisse Zeit in eine andere Realität versetzt zu werden?

Nun, ich wäre nicht ich, würde ich hier an dieser Stelle nicht noch viel tiefer gehen wollen.

Ja, es ist der Wunsch nach einer anderen Realität auf Zeit, der uns auf die rot-samtenen Stühle lockt.
Möchten wir nicht bewusst ab und an in andere Welten entführt werden, zum Träumen und Staunen gezwungen, um über die ganz eigene Wirklichkeit für einen Moment nicht nachdenken zu müssen?
Sei es, weil sie gerade zu sehr schmerzt – oder weil wir uns nun an einem Ort befinden, der Alltags-Gedanken nicht zulassen möchte!

Ich kann nicht gleichzeitig in die Welt der Fabelwesen eintauchen, und dennoch darüber nachdenken, was im echten Leben gerade alles schief läuft – und ich nicht so funktioniere, wie ich es gerne möchte.
Das will ich auch gar nicht!

Die Manege ist ein Ort, der mich gefälligst fesseln und mitreißen soll!

Und das gelingt hier im Zirkus Krone mehr als erhofft! mehr „Manege frei – Gedanken aus! Ein Abend im Zirkus Krone“

Tag am See: Vom Sommer, den ich fast vergessen hätte

12+

Samstag. Fast hätte ich ihn vergessen! Ja wirklich!
Und ich tat ihm dabei furchtbar Unrecht merke ich jetzt gerade.
Jetzt in diesem wunderbaren Moment, als das Wasser vor mir glitzert, als trieben tausende Diamanten an der Oberfläche.
Als ein sanfter warmer Wind zart Haare um die eigene Nase wedeln lässt – und die Abendsonne die eigene Haut, welche ich Stunden zuvor noch als alt und hässlich verfluchte, im goldenem Licht weich zeichnet.

Als ich die Kinder (alle drei!) mit dem Po in der Höhe und den Händen tief vergraben im Sand beobachte.
Wie sie Staudämme bauen und Wasser stauen, alte Flaschen befüllen und klares Seewasser in selbst erschaffene Burggräben rieseln lassen. Wie sie selbstvergessen buddeln und wühlen, als hätte es niemals etwas Anderes gegeben!
(Schon gar keine Playstation oder gar Fortnite! 😉 ).

Ich beobachte die eigenen Kinder wie sie zusammen arbeiten und bauen, statt zu streiten!
Denn auch ihnen geht es heute gut! mehr „Tag am See: Vom Sommer, den ich fast vergessen hätte“

Bleifuß vs Schlittschuh: Im Geschwindigkeits-Rausch

7+

Ich fluche und schimpfe wie ein Rohrspatz.
Ja, so bin ich manchmal und ich übertreibe hier gerade wahrlich nicht! 😉
Schüttele die Handtasche kopfüber aus und schmeiße zornig die dort auffindbaren Conditioner-Proben vom letzten Friseur-Besuch auf die grauen Fließen.

Und dabei sollte ich jetzt gerade ganz ruhig und wohlgesonnen sein.
Schließlich haben wir heute etwas Großartiges und lange Versprochenes vor.
Die Mittlere und ich.

Doch gerade im Moment ärgere ich mich einfach nur.

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Weihnachten: Der Zauber besonderer Erlebnisse

4+

Aufgeregt kaut sie wahlweise auf ihrem Zeigefinger oder aber am Bündchen des von mir sorgfältig ausgewählten Pullis herum.
Reckt das Köpflein und den Hals so weit es nur geht, um auch bloß nix zu verpassen.
In spannenden Momenten kommt die kleine warme Hand und drückt feste die Meine – oder aber der ganze zerzauste Haarschopf sucht die schützende Nähe meiner Schulter!

Und während ich da auf einem der unzähligen Stühle sitze, bin ich froh, meiner kleinsten Tochter gerade dieses Erlebnis ermöglichen zu können.
Denn ich muss an dieser Stelle gestehen:

Ich hatte meine Zweifel!

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Mutti goes Lasertag: Mama-Sohn-Zeit

6+

Hier stehe ich also, mitten im Halbdunkeln. Meine Haare kleben im Nacken und kleinste Schweiß-Perlchen kullern mir die Stirn herunter. Doch ich muss mich konzentrieren. Darf nicht entdeckt werden und die Tatsache, dass ich unter der Weste echt ordentlich schwitze, ignorieren. Oder ist’s die Aufregung? Das Adrenalin? Das viele Rennen? Und ich flitze echt übertrieben viel!

Später, im zweiten Durchgang arbeite ich an meiner Technik und Strategie, teile mir die „Kräfte“ besser ein. Doch gerade im Moment weiß ich’s einfach noch nicht besser! Aber ich weiß, dass ich wider Erwarten ’nen „Mords“-Spaß habe. So makaber das nun klingen mag, handelt es sich doch hier nicht wirklich um die vorbildlichste und pädagogisch sinnvollste Freizeitbeschäftigung für junge Heranwachsende. mehr „Mutti goes Lasertag: Mama-Sohn-Zeit“

Speed-Dating beim Fast-Food-Giganten

4+

Mit mir möchte er gehen. Mit mir alleine und sonst niemanden. Der Große. Und ganz heimlich muss ich ein bisschen vor Freude und Scham lächeln. Ja, ich fühle mich geschmeichelt, dass er ausdrücklich mich als seine Begleitung gewählt hat. Mutter-Sohn Quality Time bei der weltgrößten Fast-Food-Kette, so lautet jetzt, am Mittwoch-Abend, sein Wunsch!

Und ich muss zugeben: Ich mag es nicht! Ich kann eigentlich McDonald’s Essen nicht leiden! Für mich schmeckt das irgendwie alles gleich. Immer dieser typische Nachgeschmack. Ich glaube einfach, es gibt hier nur Schwarz oder Weiß: Entweder man mag es oder eben nicht! So ist es in meinem Fall auch nicht arg verwunderlich, dass ich das letzte Restaurant mit den goldenen Bögen vor mehr als fast einem Jahr betreten habe. mehr „Speed-Dating beim Fast-Food-Giganten“

Mutti springt nicht: Operation “Mama-Tag“

6+

Ich hab sie manchmal. Ich nenne sie die „Lieb-hab-Anfälle“. Sie überkommen mich einfach. Meist in einer besonders sentimentalen Phase. Und dann muss ich es allen Menschen, die mir in irgendeiner Weise etwas bedeuten, sagen. Ich muss ihnen sagen, wie lieb ich sie hab. Die meisten halten mich in diesem Moment schlichtweg für verrückt. Ich bin sogar überzeugt davon: Gedanklich rennen die allesamt schreiend davon! Aber es MUSS dann einfach sein!

Meistens steh ich jedoch dann alleine da. Mit meinen überquellenden, berstenden, ungebremst und ungefiltert aus mir herausplatzenden Gefühlen. Was sich ziemlich dämlich anfühlt und im Nachhinein auch ein ganz kleines bisschen peinlich ist 😉

So what! So bin ich! Das muss halt raus! mehr „Mutti springt nicht: Operation “Mama-Tag““