Hormone, Schokolade, Wald & Heimatliebe – unser Wochenende in Bildern 19./20.12.

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Freitag-Abend

Ich habe ein schweißtreibendes Training auf dem Crosstrainer hinter mir, weil nur DAS in Tagen wie diesen hilft, ablenkt – und einen Hauch von Glücksgefühlen hervorruft.

Und stehe urplötzlich in der Küche und singe!

Das mag nicht sonderlich verwunderlich sein –  in meinem Fall aber schon!

Denn keine 24 Stunden zuvor hüpfte ich gedanklich noch kopfüber und zutiefst frustriert in den kalten (dummerwiese ziemlich flachen 😉 ) Bach – und wollte vom nebligen Trotz-Spaziergang nie, nie mehr wieder nach Hause kehren!
(Es kam leider-Gott-sei-Dank kein Entführer und nahm mich für immer mit) 

Es fühlte sich an, als habe sich die ganze Welt, selbst Mann und Kinder, gegen mich gerichtet!

Und Tränchen rieselten unentwegt. more „Hormone, Schokolade, Wald & Heimatliebe – unser Wochenende in Bildern 19./20.12.“

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„Wir tanzen auf den Tischen – Die Stimmung ist beschissen!“ Von Schreibblockade und schlechten Tagen

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(aus „Remmidemmi“ von Deichkind 😉 )

Sorry Leute für meine Ausdrucksweise – aber diese Textpassage wollte ich schon immer mal zitieren!
Weil’s manchmal zutrifft und genau so ist.
Bis auf das Tanzen auf den Tischen vielleicht. 😉

Über das Leben eben – Ein Jammer-Post 

Aber ich sollte ja besser nicht so ehrlich schreiben, hier auf diesem Blog.

Soll nicht so viel aus meinem Innersten offenlegen und kopflos über mein Privatleben plappern.
Soll mich nicht selbst so oft klein machen – und endlich wieder meinen Humor und diese einzigartige Selbstironie wiederfinden.

Vielleicht sogar mich selbst.

Denn aktuell?
Fühle ich mich irgendwie ein bisschen verloren.

Warum ich überhaupt öffentlich schreiben muss, wurde ich schon mal gefragt.
Ob ich nicht einfach nur für mich ein Tagebuch führen möchte?

Oder gar ob ich nicht lieber mal einen Kuchen für’s anstehende Fussball-Fest backen mag, statt stundenlang zu bloggen – auch diese Bemerkung fiel einst. (WTF!?)

Nope! –  Will ich nicht!

Und jetzt nach…. more „„Wir tanzen auf den Tischen – Die Stimmung ist beschissen!“ Von Schreibblockade und schlechten Tagen“

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Hey! Sei nicht so hart zu Dir selbst! – unser Wochenende in Bildern 29./30.08.

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Eigentlich sehe ich ihn jeden verdammten Monat auf’s Neue kommen!
Den Karren.

Ich beobachte, wie er an Fahrt gewinnt und droht, ungebremst gegen die Wand zu fahren!

Und ich lass‘ ihn einfach sausen.

Schaue tatenlos und lethargisch zu, sehe ein ganzes Wochenende und die Harmonie innerhalb der Familie an die Wand geklatscht.

Sofern es mir nicht gelingt, mich einfach mal zusammenzureißen!
Und endlich damit aufzuhören, so gemein und hart zu mir selbst zu sein!

Ich bin doof!

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Boah! Jetzt bin ich aber doch sauer!

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Hab‘ ich Euch heute morgen noch von den vergangenen Tagen vorgeschwärmt, hat es mich nunmehr doch erwischt.

Ich wusste es ja, sah es kommen.

Heute, am Sonntag bin ich sauer!

So richtig!
Stampfe zornigen Schrittes durch’s Einfamilien-Häuschen, flamme Türen und knalle Schubladen zu.

Der Zauber der vergangenen Sommertage ist verflogen, die Freunde längst wieder nach Hause gefahren und unweigerlich geht mir alles gegen den Strich und auf den Zeiger.

Nicht aber auf die Eier.
Mangels Vorhandensein.

Wenngleich ich gerade jetzt so gerne welche hätte – und nix lieber als ein Mann wäre!

Aber ach ja!
Gerade die, DIE gehen mir heute erst Recht auf den Senkel! more „Boah! Jetzt bin ich aber doch sauer!“

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Zähneknirschender Frust-Bolzen – Corona-Tagebuch – Tag 8

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Ich mache es wieder. Und wache davon auf.
Spüre, wie sich Zähne fest aufeinander pressen und Kieferknochen anspannen.
Möglicherweise knirschen und mahlen die mütterlichen Beißer auch und reiben sich aneinander, das weiß ich nicht so genau.

Wohl aber, dass es mir offensichtlich nicht ganz so gut geht, wie ich es tagsüber glaube.

Wie auch?
Es ist ein Zeichen, dass mich tief im Inneren Dinge sehr belasten und irgendwo, irgendwie verarbeitet werden möchten.

Ich lese Nachrichten und Schreckensmeldungen, bekomme auf Facebook Videos zu sehen von Menschen, die Qualvolles berichten.
Und bekomme es mit der Angst.

Will eigentlich nie wieder hinsehen, darf aber auch nicht verdrängen.
Und schon gar nicht, mir etwas vor den Kindern anmerken lassen!

Wenngleich wir viel reden, so finde ich elterliche Angst hier deutlich Fehl am Platz.
Ich muss meine Rolle gut spielen.
Muss Normalität leben, Halt geben, Trost spenden, Lernmaterial vermitteln, Lebensmittel auffüllen, basteln, fördern, backen, waschen, für ausreichend Bewegung und Frischluft-Zufuhr sorgen – und dabei die vom Kummer gezeichnete Miene verstecken!
Das klappt auch ganz gut, bis zum beruhigenden Glas Wein abends im Bett – und bis in die Nacht hinein.

Aber im Schlaf oder spätestens beim Wecker-Klingeln holt mich der Mist wieder ein.
Dann wird mir bewusst, dass zwar die Sonne scheint, doch Einschränkungen, Ängste, Vorsichtsmaßnahmen und neue Regelungen nunmehr Alltag sind.

Gute und weniger gute Tage

Und in jedem Alltag gibt es gute und weniger gute Tage.

Auch in dieser gerade veränderten Welt.
Heute ist ein nicht ganz so guter. more „Zähneknirschender Frust-Bolzen – Corona-Tagebuch – Tag 8“

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Raus aus dem Loch!!! About the last days….

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Es war ruhig hier auf dem Blog die vergangene Woche.
Und obwohl es ursprünglicher Sinn und Zweck eines solchen Familien-Blogs ist, als öffentliches Tagebuch zu fungieren und mit teils heiteren, ernsteren oder gar nachdenklichen Erzählungen aus dem ganz normalen Mama-Alltag zu unterhalten, fühlte ich mich die vergangenen Tage nicht in der Lage, Eines zu tun:
Schreiben.

Nichts erschien mir eines Blog-Beitrages wert.

Einen erneuten, traurigen Text? Wollte ich nicht veröffentlichen.
Was würdet Ihr dann von mir denken? Welchen Mehrwert würde ich Euch damit bieten?

Warum sollte ich mich hier abermals verletzlich und schwach zeigen – und vor allem wer will das lesen und wen interessiert’s schon?

Und ich muss zugeben, genau in solchen Tagen verliere ich auch ein klein wenig den Glauben an diese Sache hier.
Und – vielmehr als das – den Glauben an mich selbst!
Ich stelle alles in Zweifel.

Die kürzlich erst zündende Buch-Idee, für die ich so brannte und welche ich so schnell wie möglich angehen wollte?
Es konnte mir nicht gelingen, aus Funken ein Feuer entfachen zu lassen.
Weil ich mich mit der Vision allein gelassen fühlte – nicht vom Mann, der hier noch immer hinter mir steht und drängt.
(Jahaaa!!! Ich fang‘ ja bald an!! 😉 )

Dinge, die vermutlich nur in meinem Kopf stattfinden – warfen mich aus der Bahn.

Ich wollte Euch nicht zeigen… more „Raus aus dem Loch!!! About the last days….“

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Das stille Leiden – Vom Mittelschmerz zur prämenstruellen Depression

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Es zieht und zwickt unfassbar unangenehm und zwingt mich gerade auf die Couch.
„Geh‘ zum Arzt“ sagt der Sohn erschrocken auf meine Aussage, ich hätte Bauchschmerzen und bräuchte kurz eine Pause.
Bauchschmerzen, die aus dem Nichts auftreten – und nach ein paar Stunden wieder verschwinden.
Und so stark sind, dass ich alles liegen lassen muss.
Den Staubsauger, die eben noch enthusiastisch abgezogenen Betten und den Mann.
Den muss ich auch links liegen lassen.

Nachdem ich ihn eben mürrisch und vor allem grundlos angemault hatte.
Immerhin weiß ich jetzt, warum ich mich seit zwei Tagen so unendlich faul, müde und träge fühle.
Ich weiß, warum der Kuchen heute wieder schmeckt und warum Witze unterhalb der Gürtellinie die letzten Tage besonders verlockend und urkomisch waren.
Und warum ich den Gatten besonders lieb hatte.

Und ich weiß auch, dass ich genau genommen nicht wirklich Bauchschmerzen habe! more „Das stille Leiden – Vom Mittelschmerz zur prämenstruellen Depression“

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Gestatten: Mama Morgenmuffel

+17

Euphorische Sommer-Laune und Frühlingsgefühle hin oder her.
Ich bin und bleibe ein unerbittlicher Morgenmuffel.
Wie das manchmal früh morgens so aussieht, hab‘ ich hier einmal für Euch zusammengefasst.
Viel Spaß  & welcome to my crazy mind! 😉

Freitag-Morgen, 06.10 Uhr. Der Handy-Wecker klingelt.
Ich schrecke hoch, spüre neben dem unangenehmen Adrenalin-Schub nunmehr ein leichtes Schwindelgefühl und entscheide mich daher – aus mir unerklärlichen Gründen – Gebrauch von der Snooze-Funktion zu machen.
Sieben Minuten später schrecke ich erneut hoch.
Noch vor dem zweiten Klingeln – und ertappe mich dabei, wie ich noch immer das Mobiltelefon in den Händen halte.

Mit einem entsetzen Hechtsprung verlasse ich fluchtartig die warmen Federn, denn genau genommen ist morgens um 06.10 Uhr die Snooze-Taste, welche auf dem Display ja keine wirkliche Taste ist, ein absolutes No Go!
Schließlich muss der nicht weniger verschlafene Sohn aus den süßesten Träumen gerissen werden.
In exakt 23 Minuten fährt nämlich dessen Bus von der glücklicherweise wenigen hundert Metern entfernten Bushaltestelle ab!

Noch habe ich nicht festgestellt, dass ich an diesem Morgen mal wieder extremst muffelig und übellaunig sein werde. more „Gestatten: Mama Morgenmuffel“

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Verflixte Heulboje!

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Manchmal denke ich, ich verzapfe Euch hier auf diesem Blog viel zu viel sentimentalen Mist!
Wirklich, lese ich einiger meiner alten Texte aus der Sparte „Nachdenkliches“, so stelle ich durchaus den ein oder anderen Artikel im Nachhinein ein klein wenig in Frage.
Doch sollte ich das nicht tun!
Denn so bin ich nun einmal!

Seitdem ich an jenem warmen Hochsommer-Abend vor beinahe 12 Jahren im lichtdurchfluteten Räumchen mit den hübschen, warmen Wandfarben lag, bin ich eine sentimentale Heulboje!
Mutterschaft hat mich verändert und mittlerweile glaube ich gar nicht mehr, dass es wirklich immer nur an den monatlichen Hormon-Einflüssen liegen kann.

Gestern erst musste ich während einer eigentlich ganz banalen Situation mit den Tränen kämpfen.
Und das hat wirklich nahezu schon Fremdschäm-Charakter! more „Verflixte Heulboje!“

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Let’s face it: Vom Frau-Sein & dem ewigen Struggle mit den Hormonen

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Eigentlich sind es immer die Hormone. Es sind die Hormone, schreibe ich lustige, witzige oder freche Texte. „Diese Hormone“ lassen mich die albernen Blog-Posts veröffentlichen, die, die auch einmal unter der Gürtellinie landen. Die, die mich mit einem verschmitzten Lächeln auf die Tastatur kloppen lassen und mich auch einmal während des Schreibvorgangs laut über mich selbst lachen lassen!

Es sind die Hormone, die mich vom Frau-Sein, Männern oder offen und ehrlich über Elternsex schreiben lassen. Und es sind auch die Hormone, die ganze Texte aus der reinsten Emotion aus mir heraus sprudeln und überquellen lassen.
Wörter, Gedanken, die regelrecht aus mir heraus bersten.

Und dann sind es eben auch die Hormone, die Tränen auf die Tastatur tropfen lassen und tausende von anderen Müttern berühren! more „Let’s face it: Vom Frau-Sein & dem ewigen Struggle mit den Hormonen“

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