Wir wären dann mal urlaubsreif! Wie geht es uns im neuen (Schul)-Alltag?

18+

Also ich muss jetzt mal was zugeben:

Ich bin durch! Urlaubsreif! JETZT schon!

Ganz ehrlich, der neue, alte pre-während-eventuell-irgendwann-apres-Corona-Alltag überfordert mich gerade ein klitzekleines bisschen und laugt mich aus!

Seitdem die Schule vor etwas mehr als vierzehn Tagen begann, bin ich durch und strauchele mit dem, was sich künftig endlich wieder Routine nennen möchte.

Doch so richtig möchte sie sich einfach nicht einstellen – die Routine.

DAS sind wir einfach nicht mehr in der Form gewohnt!

Wie auch, leben wir doch genau genommen erst seit zwei Wochen das, was wir im Februar noch mit einem resignierenden Achselzucken tagtäglich wuppten.

Damals kannten wir es nicht anders, mussten da durch – und wurden von jetzt auf gleich ausgebremst.

Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass…. more „Wir wären dann mal urlaubsreif! Wie geht es uns im neuen (Schul)-Alltag?“

18+

Guten Morgen, ich bin die Mutter, die…..

25+

Guten Morgen, ich bin die Mutter, die heute früh an alles denken – und alles richtig machen wollte!

Die Mutter, die extra nicht mehr auf ihr Handy schaut, am so frühen Morgen, damit keine Ablenkung da ist und wir uns nicht vertrödeln.

Damit der Zeitplan eingehalten werden kann und mein jüngstes und kleinstes Kind pünktlich und entspannt zur Schule kommt.

Ich bin die Mutter, die daran denkt, dass das Kind gleich in die bequeme Leggings für den Sportunterricht schlupft – und die Mutter, welche den Turnbeutel aus der Garderobe fischt und diesen vor die Haustüre platziert.

Damit wir ihn bloß nicht vergessen!

Ich bin die Mutter, die den Tee kostet, bevor sie ihn in die Thermosflasche füllt, um zu prüfen, dass er wohl temperiert ist, und ich bin die Mutter, die heimlich zuckert.
Damit das Kind trinkt und hoffentlich nichts vom Boykott des „zuckerfreien Vormittages“ verrät.

Ferner bin ich die Mutter, die über Zähnchen drüber putzt, Haare mit Leichtkämm-Spray frisiert und Gurkenscheiben in die Pferde-Brotbox füllt.

Denn ich will alles richtig machen, damit alles funktioniert! An diesem Morgen.

Die Checkliste im Kopf

Ich bin auch die Mutter, welche im Auto sitzt und noch einmal alles gedanklich durch geht.

Gebügelte und somit sterile Eulen-Stoffmaske? Check!
Turnbeutel mit extra Wasser? Check!
Kind wach und angeschnallt? Check!
Schulranzen dabei und gepackt? Check! 
Zu beantwortende E-Mails für den Vormittag auf „Erinnerung“ gesetzt? Check!
Check, Check und nochmals Check!

Und trotzdem bin ich die Mutter, die sich im Auto eigenartig „nackt“ fühlt.

Nur warum?

Aber WAS fehlt?

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25+

Mach’s gut Grundschule! Mutmach-Brief an mein großes Mädchen

31+

Mein liebes, großes Mädchen,

der Tag heute hätte ganz anders verlaufen sollen.
Wie so viele Tage schon zuvor.

In einem alten Leben hätten wir Dich direkt von der Schule abgeholt, pünktlich zum Beginn der großen Sommerferien.
Wir wären in’s voll gepackte Auto gestiegen und ein paar Stunden später selbst in eine ziemlich große Boing.

Kanada wollten wir Dir zeigen und Toronto – Mamas und Papas alte Herzens-Heimat.

Und auch wenn Du diesen fünfeinhalb Wochen äußerst skeptisch entgegen geblickt hattest, so versichere ich Dir, es wäre eine ganz beeindruckende, spannende und prägende Reise geworden.
Für uns alle!
Auch für Dich! 😉

Der Gedanke, Deinen 11. Geburtstag ganz fern der Heimat und all‘ Deinen Freunden zu feiern, behagte Dir nicht.

Aber wir hätten diesen Tag ganz besonders werden lassen.
So viel sei gewiss.

Nun habe ich ein anderes Versprechen abgegeben.

Das nämlich, more „Mach’s gut Grundschule! Mutmach-Brief an mein großes Mädchen“

31+

Wake-up-Call – wie Corona zum Umdenken zwingt

33+

Über Corona zu schreiben fällt mir noch immer schwer.
Denn fast schon habe ich das Gefühl, ganz gleich in welche Richtung ich mich mit eigenen Aussagen und Gedanken öffentlich drehe, es kann immer jemand daher kommen und mir aus der gezwirbelten Kordel einen gewaltigen Strick schnüren.
Um nicht zu sagen, mir die Luft abklemmen.
Aber selbst das ist in Zeiten wie diesen ein äußerst trauriger und beängstigender Vergleich.
Und unpassend obendrein.

Aber Angst, oder zumindest Sorge?
Haben wir alle gerade genug.

Auch ich habe die letzten zwei Tage, in denen sich Ereignisse (privat und allgemein) nur so überschlugen, viel nachgedacht und durchaus auch überdacht und umgedacht.

Meinen Artikel von vor drei Tagen? Kann ich so aus vollster Überzeugung nicht mehr unterschreiben.

Denn auch meine Sichtweise hat sich geändert und…. more „Wake-up-Call – wie Corona zum Umdenken zwingt“

33+

Unruhe in der Nachmittags-Betreuung & nasses Gras: Wenn Termine Bauchweh bereiten

10+

Donnerstag.

„Ich habe heute zwei „Keine-Lust-Termine““

höre ich mich am frühen Morgen dem Gatten mitteilen.
Und während ich das sage, erschrecke ich mich ob dieser Aussage über mich selbst.
Das sollte ich jetzt wirklich nicht so sagen!
Doch genau in dem Moment – noch Kaffee-nüchtern – fühlt es sich leider genau so an.
(Ist in diesem Zustand nicht grundsätzlich die ganze Welt doof? 😉 )
Nein!
Ich sollte das wirklich nicht äußern, zumal ich mir einen der beiden Termine sogar frei ausgesucht habe!

Aktuell allerdings bereitet mir der „Termin“ regelmäßig leichte Bauchschmerzen und das macht mich sehr traurig.
Gleichermaßen bin ich jedoch zuversichtlich, auch diese Problemchen in den Griff zu bekommen und an kritischen Punkten arbeiten zu können.
Noch aber bin ich einfach nicht so weit.

Worum es genau geht? more „Unruhe in der Nachmittags-Betreuung & nasses Gras: Wenn Termine Bauchweh bereiten“

10+

Daheim, Daheim: hyggelige Hyggeligkeit

15+

Wir sind wieder zu Hause und es stellt sich die Frage, was bei uns noch so laufen wird.
In den Herbstferien.
Und guten Gewissens und aus vollster Überzeugung kann ich nun an dieser Stelle behaupten:
Nicht mehr viel!
(Fragt mich das gerne übermorgen nochmal!
Dann, wenn ich mir verzweifelt und genervt die Haare raufe, erdrückt von den eigenen vier Wänden – und betäubt durch Ohren-tötendes Kindergeschrei und Gewusel)

Aber aktuell habe ich nichts Großes mit den Kindern weiter vor.
Der Gatte ist auf Dienstreise.
Und wir? Verweilen zu Hause.

Denn wenn Fünf eine Reise tun, und sei sie noch so kurz, dann wird es unweigerlich immer eines:
Teuer! more „Daheim, Daheim: hyggelige Hyggeligkeit“

15+

Wenn das Kind krank ist – wie geht’s dann der Mama?

16+

Samstag Mittag.
Es geht ihr noch immer nicht gut und das beunruhigt mich sehr.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht und Tränen in den Augen klagt die mittlere Tochter über starke Kopfschmerzen und ich spüre regelrecht ihre Verzweiflung.
Blicke in hilflose Augen, die gestern noch strahlten ob der Vermutung endlich auf dem Weg der Genesung zu sein.

Raus wolle sie kurz, mal frische Luft schnappen, so hatte sie mir am gestrigen Tag verkündet.
Und da mein Kind endlich auch meiner Einschätzung nach auf dem Weg der Besserung schien, ließ ich sie ziehen.
In den eigenen Garten zum gemächlichen Umherstreifen wie ich annahm.

Gefunden hatte ich meine Tochter dann zu Einbruch der Dunkelheit in Nachbars-Garten.
Beim ausgelassenen Schaukeln versteht sich.

Und ich war zornig! more „Wenn das Kind krank ist – wie geht’s dann der Mama?“

16+

Die Welt steht Kopf – und dreht sich heute ohne uns weiter

14+

Es ist das erste Mal seit Sonntag.
Das erste Mal seit Sonntag finde ich die Gelegenheit, den Laptop aufzuklappen und zu versuchen, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Wohin dieser Text führt?
Ich weiß es auch noch gar nicht.

Vielmehr jedoch weiß ich, dass es ein unheilbares Wirrwarr an Gefühlen und Gedanken war, welches mich daran hinderte, einen neuen Beitrag zu verfassen.
Die vergangenen Tage stand die Welt mal wieder ein klitzekleines bisschen Kopf.
So sehr, dass ich beschäftigt und besorgt von einem Ort zum Anderen eilen musste – und an gelöstes Durchatmen nicht zu denken war.

Und heute?
Heute sperre ich sie ein bisschen aus, die Welt da draußen.
Wir können nicht mehr und wollen heute auch mal nicht mehr.
Bockig verschränken wir heute die Arme, ziehen die Bremse, kuscheln uns in die Kissen und lassen die Welt da draußen sich ohne uns weiter drehen.
Weil das auch mal sein muss und dann auch mal geht! Verflixt! 😉

Wenn das Kind krank ist

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14+

Solange ich noch auf dem Spielplatz sitzen darf – Zukunftsgedanken

31+

Es war mir eine Weile ein Graus.
Ja, ganz ehrlich.

Ich fand’s furchtbar langweilig und hätte in der Zeit lieber die effektivsten Dinge angestellt.
Hätte gerne Anstehendes erledigt und wäre liebend gern ein klein wenig schneller vorangekommen.
Nur so’n bisschen wenigstens.

Statt mit den Schuhen im grobkörnigen, staubigen Sand zu stehen und Hilfestellung zu geben.
Hier auf dem örtlichen Spielplatz. 
Immer und immer wieder.

So, wie es gerade Mama und Papa von Klein-Konstanze (*Name von der Autorin geändert 😉 ) gerade tun.
Absolut hingebungsvoll ermutigen beide (!) das unbeholfene schüchterne Mädchen – vermutlich (nein ganz sicher!) das erste Kind – den Schwung die kurze, metallene Rutsche hinunter zu wagen.

„Möchtest Du es nicht noch einmal versuchen, mein Schatz?“

spricht Konstanze-Papa im absolut korrekten Hochdeutsch.

Konstanze-Mutter, Enddreißigerin im Seidentuch, zückt derweil die Apfelschnitzchen und Feuchttücher.
Stets darum bemüht, das kleine Kind so hygienisch rein wie nur möglich zu belassen.
„Die sind nicht von hier“
muss ich in diesem Moment unweigerlich denken.

Besuch aus dem feinen Norden, vermutlich Großstadt, so stelle ich mir das schon eher vor.

Und ganz sicherlich wird Konstanze-Mutter in den nächsten Monaten bereits wieder voll in’s Berufsleben einsteigen und nahtlos die führende Position eines großen Konzerns wieder übernehmen.
Konstanze wird ihre Apfelschnitzchen von einer staatlich geprüften Tagesmutter bekommen und ebenfalls von dieser die Kieselsteine aus den piekfeinen Schühchen gepustet bekommen.

Nun, dem Alter, in dem ich an der Rutsche Hilfestellung geben muss, bin ich längst entwachsen.
Während ich also hingegen mit meiner Latte auf der Bank in der Sonne sitze, werden alle jäh aus ihrem emsigen Treiben gerissen:
more „Solange ich noch auf dem Spielplatz sitzen darf – Zukunftsgedanken“

31+