Ein Dorf um ein Kind aufzuziehen: Helfer-Netzwerk

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Ein altes Sprichwort sagt, es benötigt ein ganzes Dorf, um ein Kind aufzuziehen. Nun, ich habe drei Kinder. Und den verrückten Anspruch stets selbst und ganz alleine das ganze Dorf, was in meinem Fall wohl dann eher eine Großgemeinde sein müsste, zu stemmen. 

Und bei diesem Vorhaben stoße auch ich an meine Grenzen. Allem Ehrgeiz zum Trotz! Manchmal ist es einfach so und geht nicht ohne Hilfe! Diesen Text möchte ich einmal all denjenigen widmen, die mein ganz persönliches Dorf in Notsituationen sind. Dem aufgebauten Netzwerk an lieben Menschen und Helfern. mehr „Ein Dorf um ein Kind aufzuziehen: Helfer-Netzwerk“

Durchatmen: Time out für die Nerven

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22.15 Uhr. Ich stehe auf der Terrasse und sauge tief die frische Luft in mich auf.  Das muss jetzt einfach sein. Eben gerade habe ich noch schnell zwei Kinder-Fahrräder in den Schuppen geräumt, ebenso wie zwei Fahrrad-Helme, einen Packen Straßen-Malkreide und mehrere Paar Schlamm-Schuhe eingesammelt und diese in das tiefe XXL-Waschbecken im Hauswirtschaftsraum gestellt. Putzen werde ich sie heute definitiv nicht mehr. Im Obergeschoss ist noch wildes Geflüster und Gegacker zu hören. Die Mädels, eigentlich längst in’s Bett gebracht, wollen zusammen im neuen Hochbett der Kleinsten nächtigen. Dürfen sie, sind ja schließlich Ferien. Nur Ruhe hätte ich gerne jetzt! Endlich, endlich meine Ruhe! mehr „Durchatmen: Time out für die Nerven“

Ostergespräche

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„Hmmmm…….Ey!!!“
Irgendetwas rüttelt an mir. Ich kann es allerdings geistig weder verarbeiten, wo ich bin, was ich bin und vor allem WAS da gerade mit mir geschieht. Doch es passiert wieder! „Hmmmmmmmm!!!!!“ So mein verzweifelter Versuch mich zu wehren. Zu mehr bin ich in eben jenem Moment noch nicht in der Lage.

„Mamaaaaa, hörst Du das auch?!“ haucht mir Etwas, bemüht flüsternd und dennoch penetrant laut, in’s Ohr!

Ah! Die Kleinste! Ich bin ja noch im Bett! mehr „Ostergespräche“

Kinder

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…sind mir die liebsten menschlichen Wesen auf Erden.
Ich stehe wohl dieser Tage auf kurze Überschriften 😉
Das muss ich jedenfalls immer wieder auf’s Neue feststellen. Noch unschuldig und reinen Herzens, neugierig auf das Leben, immer ehrlich und ohne Berührungsängste. Fähig im Hier und Jetzt zu leben, ohne belastende Gedanken an das Morgen oder gar das Vergangene, eh nicht mehr Widerrufbare,  zu verschwenden. Ohne Gram und hoffentlich noch ohne Seelen-Narben aber mit ganz viel Phantasie und zauberhaften Vorstellungen.
mehr „Kinder“

Der Plan: Mutti goes Soccer

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Hallo Ihr Lieben!
Halt! Stop! Wer findet den Fehler?
Glaubt Ihr allen Ernstes ICH rede Euch so an?! Wer hat’s tatsächlich gedacht? Nicht, dass ich Euch nicht für lieb halte und jeden einzelnen meiner Leser nicht hoch wertschätze. Ihr seid toll und wunderbar! Und ich bin sehr dankbar, dass es Euch überhaupt gibt! Aber „Hallo Ihr Lieben“? Nah! Das passt ja wohl so gar nicht zu mir. Da kann ich ja gleich das nächste Apfelstrudel-Rezept hier posten. Wenn ich denn eines wüsste! 😉

Also nochmal auf Anfang:.
„Leute!“ Puh! So viel besser…
Mutti hat Großes vor! Etwas ganz Neues, den eigenen Horizont erweitern! Und eins ist schon einmal sicher: Ich werde mich „out of my comfort-zone“ begeben! So was von! Jahrelang absichtliches zur Schau gestelltes Desinteresse wird nun endgültig über Bord geworfen! Und ich springe gleich hinterher und kraule in Höchstgeschwindigkeit zu neuen Ufern! Insofern man bei der Bahn von Höchstgeschwindigkeiten sprechen kann. Ein Zug wird mich führen. In eine deutsche Großstadt.
Köln? Hals über Kopf stürzt sich der Faschings-Muffel in Person in den Schlund des pappnasigen Löwen? Wäre eine durchaus interessante und gewagte Option dieser Tage! mehr „Der Plan: Mutti goes Soccer“

Mutti springt nicht: Operation “Mama-Tag“

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Ich hab sie manchmal. Ich nenne sie die „Lieb-hab-Anfälle“. Sie überkommen mich einfach. Meist in einer besonders sentimentalen Phase. Und dann muss ich es allen Menschen, die mir in irgendeiner Weise etwas bedeuten, sagen. Ich muss ihnen sagen, wie lieb ich sie hab. Die meisten halten mich in diesem Moment schlichtweg für verrückt. Ich bin sogar überzeugt davon: Gedanklich rennen die allesamt schreiend davon! Aber es MUSS dann einfach sein!

Meistens steh ich jedoch dann alleine da. Mit meinen überquellenden, berstenden, ungebremst und ungefiltert aus mir herausplatzenden Gefühlen. Was sich ziemlich dämlich anfühlt und im Nachhinein auch ein ganz kleines bisschen peinlich ist 😉

So what! So bin ich! Das muss halt raus! mehr „Mutti springt nicht: Operation “Mama-Tag““

Die automatische Kartoffelmaschine…& andere Weihnachtsgeschenke

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Die Zeit drängt! Abermals. Die Hetze und das „Spät-Dran-Sein“ ziehen sich wie ein rot-glitzernder Faden durch die schauerlich unbeschauliche Vorweihnachtszeit. Trotz kleiner Zwangspause zwecks krankem Kind. 

Denn kaum haben wir im Eiltempo die Sache mit dem kugelbäuchigem Alten im roten Gewand abgehakt, schon sprintet Mutti zur nächsten Hürde: Weihnachtsgeschenke.

Ich tue dem lieben Sankt Nikolaus übrigens Unrecht, I know, denn der Kugelbauch ist dem anderen alten Mann zuzuordnen, dem aus Amerika. Und zwei Charaktere, von denen einer in unserer Familie nicht exisitert, zu vermischen gehört sich eigentlich nicht.

Bei uns kommt ausschließlich das Christkind. Kein verfressener adipöser Alter im Cola-Rausch. mehr „Die automatische Kartoffelmaschine…& andere Weihnachtsgeschenke“

Mamas, passt auf Euch auf: Von rutschigen Planschbecken & Helden in Handtüchern

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Unsere größte Sorge gilt unseren Kindern, deren Wohl und Gesundheit steht an oberster Stelle, komme was wolle. Ist klar! Nicht auszudenken, dass sich unser liebstes Hab und Gut beim Spielen und Toben verletzen könnte. Oder, der Mega Horror, sogar ins Krankenhaus muss!

Aber deshalb sind wir Mamis ja fleißig und sorgen vor. Kantenschutz hier, Treppenschutzgitter da. “Lauf, Fahr, Krabbel nicht so schnell!, „Kuck nach vorn!“, „Vorsicht Kopf!“, „Achtung heiß, kalt, scharf!“ „Autos!“. Ja, es funktioniert gut! Das mütterliche Frühwarnsystem! Eine Meisterleistung von Mutter Natur. Genau genommen sind wir es nämlich sogar selbst, diese regelrechten Meisterinnen im Ausmalen von Worst-Case-Szenarien! Stimmt’s?

Alles gut und richtig! Ganz dabei aber von der -leicht schusseligen- Mutter Natur in Vergessenheit geraten: WIR selbst! mehr „Mamas, passt auf Euch auf: Von rutschigen Planschbecken & Helden in Handtüchern“

Plan B in Sachen Nikolaus

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Die Mutter, die „nix macht“ (ja, ich weiß, ich spreche von mir in der dritten Person) darf sich seit einiger Zeit mehr oder weniger zu den „nebenbei arbeitenden“ Müttern zählen.

Anders kann man es nicht bezeichnen, wenn Frau Mutter stundenlang am PC sitzt, um diverse Englisch Kurse für Schul- und Kindergartenkinder vorzubereiten. Wenn Mutti viermal in der Woche wohin fährt, um entweder selbst einen Kurs zu halten oder zumindest zu lernen und zuzusehen. Und auch wenn ich dabei kaum verdiene, so -finde ich- kann man dies schon als „Arbeit“ bezeichnen. Kein Nine till Five Job, aber es ist nicht „nix“! Was selbst eine Hausfrau, dieser Begriff gehört wenn Ihr mich fragt verbannt (!), nicht tut! Auch die arbeitet! Denn sobald wir uns Mutter eines oder mehrer Kinder nennen dürfen, arbeiten wir immer irgendetwas! Wir werden nur nicht so bezahlt, wie es uns eigentlich -bei einem derartigen Knochenjob- zustehen würde!

Was aber mit zunehmenden Aufgaben und Projekten ebenfalls in den letzten Wochen wuchs, ist die Sache mit den ewigen Gewissenskonflikten. Die sicherlich eine Vollzeit-arbeitende Mutter in noch viel größerem Umfang kennt, als ich es tue. Davon bin ich überzeugt!

Doch auch bei uns merkt man(n) die Veränderung. Und wenn’s nur Kleinigkeiten sind!

Die Frage mit dem Ablauf des Nikolaus-Tages beispielsweise. mehr „Plan B in Sachen Nikolaus“

“Es schneit!“ by Alex

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Kennt Ihr das?
Jedes Jahr, wenn der erste Schnee fällt, sind die Kinder kaum zu bremsen und absolute Hektik bricht am frühen Morgen aus!
Dann muss schnell alles rausgeräumt werden, von der Schnee-Hose bis zu den wasserfesten Handschuhen – und aufgeregt verlassen die Kinder laut polternd das Haus.
Kaum hat man sich dann versehen, sind in meinem Fall drei völlig durchnässte und durchgefrorene Kinder nach gefühlt wenigen Minuten wieder IM Haus.
Schneller also, als Mutti lieb ist! 

Mir kommt bei diesem Szenario immer Rolf Zuckowski’s „Es schneit“ in den Sinn.
Da allerdings das Lied ja bekanntlich schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, und dringendst einmal überholt und an die heutige Zeit angepasst werden sollte, hab‘ ich es einmal passend umgedichtet!
So, wie es heute wirklich ist, wenn es dann endlich mal schneit!

Viel Spaß mit meiner Version von „Es schneit!“:

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