An die Mutter, die sagt ich habe KEINEN Job

103+

Liebe andere Mutter, die sagt, dass ich KEINEN Job habe,

ich weiß, Du kennst mich gar nicht.
Du hast nur einen Ausschnitt von mir kennenlernen dürfen, einen Bruchteil.

Und dennoch hast Du es Dir nicht verkneifen können, zu schmerzen und zu verletzen.

Mich – und sogar mein eigenes Kind, welches den Kommentar als Erstes sah und weinend zu mir kam.

Du kommentiertest, so… more „An die Mutter, die sagt ich habe KEINEN Job“

103+

Homeoffice statt Wochenend-Ehe – Was macht Corona mit uns?

26+

Als mein Mann und ich uns dazu entschieden, unser Häuschen in der beschaulichen „Brüder-Grimm-Stadt“ Steinau mitten in Hessen zu bauen, hatte das gute und logische Gründe.

Bewusst wollten wir, dass die Kinder ländlich aufwachsen, frei von Gefahren – und zudem ihren nötigen Bewegungs-Freiraum bekommen können.

Und den haben sie durch die große, weite Wiese, durch Felder und Wälder rings ums Haus zu Genüge! 

Der Mann arbeitete im nahe gelegenen Wetterau-Kreis und hoffte, mit dem Wohnort-Wechsel Fahrzeiten zu reduzieren.

Alles machte Sinn und passte für uns, wenngleich ich mich von meinem eigentlichen Arbeitsplatz in Fulda, welchen ich aufgrund vieler, vieler Elternzeiten schon lange nicht mehr aufsuchte, immer weiter entfernte.

Aber das war ok so – und eine bewusste Entscheidung mit allen möglichen Konsequenzen, die daraus folgen sollten.

Nicht jedoch geplant und absehbar war, dass der Mann… more „Homeoffice statt Wochenend-Ehe – Was macht Corona mit uns?“

26+

Chill mal Muddi! – Der erste freie Vormittag seit fünf Monaten!!!

36+

„Drei karierte Hefte mit weißem Rand und blauem Umschlag“
„Zwei linierte Hefte ohne Rand, ein kariertes Heft DIN A 5 mit Rand“
„Ein Schnellhefter in Cyan mit hellgrauen Punkten und rosa-fliegenden Elefanten dauf“ (ok, der ist gelogen)
„Farbkasten, Lappen und Borstenpinsel“

Ich stand mitten in der liniert-karierten Hölle!

Und habe artig zusammen mit den beiden großen Kindern (geteiltes Leid und so – nennt es gerne auch Rache oder Schadenfreude – jedenfalls mussten sie mit!) und fünfunddreißig-tausend maskierten, ebenfalls schwitzenden Müttern meine Schul-Einkaufsliste abgearbeitet.
Denn das ist mein Job.

Zuvor bin ich in der Tat das zweite Mal in Folge in die Heimatstadt gedüst, um den versprochenen klitzekleinen Hamster, welcher sich als Hamster-Dame entpuppte (gewisse imposante Details waren leider nicht auffindbar), zu erwerben.
Denn das war ja ein Versprechen – und somit ebenfalls mein Job.

Zwei Kinder habe ich während der vergangenen letzten Tage unter Tränen und diesem dicken, fetten Kloß im Hals (ist immer noch da) eingeschult!

Und ich habe bereits nunmehr drei Mal morgens um sechs…. more „Chill mal Muddi! – Der erste freie Vormittag seit fünf Monaten!!!“

36+

Tradwife? Was soll der Scheiß!?

13+

Entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise, aber ich wähle für meine Überschrift jetzt einfach mal jene Empfindung, welche mir seit gestern unentwegt durch den Kopf geistert!
Gleich gefolgt von Ausdrücken wie „Schubladen-Denken“, „Kategorisieren“, „Stempel-aufdrücken“ (!) und „Angst auslösen“.
„Rechtfertigungs-Zwang“ möglicherweise auch noch, aber dazu komme ich gleich.

Ich wollte ihm keine Beachtung schenken, diesem Artikel.
Welcher mir durch Zufall unter die eigenen Augen kam.
Der Titel mit der sonderbaren Bezeichnung, welche ich gestern das erste Mal sah, sollte mich nicht tangieren.
Denn es geht hier nicht um mich!
Und doch scheint er zu polarisieren.

Denn ich fühle mich nun  – neben ganz vielen anderen Frauen – dazu veranlasst, hier eine ganz eigene, persönliche Stellung abzugeben.

Damit ein Thema, ein Oberbegriff, ein Hashtag, was alles beschissener nicht sein könnte, hoffentlich ganz schnell wieder vom Tisch gelangt! more „Tradwife? Was soll der Scheiß!?“

13+

Froh zu Hause zu sein – wenn die Vereinbarkeit warten kann

26+

Donnerstag. Gestern war Tag zehn.
Tag zehn, an welchem mindestens ein Kind hier zu Hause matt und blass – und dann wiederum mit rot-glühenden Wangen – auf der Couch lag und hoch fieberte.

Ich könnte Euch hier nun schreiben, wie ausgelaugt und fertig ich mich nunmehr nach so vielen Kinder-Krankheitstagen fühle.
Wie tief die Augenringe sitzen (das tun sie tatsächlich – aber seht längerem schon! 😉 ) und wie sehr ich mich nach einem einzigen Vormittag sehne, an dem ich endlich, endlich wieder alleine bin.
Und (langweilige) Dinge wie Büroarbeiten und Papierkram aufarbeiten kann.

Ich könnte jammern und meckern wie schrecklich es ist, kranke Kinder zu Hause zu haben und dass ich mich nunmehr in Woche 5 (!) befinde, in der nichts seinen geregelten Weg geht!
Über Erschöpfung könnte ich schreiben und über den Frust, als Mutter und Krankenpflegerin nicht hundertprozentig funktionieren zu können.

Aber um ehrlich zu sein stimmt das alles nicht. more „Froh zu Hause zu sein – wenn die Vereinbarkeit warten kann“

26+

Zum Teufel mit dem Feminismus! Oder doch nicht?

14+

Ich bin gerade zu Hause – wie so oft am Nachmittag – und trinke Tee.
(Kann ja nicht immer nur Kaffee 😉 )
Dabei falte ich „seine“ Unterhosen und werde mich gleich im Anschluss „seinen“ Hemden widmen.
Zuvor habe ich für unsere (Ihr glaubt doch nicht allen Ernstes, dass ich hier jetzt auch „seine“ schreibe!) Kinder Mittagessen gekocht und eine gefühlte Ewigkeit das Massaker in Küche und Essbereich wieder aufgeräumt.

Selbstverständlich kniete ich dabei auch auf allen Vieren, mit dem alten Spüllappen in der Hand, und nahm Apfel-Brei vom Fussboden auf. Nachher muss ich mit dem Gymnasiasten Erdkunde lernen, die Klos warten bereits seit drei Tagen auf eine ordnungsgemäße Grundsanierung – und die Kleinste wünscht Einhörner zu füttern.
Irgendwann diese Woche wird mich das Mama-Taxi abermals zum Fussball-Platz zwingen – und seit Monaten verspreche ich der Kleinsten mit ihr einmal den Ballett-Kurs anzuschauen (ich habe es wirklich noch nicht geschafft!).

Das sind alles meine Aufgaben!
Nicht, weil es irgendwo geschrieben steht – das tut es nur bei den kleineren Haushalts-Aufgaben der Kinder – sondern weil ich es als meine Aufgaben sehe!
Weil ich die Kämpferin (und ich nenne mich jetzt bewusst so!) bin, die hier an der Front fuchtelt und strampelt – und dabei dem Mann bedingungslos den Rücken frei hält.
Weil ich es so wollte und frei wählte.
Weil wir es so wollten.
Nicht aber bin ich deshalb dumm und primitiv, rückständig oder gar naiv (naja, das vielleicht schon 😉 ). more „Zum Teufel mit dem Feminismus! Oder doch nicht?“

14+

Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann

24+

Kennt Ihr dieses Foto welches alljährlich nach den Sommerferien via WhatsApp & Co. die Runde macht?
Das, welches niedergeschlagene Kinder neben einer höchst erfreut in die Luft springenden Mutter zeigt?
Das ultimative Symbol-Bild für den Schulstart?
Ist witzig, das gebe ich zu.
Stimmt aber nicht!

Vielleicht fühlt sich eine Mutter nach sechs Wochen Sommerferien auch für einen Bruchteil der Sekunde genau so.
Ist also davon auszugehen, dass es sich hier um eine spaßige Momentaufnahme handelt, dann war auch mir kurz zum in die Luft springen.
Doch hält dieser kleine Moment der Euphorie nur sehr kurz an.

Zumindest ist es bei mir so.

Denn der Erfinder eben jenes lustigen Bildchens vergass‘ dabei die unentdeckten, selten erforschten und des Öfteren nicht nachvollziehbaren Windungen des mütterlichen Hirns.
Verbunden mit dem, was Frau „Gefühle“ nennt.

Ich bin traurig und von der Situation überrumpelt more „Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann“

24+