Heute bin ich traurig: Wenn die Seele heilen muss

Sie hat es auf mich abgesehen. Diese lästige, verflixte Fliege.
Eine der wenigen Überbleibsel eines viel zu warmen, doch ganz und gar zauberhaften Herbstes. Lässt sich immer und immer wieder penetrant auf meinem Kopf nieder, surrt mir laut ins Ohr und will mich einfach nicht in meinem Trübsal in Ruhe lassen.

Als wolle sie mich aufscheuchen, mich zum Wieder-Aufstehen zwingen, mich davon zu überzeugen, dass das Leben wunderschön und schillernd ist.
Als wolle sie mir lautstark in’s müde Ohr summen, endlich an all‘ meine eigenen Worte zu glauben. An das Feuerwerk im Kopfe und im Herzen, von welchem ich erst vor wenigen Tagen drüben auf Instagram schrieb.
Welches in genau jenem Moment auch präsent war und mein Herz mit Wärme und Dankbarkeit erfüllte. Dankbarkeit, diese wundervolle Familie, diese fantastischen Kinder zu haben. Dankbarkeit am Leben zu sein!

Und als wollten sie es ihr gleichtun, kitzeln mich nun ebenfalls Sonnenstrahlen auf der Nase. Draußen ist der Himmel knallblau und ich sollte einfach jetzt nicht hier liegen. Sollte an diesem freien, mir zur Verfügung stehenden Vormittag, an diesen drei Stunden, raus gehen! Die frische Luft in mich aufsaugen und mich bewegen. Ein- und Ausatmen und Sport machen. Ganz alleine, nur ich draußen am See.
So, wie ich es so gerne pflege zu tun, bietet sich einmal die Möglichkeit dazu.

Doch heute kann ich nicht. mehr „Heute bin ich traurig: Wenn die Seele heilen muss“

Nix wie weg: Wenn aus Planlos Schlaflos wird

Wie ich neulich bereits in einem Blog Post feststellte, bin ich also zwar planlos, nicht aber Aufgaben-los. Ich habe keinen eight till five job und nicht mehr ganz so geregelte Strukturen wie zu Vollzeit-arbeitenden Zeiten, aber dennoch ’nen Arsch voll Arbeit!
Im positiven wie auch negativem Sinne 😉
Und meist sogar so viel zu tun, dass es  mir an die Substanz geht, Kräfte raubt, an den Nerven zerrt, mich vor lauter Organisation orientierungslos und nicht zuletzt schlaf- und ratlos zurücklässt.

Vor fast vierzehn Tagen setzte unser Flieger in Nürnberg auf. Wunderbar erholt hatten wir uns im Urlaub. Eine wahnsinnig schöne Zeit mit unseren Freunden verbracht.
Was ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht wusste: mehr „Nix wie weg: Wenn aus Planlos Schlaflos wird“

Welcome – im Hier und Jetzt: Selbstfindung #23

„Welcome“ steht über der prunkvollen Eingangstür unserer Unterkunft für die nächsten vier Tage. Unsere Ferienwohnung in Rheinland-Pfalz, keine zwei Auto-Stunden vom Wohnort entfernt. Wir sind also angekommen im ersten von zwei Urlauben in diesem Sommer. Der „Kompromiss-Urlaub“ wie ich ihn nenne. Das Kontrast-Programm zu 13 Tagen Pauschal-Urlaub in der schwül-heißen Türkei. 

Und was soll ich sagen? Ja, ich bin angekommen! Fühle mich Willkommen!
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„Versklavt“

Vor vielen Jahren las ich einmal etwas sehr Merkwürdiges in einer großen Mütter-Zeitschrift. Denn damals, ich glaube es war in der Anfangszeit mit dem ersten Baby, hatte ich noch die Zeit all die schönen und vielen Zeitschriften und Ratgeber für junge Mütter zu lesen. Heute sind zwar noch zwei davon abonniert, zieren aber höchstens die Ablagefläche unter dem Wohnzimmer-Glastisch. In der Hand hatte ich seit Monaten leider keine mehr davon! Bin ja schließlich zu sehr damit beschäftigt, meinen eigenen Senf unter die Leute zu bringen 😉

Doch was las ich denn nun genau? Im Detail weiß  ich das gar nicht mehr. Zu irgendeinem Zweck wurden Mütter mit Altersangabe und Anzahl der Kinder vorgestellt und eben noch mit deren Berufsbezeichnung. Und unter einer Dreifach-Mutter stand (sicherlich mit einem Augenzwinkern gemeint) das Wort „Versklavt“. mehr „„Versklavt““