Wenn Kinder (& Mütter) Tics haben…

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Dann ist das gar nicht schlimm!
Und eigentlich wäre jetzt mein Blog Post mit dieser Feststellung schon wieder zu Ende!
Wozu weiterschreiben, wenn ich die alles erleuchtende Erkenntnis bereits gleich zu Beginn raus gehauen habe?
Das Pulver ist verschossen, doch möchte ich damit auch gleichzeitig Wind aus den Segeln nehmen!
Sofort in die rechte Richtung lenken. Denn ich möchte mich hier nicht über Tics der Kinder beschweren und ausgiebig auslassen, sondern lediglich reflektieren und das Thema entschärfen.
Für mich selbst und für alle Anderen! 😉

Seit Wochen macht sie es schon

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Wir alle müssen lernen

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Sonntag-Abend.
Ein Wochenende voller Erkenntnisse liegt hinter uns.
Ein schönes Familien-Wochenende mit viel Plätzchen-backen und gemeinsamer Quality-Zeit –  und dennoch nicht eines der Leichtesten.
Ja, dieses eine Wochenende hätte kaum mehr Einsichten mit sich bringen können.
Weil es manchmal eine ganze Weile dauert, bis man in der Lage ist, Dinge wahrzunehmen und gemeinsam neue Richtungen einzuschlagen. 

Und einmal mehr, an diesem Sonntag- Abend, wird mir gerade bewusst, dass Eltern-sein auch ein lebenslanges Lernen bedeutet.
Nicht nur, befindet sich der eigene Nachwuchs im Baby- und Kleinkindalter!
Auch mit größeren Kindern müssen wir immer wieder Neues dazu lernen, neue Erkenntnisse reifen lassen und uns an ungewohnte Situationen anpassen.
Und vor allem lernen, damit klar zu kommen. Immer und immer wieder!

Und ich befürchte,  das wird auch nie aufhören. 😉
Das Leben ist ein steter Lernprozess – und zwar für alle Familienmitglieder, egal wie alt und weise wir nun sind. 

Erkenntnis Nr. 1: Ich habe einen Fehler gemacht.

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Meine Kinder, ihre Bedürfnisse & ich

4+

„….an diesem wunderschönen sonnigen Tag….“
tönt die nervig freundliche Stimme aus dem Lautsprecher des Discounters. Der, der sogar über einen eigenen Radiosender verfügt! Und welchen ich am frühen verflucht-ätzend sonnigen Morgen nur allzu schwer ertragen kann! Glaubt mir, würde mir dieser dämliche Grinse-Typ jetzt vor die eigene Visage treten, ich könnte für nix garantieren! Ich gehe jedenfalls schwer davon aus, dass er – völlig auf Droge- vor sich hin grinst, während er seinen fröhlichen „Shopping-ich-geb-Dir-heute-die-besten-Ratschläge-Singsang“ herunter rattert! 

„…ganz sicherlich werden auch Sie heute Nachmittag noch einmal die Stühle auf der Terrasse zurechtrücken wollen, um die letzten warmen Sonnenstrahlen zu genießen“

Boah! Echt jetzt!?
Und beinahe ertappe ich mich dabei, wie sich die eigene Hand nur ein klein wenig, so’n klitzekleines bisschen, gedanklich zur Faust ballt, während ich mit der Anderen die Einkäufe auf’s Band lege. 😉 

ICH werde heute Nachmittag keine Sonne genießen! mehr „Meine Kinder, ihre Bedürfnisse & ich“

Goodbye Grundschule

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Donnerstag-Abend. Ich erinnere mich noch heute so, als wäre es gestern gewesen.
Nein! Geht gar nicht, diese Einleitung!
Klingt ja wie aus ’ner Retro-Werther’s-Werbung!
Aber „da“ ist sie tatsächlich noch. Ganz genau, haarscharf vor meinem geistigen Auge!
Die Erinnerung an meinen allerletzten Grundschul-Tag.
Wir saßen im Kreis und mussten singen. „Old lang syne“, besser bekannt als „Nehmt Abschied Brüder“. Zwar war es mir unerklärlich was denn nun jene eigenartigen Brüder mit uns Kindern gemein hätten, doch begriff ich, wie bedeutsam dieser Moment des Abschieds gerade ist. Wie er sich in mein Gedächtnis würde einprägen und mit fast vierzig Jahren mich nun diese Zeilen schreiben lassen.

Ja, ich hatte meine Grundschulzeit gemocht. Und die Lehrerin war mir in der Zeit eine lieb gewonnene, an’s Herz gewachsene Bezugsperson geworden. Warmherzig, nicht zu jung, erfahren, mit der nötigen Strenge und Konsequenz doch einem ganz großen Herzen. 

Und so saß ich damals in der Turnhalle der hiesigen Grundschule.

Vor vier Jahren. Darauf hoffend, dass meinem Sohn ein ähnliches Glück widerfahren würde und er eine wunderbare Klassenlehrerin bekommt. Nun, das Schicksal meinte es auch hier gut mit uns und dafür danke ich sehr! 🙂

Morgen wird er seinen allerletzten Grundschul-Tag haben. mehr „Goodbye Grundschule“

Why I don’t like Mondays…

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Ich habe gerade meine Freundin aus Kanada zu Besuch. Genau genommen ist’s die Schwester des kanadischen Freundes, die ich seit nunmehr 11,5 Jahren nicht mehr gesehen habe! Aber jetzt, ja genau jetzt, ist sie da! Hier im kleinen ländlichen Hessen und ich will ihr irgendetwas super Wichtiges zeigen. Was genau, weiß ich leider nicht. Nur dass es von hoher Bedeutsamkeit ist und daher keinen Aufschub duldet. Schließlich sind wir beide very excited ob der gleich von mir zu präsentierenden Sache.

Wäre da nur nicht dieses störende Geräusch. Weder eine Zuordnung, noch eine Lokalisierung dessen will mir allerdings gerade gelingen. Was ist das? Wo kommt das her? Und ganz wichtig, WIE verdammt nochmal lässt sich dieses komische, alles vermasselnde Geräusch eliminieren? Es macht mir ja die ganze Überraschung kaputt! mehr „Why I don’t like Mondays…“

Zerreißprobe: Vom halbkranken Kind und „Geräte-frei“

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Während ich das hier schreibe, sitzen zwei Kinder vor dem I Pad und eines kuckt auf dem eigenen Mobil-Telefon You-Tube-Videos. Und ich hasse es gerade dies hier schreiben und zugeben zu müssen.

Aber ich habe schon viel getan am heutigen Nachmittag. Die Zeitfenster zur Tablet- und Spielkonsolen-Nutzung waren sehr begrenzt und die Kinder somit gefordert, sich mit sich selbst oder gerne auch miteinander zu beschäftigen. mehr „Zerreißprobe: Vom halbkranken Kind und „Geräte-frei““

Tischgespräche: Sexualkunde-Unterricht

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Wie Ihr sicherlich schon in anderen Texten heraus gelesen habt, unterrichte ich als sogenannte Übungsleiterin Englisch in Form einer Nachtmittags-AG an der Grundschule meines Sohnes. 

Einen Nachmittag in der Woche bin ich acht bis neun vorpupertären Zehnjährigen ausgesetzt. Ihr könnt Euch vorstellen, welches Vokabular dort vorherrscht und was derzeitiges Top-Wunschthema ist. Wenn die Halbstarken also gerade mal nicht mit Fäkal-Wörtern um sich werfen, dann wünschen Sie von mir eine englische Story über die Entstehung des Menschen zu hören. Denn Schwerpunkt der AG ist „Storytelling“. Es muss also jeweils eine bestimmte Geschichte im Fokus der AG stehen und entsprechend behandelt werden. Zum Missfallen der gesamten Meute komme ich diesem speziellen Wunsch NIE nach und versuche mit Charakteren wie dem „Grüffelo“ oder „Froggy“ dem Frosch zu punkten. Meist vergebens 😉

Nun, in Zukunft werde ich wohl noch schwereres Spiel haben. Die Vorpupertären, die sich allmählich zu hochprozentig-gefährlichen Pupertären entpuppen, haben jetzt Sexualkunde-Unterricht. Bei einer Vertretungslehrerin. 

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