Nur eine Kiste – Schreiben wollte ich schon immer!

15+

Es war einer dieser Tage. Gestern.
Einer der Tage, die mich betrübt an mir selbst zweifeln und Bestehendes in Frage stellen ließen.
Orientierungslos fühlte ich mich, nicht in der Lage bestärkt und gestärkt an mich selbst zu glauben.
Und eigentlich sollte ich jetzt an dieser Stelle dringendst (!) diese Einleitung überarbeiten (melancholische Heulboje!), denn nicht wenige meiner Texte fangen seltsamerweise genau so an.
Mach ich aber nicht, denn is‘ halt so. 😉

Und dann fand ich diese weiße Kiste.

Beim Aufräumen. Einfach so. Viele Jahre schon stand sie da auf dem Schrank, überzogen von einer dicken Staubschicht.
Darin befindlich Dinge mit besonderem Wert.
Erinnerungsstücke, welche man – gerade als Mama – niemals ausmisten und vergessen sollte.
Weil wir an einigen Dingen hängen und beim Anblick derer sentimental seufzen und in längst vergangenen Zeiten schwelgen.

„Memmem“
so nannte der große Sohn beispielsweise seinen heißgeliebten Schnuller.

Welcher irgendwann, nach dem zweiten Geburtstag, “zufällig“ im Haus verloren ging und nie wieder aufzufinden sein sollte! 😉
Denn er war ja in der „Baby-Erinnerungsbox“ –  und der Schnuller schnell abgewöhnt.
Jetzt fiel er mir wieder in die Hände.

Eine schlichte weiße Pappbox also mit vielen Kostbarkeiten drin.
Ultraschallbilder und Stilltagebücher (ja, beim ersten Kind führt Frau noch Still-Tagebuch! 😉 ).
Krankenhausfotos & Co.
Und auch von mir an die eigenen Kinder geschriebene Briefe und Baby-Tagebücher.

Und ein Text lag darin.

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Der Kiez & Ich: ELTERN-Blogger-Treffen in Hamburg

8+

(Werbung unbeauftragt – für coole Events und notwendige Mama-Auszeiten/erwähnte Namen)
Darf eine Mama ihre eigenen Interessen verfolgen und sich dafür auch einmal eine Auszeit nehmen?

Alleine den Koffer packen und in die Großstadt reisen?
Alles zu Hause einmal für einen kurzen Moment hinter sich lassen und einfach mal Mensch mit Vorstellungen, Träumen, Wünschen und Ideen sein?
Und dies sogar mehrmals innerhalb eines Jahres?

Oder ist es gar egoistisch, sich auf derartige Events zu freuen und diese als Chance zur Weiterentwicklung zu sehen?
Es sind Gedanken wie diese, die mich am (sehr!) frühen Morgen heimsuchen, als ich abermals einen Zug betrete, um in eigener Sache unterwegs zu sein. 

Ich bin auf dem Weg nach Hamburg mehr „Der Kiez & Ich: ELTERN-Blogger-Treffen in Hamburg“

Frau vs. Mann: Feiertag im Pulverfass

7+

Er nervt mich schon den ganzen Tag! Da der Gatte seinen offiziellen Arbeitsplatz in Baden-Württemberg hat, wir jedoch unser Nest im ländlichen Hessen aufbauten, hockt er heute hier zu Hause rum!
In „meinem“ Wohnzimmer!  Der Mann hat Feiertag – und alle anderen Familien-Mitglieder nicht.

Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, der weiß, dass der Ehemann und ich zum Teil eine Wochenende-Ehe führen. Mal mehr und mal weniger, wie es nun einmal so ist, wenn der hauptsächlich arbeitende Part beruflich viel in Deutschland unterwegs ist. Das ist einerseits mit drei Kindern nicht immer leicht (ich berichtete bereits hier davon), auf der anderen Seite genieße ich meine Freiheiten und die vormittägliche Ruhe!
Ja, ab und an muss ich mich gewiss immer erst einmal wieder an die Situation gewöhnen und anpassen, dass da gerade noch jemand rum sitzt! 😉

Und heute bin ich geladen! Weiß‘ gar nicht genau, warum. Doch hege ich die Vermutung, an diesem unverschämten – ganz Deutschland spaltenden – Feiertag, ein wandelndes Pulverfass zu sein.

Und wie Konversationen zwischen Mann und Frau unter eben jener Gegebenheit aussehen, musste ich jetzt einfach mal zusammentragen! Nur für Euch! Ganz offen und ehrlich und beschämenderweise nix dazu gedichtet! ICH bin heute wirklich so!
Nun, Humor ist wohl, wenn Frau und Mann trotzdem lacht.

Hier also meine bisherigen „best of“ des heutigen Tages: mehr „Frau vs. Mann: Feiertag im Pulverfass“

Blogger-Barcamp: Gegen den Strom und doch vereint! Mein Wochenende in Speyer

8+

Samstag-Morgen, kurz vor zehn in Speyer.

„Rechts ist frei“ – höre ich mich um ein Haar dem Taxi-Fahrer sagen!
Denn für einen kurzen Moment vergesse ich, dass ich heute weder selbst Auto fahre, noch als Beifahrer den Mann durch den Straßen-Dschungel navigiere. Nein!
Heute bin ich ganz alleine unterwegs!

Ein Wochenende ohne Mann und Kinder liegt vor mir.
Ein Wochenende mit der Aussicht auf ganz viel Austausch mit (hoffentlich 😉 ) Gleichgesinnten, viel Input und nicht weniger Essen, Schlaf und nicht zuletzt Entspannung und guten Gesprächen.

Und dabei hätte ich beinahe heute morgen gekniffen. mehr „Blogger-Barcamp: Gegen den Strom und doch vereint! Mein Wochenende in Speyer“

Puder-Rosa Insta-Welt: Wo bleibt denn jetzt die Realität?

6+

Mein Blog feierte längst seinen ersten Geburtstag, doch Instagram lernte ich erst im Mai diesen Jahres kennen. Zu sehr weigerte ich mich zuvor, mich damit zu beschäftigen. Zu wenig verstand ich noch davon, wie die Dinge in der Social-Media-Welt funktionieren. Das weiß ich auch bis heute noch nicht so richtig, muss und möchte noch so viel mehr dazu lernen. Networking? Noch immer sehr unbeholfen, die wichtigen Tipps und Tricks noch lange nicht entdeckt! Doch ich musste schnell realisieren, dass ein Blog nicht nur mit leidenschaftlichem Schreiben allein überleben kann! 

Mittlerweile nutze ich Instagram sehr gerne. Mal schnell den eigenen Senf loswerden? Albernheiten verbreiten? Meinungen kundtun, die für einen Blog Post dann doch nicht in der Länge reichen? Wundervolle und auch traurige Momente festhalten und nach Bedarf (!) teilen? Das alles ist hier möglich!
Es kommt nur darauf an, was man eben aus „seinem“ Instagram macht. Was es darstellen und präsentieren soll. Wodurch es lebendig werden und pulsieren soll! 

Das darf jeder frei wählen und ich schätze von ganzem Herzen all diejenigen, die sich dazu besonnen haben, mehr Realität auf Instagram zu zeigen!
Das wahre, unschöne, schmutzige Leben mit all‘ seinen Ecken und Kanten.
Wut, Zorn, Empörung, Trauer, tiefste Rührung oder kleines Glück in Momenten!
Das mag ich an Instagram und ist auch mein Ding!

Doch scrolle ich zum Zeitvertreib durch den eigenen Feed, so verfolgt sie mich immer noch! Allen Gegenbewegungen zum Trotz. Diese Puder-rosa, pastellfarbene Fake-Insta-Welt. Es gibt sie noch immer zu genüge! Die Instagram-Accounts, die uns nur das Feinste, Schönste und Gerade-Gerückte präsentieren wollen. Und all‘ denen würde ich so gerne das Folgende schreiben: 

Liebe „Lifestyle-Mütter“, „Insta- und Working-Mums“, mehr „Puder-Rosa Insta-Welt: Wo bleibt denn jetzt die Realität?“

Zauberei aus der Chleiderei: Wenn das Lieblings-Kleid mitwächst

2+

*Werbung. Zweimal im Jahr ist es es soweit. Meistens gegen Ende September und Anfang März. Dann befinde ich mich ganz weit oben. Gefühlt mehrere Stunden lang. 
Ächzend und stöhnend und meistens auch ziemlich laut vor mich hin fluchend.

Entweder läuft mir dann vor Hitze und Panik der Schweiß in klitzekleinen Perlchen die Stirn herunter, und meistens stoße ich mir dabei auch noch den Rücken an – unerklärlicherweise im Wege befindlichen –  Holzbalken.
Oder aber ich fröstele noch in der Winterjacke und tiefgefrorenen Zehen vor mich hin.
Dort oben.

Da, wo ich nur widerwillig hoch gehen mag. Weil es meistens in einem heillosen Durcheinander und Desaster endet! Bewaffnet mit Schere, Edding, diversen Mülltüten und Taschenlampe mache ich mich auf die Suche. Bereit, Papp-Kartons aufzureißen, Stapel umzuschichten, einzutüten, zu beschriften und erneut zu verpacken.

Ich nenne es gerne liebevoll „Dachboden-Shopping“. mehr „Zauberei aus der Chleiderei: Wenn das Lieblings-Kleid mitwächst“

Mein digitales Blogger-Freundebuch: Mitmachen erlaubt! ;)

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Wie es mittlerweile sicherlich keinem von Euch mehr entgangen ist, war ich am letzten Wochenende auf der Blogfamilia. Der größten Elternblogger-Konferenz Deutschlands. Als eine von 180 Blogger-/innen durfte ich diese ganz besondere Atmosphäre jener Zusammenkunft genießen und bin noch immer ganz überwältigt von all den Eindrücken, die ich in mich aufsaugen durfte. Nicht weniger hat es mich berührt, so viele liebe Menschen kennen lernen zu dürfen. Gleichgesinnte, die alle eine Vision und Mission miteinander teilen. Nämlich sich der Welt mitzuteilen, einen Blick „hinter die Kulissen“ des allzu oft knallharten Eltern-Daseins zu gewähren, Botschaften zu vermitteln, zu helfen und viele andere Leser zu bereichern.

Und auch wenn ich von einigen dieser Dinge noch meilenweit entfernt bin, so fühlte ich mich auf der Blogfamilia keineswegs fehlt am Platz. Es war vielmehr das Gefühl unter Freunden zu sein. Eine ganz große Familie mit einem wunderbaren Zusammenhalt. mehr „Mein digitales Blogger-Freundebuch: Mitmachen erlaubt! ;)“

On my way home: Selbstfindung #16

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Sonntag. Mit einem Tag Verspätung, aber dafür vielen tollen gesammelten Eindrücken und Erlebnissen von der Blogfamilia 2018 widme ich mich nun wieder -direkt aus dem ICE 1695 nach Frankfurt/Main- der Selbstfindung. Zwar dieses Mal ohne mich im Linkup, aber dennoch gewohnt offen, ehrlich und ausschweifend, finde ich das von Johanna von Pinkepank in‘s Leben gerufene Selbstfindungs-Experiment noch immer eine echt coole Sache!

Nicht nur mich selbst habe ich die letzten Tage in der Großstadt ein bisschen mehr gefunden, sondern auch die wunderbare Johanna herself! Danke für das kurze aber nette Gespräch und weiterhin für Dich, Deine wachsende Familie und Deinen Blog alles Gute! Fangen wir an, viel Spaß mit meinen Antworten 301 bis 320!: mehr „On my way home: Selbstfindung #16“

Mutti goes Blogfamilia 2018

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Leute! Ich habe einen tollen Tag auf der Blogfamilia hinter mir! Es ist Samstag Abend, 23.15 Uhr und ich muss zugeben, erst jetzt bin ich überhaupt in der Lage, Euch ein wenig von der wirklich wunderbaren Familenblogger-Konferenz zu berichten. Zu viele Eindrücke, zu viel toller Input, das musste sich erst einmal alles im mütterlichen Hirn setzen, Häppchenweise verdaut und verarbeitet werden. Doch eins sei klargestellt: Bitter aufstossen wird mir nix! Vielmehr in IMG-20180505-WA0009~2(Cake-Pop-) süßer und angenehmer Erinnerung bleiben! mehr „Mutti goes Blogfamilia 2018“

Mutti goes Berlin: frei & ohne Ziel

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Ohne Google Maps wäre ich jetzt schon einmal aufgeschmissen, soviel ist klar! Aber Hey! Wie geil ist das denn? Ich kucke auf’s Handy und bekomme genaustens gesagt, welcher Bus, S- oder U-Bahn wo und in wievielen Minuten abfahren. Selbst die ungefähre Fahrtzeit inklusiver aktueller Verhinderungen wird mir prognostiziert. mehr „Mutti goes Berlin: frei & ohne Ziel“