„Die kleine Eulenhexe“ *Verlosung*

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*Rezension.

„Mama, kuck mal was ich gemalt hab‘!“

Freudestrahlend kommt mir die Kleinste in der Kita entgegen gelaufen.
In der Hand ein Blatt Papier. Es ist ein Bild von einem Baum, noch recht schlicht gehalten – ich war wohl heute etwas zu früh dran mit dem Abholen – aber in diesem Moment etwas wahnsinnig Besonderes für mich!
Dieses Mal handelt es sich nämlich nicht um das übliche Bild
„Tochter und Mama in Jeans und schwarzem V-Ausschnitt-Pullover“.
Sie malt mich IMMER in dieser Kombi, was mich eventuell einmal dazu veranlassen sollte, meinen eigenen Kleidungsstil ein klein wenig zu überdenken. Oder ist es mittlerweile schon meine Marke? Nun, geht es nach der Kleinsten gewiss! 😉

cofNein! Heute ziert das Bild ein Baum. Dick und kräftig, als habe er Wichtiges zu tragen und Kostbares zu verbergen. Gleich mehrere große, schützende, runde Blätter trägt er. Und sticht in seiner Einzigartigkeit sofort heraus, wenngleich er nicht unbedingt der größte hölzerne Genosse sein mag. Rund um den Stamm des außergewöhnlichen Bäumchens schlingelt sich eine steile Wendeltreppe.

Für einen Laien mag dieser Baum äußerst befremdlich wirken, man könnte der herzallerliebsten Tochter selbst eine gewisse Unfähigkeit, „ordentliche“ und „richtige“ Bäume zu zeichnen, unterstellen. Doch weiß ich ganz genau, WAS sie hier gemalt hat! WEM dieser Baum gehört und warum er so aussieht, wie er nun einmal aussieht!

Und gerade in diesem Moment, in dem ich das Bild in der Hand habe, kommen mir vor Rührung fast ein klein wenig die Tränchen. mehr „„Die kleine Eulenhexe“ *Verlosung*“

„Echte Bären fürchten sich nicht“

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*Rezension. Schon früh kitzelt die Sonne in der noch sehr verschlafenen Nase und lässt auf einen wundervollen Spätsommer-Tag hoffen. Doch der Schein trügt, schon jetzt lässt sie sich nicht mehr leugnen. Die Tatsache, dass dies nicht ewig so weiter gehen kann.

Der Sommer 2018 war gut zu mir, zeigte sich von seiner prächtigsten und mir liebsten Seite. Ja, wir waren verliebt, wir beide, haben die gemeinsame Zeit in vollsten Zügen und ich mit jeder Faser des nach Vitamin-D lechzenden Körpers genossen. Doch zeigt er sich bereits schon etwas verhalten, lässt sich nur noch zeitweise am Tag blicken. Die Wiese vorm Haus glitzert von Tau überzogen im frühen Sonnenlicht, selbst Nebelschwaden sehe ich in der Ferne und fröstele arg beim verzweifelten Versuch, auf die Schnelle eine geeignete Jacke für die nur ganz knapp zweistellige Temperatur zu finden.

Er steht schon in den Startlöchern. Der Herbst. Möchte mit meinem besten Freund konkurrieren und ebenfalls mit Vorzügen und Annehmlichkeiten glänzen. Und während ich auf dem Weg zum Kindergarten die Hand der Kleinsten halte und abwäge, ob denn heute tatsächlich noch einmal ein Freibad-Besuch möglich sein könnte, ertappe ich mich bei gar ganz anderen Gedanken.

Sie funken mir einfach so dazwischen, so ganz untypisch und ungeplant.

„Ich könnte sie auch einfach jetzt einschlafen lassen, diese Liebe, die so langsam nur noch zartblau am Himmel verblasst. Das Feuer am Himmel, welches nunmehr nicht mehr ganz so brennt und strahlt. Es ist mir nicht mehr so bedeutsam.“

Und fast, aber nur fast, könnte ich mich bei der Vorstellung erwischen, mich auf den Herbst sogar ein ganz klein wenig zu freuen! 

Denn beim Gedanken an den Geruch von frischem Laub und süß duftendem Tee, die Vorfreude auf neue Boots und kuschelige Pullis wird mir in der Tat ein wenig wohlig warm um’s Herz.
Und ich freue mich auf Zeit! Endlich wieder Zeit zum Drinnen-sein.
Ohne schlechtes Gewissen. Zeit zum Malen und Basteln mit den Kindern.

Und zum Vorlesen.  mehr „„Echte Bären fürchten sich nicht““

Rezension am Pool: “Eine Oma für Fridolina“

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*Rezension. Die Nachmittags-Sonne glüht und die Kinder brauchen dringend ein schattiges Plätzchen auf der Liege!
Ausruhen ist angesagt, “Zwangsausruhen“ wie ich es gerne nenne!

Und so mache ich das, was ich immer tue, möchte ich jenes Vorhaben erfolgreich umsetzen. Denn irgendwie muss ich die Kleinste ja nun auf dem Handtuch unter’m Sonnensegel halten.

Doch nicht nur meine Kleinste, auch die sechsjährige Tochter der lieben Freundin sollte eine kleine Pool-Pause einlegen. Also lese ich vor.

Denn Vorlesen geht immer! Auch oder eben gerade im Urlaub.

Ich habe keine fünf Minuten vorgelesen schon entfacht eine heiße Diskussion: mehr „Rezension am Pool: “Eine Oma für Fridolina““

„Muff das kleine Zottelmonster“ Rezension

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*Rezension. „Iiih“ ruft die Kleinste entsetzt, als ich die ersten Seiten unseres neuen Buches aufschlage.

„Der sieht aber eklig aus!“
Nun, mich erinnert „er“ mit all‘ seinen Eigenheiten und eben auch Ekligkeiten vielmehr an einen „Olchi“. Ungepflegt, dreckig, extremst faul und verschlafen und dennoch äußerst liebenswert. Und mit einer großen Vorliebe zu Schokoladenkeksen und exzessivem Fluchen!

Und nun muss ich schmunzeln. Denn jetzt erkenne ICH mich wieder. In diesem kleinen ungeschickten Zottelvieh. Zumindest einmal im Monat könnten er und ich um die Wette schimpfen, fluchen, uns den Zeh irgendwo anstoßen und frustriert Schokolade in uns hineinstopfen. Nur, dass ER dabei noch viel freundlicher und eben liebenswerter ist als ich! 😉

Aber um wen geht es denn hier nun genau? mehr „„Muff das kleine Zottelmonster“ Rezension“

„Herr Schnuffels“, von grummeligen Katern und herzallerliebsten Außerirdischen

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Als ich Euch über das neu gekaufte Conni-Buch berichtete schrieb ich auch darüber, dass ich es anfänglich ja gar nicht meiner Jüngsten vorlesen durfte. Es war out. Absolut nicht von Interesse. Nicht noch ein „Schleifen-Quälgeist-Buch“!

Was wir in der Zwischenzeit stattdessen gelesen haben? Nun, diesen absoluten Überflieger, das unumstrittene Lieblingsbuch meiner Vierjährigen. Ich möchte es Euch hiermit mal ein bisschen vorstellen.

Ladies & Gentlemen,
ich präsentiere -und zwar mit gewaltigem Trommelwirbel- :
„Mr Wuffles!“.
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„Conni ist wütend“: Von aufgebauten Feindbildern, Idealen & Selbstreflektion

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Ich fange Bücher und Zeitschriften manchmal gerne von hinten an. Ein Tick? Idiotisch? Oder ein trotziges, symbolisches gegen-den-Strom-schwimmen? I don’t know. Auf jeden Fall aber war ich neugierig. Auf den Schluss des – selbstverständlich nur zu Recherchezwecken – gekauften Conni Buches: „Conni ist wütend“.

Ich hatte es Euch ja angedroht.
Und gestehe ganz verschämt und kleinlaut: Es ist ungefähr unser fünfundzwanzigstes Conni Buch. Wir haben sie fast alle! Wer wäre da nicht irgendwann genervt?
So auch die Allerkleinste, die mir seit fast vier Wochen strikt das Vorlesen ihres neusten Geschenkes einfach verwehrte! Keinen Bock mehr auf Conni-Bücher? Hat sie ja doch was von mir…

Also linste ich halt alleine auf die letzte Seite. Schon mal einen ersten Eindruck gewinnen. Einen Vorgeschmack bekommen und so.
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Von schlechter Mutter-Laune & Kinderbuch-Charakteren zum Abgewöhnen

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Ich habe einen schlechten Tag. Einen richtig schlechten Tag. Und an so einem richtig schlechten Tag (Ihr wisst schon, die Sache mit den Hormonen) da hege ich einen Groll gegen jeden. Nein, ich hasse jeden. Sogar diejenigen, die es immer gut mit mir meinen und es mir Recht machen wollen. Das kann heute keiner. Ich finde alle doof und lästere über jeden. Selbst über Kinderbuch-Charaktere.

Entnervt leg ich also das Conni-Buch zur Seite.
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