Mein Körper wird alt – Warum ich trotzdem Bikini trage!

43+

„Die kann man weglasern“ sagte die Hautärztin zu mir und ich fing im Geiste an zu kalkulieren und zu überschlagen.

Ich weiß nicht mehr, wie hoch der mir genannte Preise pro Punkt war, doch würde ich jetzt, einige Jahre später, wohl auf eine Summe geraten, welche dem Verkaufspreis unseres Einfamilien-Häuschens nahe käme.

Ganz, ganz sicher – man(n) wird mir hier an dieser Stelle wohl kaum einen leichten Hang zur Übertreibung unterstellen wollen.

Worum es ging?
Na um diese kleinen, roten Blutschwämmchen, welche Menschen vorzugsweise im voran geschrittenen Alter ereilen.
Um sehr viele davon genau genommen.

Vorzugsweise am eigenen Bauch (ach Quatsch, sie sind mittlerweile überall!), der einst – mit Zwanzig – mal braungebrannt und narben-frei daher kam.

Ich habe viele davon bekommen in den letzten Jahren – und es werden immer mehr!
Ein Aufhalten dessen? Unmöglich!

Genauso wenig, wie ich nun einmal den Lauf der Zeit stoppen kann.

Meine Haut altert, sichtlich.

Und erinnert mich höchstens noch…. more „Mein Körper wird alt – Warum ich trotzdem Bikini trage!“

43+

Ein Sommer ohne Freibad IST KEIN Sommer! Corona-Tagebuch

27+

Solange ich mich erinnern kann bedeutete Sommer hauptsächlich Eines:
Viele, viele Stunden im jeweiligen heimischen Freischwimmbad.

Ich erinnere mich an Tage auf Tauchstation und rot-unterlaufene Augen im Anschluss.
An den Duft des noch vom Tau-überzogenen Grases, radelte ich gleich nach dem Frühstück ins geliebte Schwimmbad, um eine der Ersten zu sein, die in’s blaue, noch wellenlose Nass hüpften.

Der Duft von Kokosöl und Sonnencreme liegt mir in der Nase – und noch immer kitzelt und sträubt sich die Zunge beim Gedanken an „saure Gurken“ und all‘ den anderen „verbotenen“ Leckereien, für welche das wöchentliche Taschengeld gut und gerne einmal drauf ging.

Ich erinnere mich an Nachmittage auf der karierten Decke und Tupper-Dosen voller Aprikosen und Apfel-Schnitzchen.
Auch an Flusen am Badeanzug-Hinterteil von vielen exzessiven Rutsch-Wettkämpfen – und das Kribbeln in der Nase nach dem gewagten Sprung vom 3-Meter-Turm.

Der Geruch von Chlor und wilde, nasse Haare gehörten genau so zum Sommer wie Omas Erdbeeren im Garten und das alte, geröstete Brot auf dem Grill.

All das war und IST nicht wegzudenken!

Auch später bedeutete Schwimmen mein Ausgleich.
Viele, viele Tage in den jeweiligen Sommerferien verbrachte mein Teenager-Ich im Schwimmer-Becken, die täglichen 1000 Meter waren mir ein willkommenes Ziel – und sind es bis heute geblieben.

In diesem Sommer soll es für uns kein Freibad geben.

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27+

Friends will be Friends: Geselligkeit in Zeiten von Corona – Ein langes Wochenende

16+

Wenn ich Eines in den vergangenen vierzehn Monaten gelernt habe, dann ist es, dem Leben immer Vorrang zu geben.

Und sei es dazu erforderlich, dann auch gut und gerne einmal absichtlich Probleme und Sorgen zu verdrängen.

Denn im Zweifel zählt nix mehr, als die Zeit und Tage mit den Menschen, die uns am Herzen liegen und uns gut tun.
(Und alle Anderen gehören mit einem gewaltigen Arsch-Tritt gefälligst zum „Donnerdrummel“ befördert! 😉 )

Die Menschen, deren Umarmungen wir so sehr schätzen und deren Geschichten wir rührselig lauschen.

Menschen, die Dein Innerstes kennen – oder auch Weggefährten bei welchen Du ein völlig anderes Wesen bist.

Ich beobachte es oft an mir selbst:
Ich verhalte mich den verschiedensten Menschen auch oft gänzlich unterschiedlich gegenüber.
Schlüpfe in eine Rolle, ein ganz besonderer Teil meines Ichs, der nur von eben dem jeweiligen Gegenüber hervor gekitzelt wird.

Doch auch wenn Mitmenschen oft nur Facetten meiner selbst wahrnehmen – solange, ich mich dabei gut und wohl fühle, sobald es sich richtig anfühlt, haben diese Begegnungen Vorrang.

Auch vor diesem Blog hier.
(Sorry, keine Zeit gehabt, eher zu schreiben!)

Denn Geschichten aus dem Leben kann nur erzählen, wer sich die Zeit für das echte Leben da draußen, für Gefühle, Empfindungen und Emotionen auch nimmt! Isso. 

Und all‘ dies tat ich die vergangenen Tage zu genüge!

Und es war wunderbar! more „Friends will be Friends: Geselligkeit in Zeiten von Corona – Ein langes Wochenende“

16+

Roadtrip vs. AI-Flugreise: Was ist denn nun besser mit Kindern?

11+

„Ja, es war ein sehr schöner Sommerurlaub“
hörte ich mich dieser Tage sehr oft sagen.
Auf die Frage, wie denn nun unser ganz eigener Road-Trip war.
Und auch eine Woche, nachdem ich mit einem dicken, fetten Kloß im Hals wieder in Richtung Heimat fuhr, muss ich es mir selbst immer wieder eingestehen:
Diese Art zu reisen hat mir unheimlich viel Spaß gemacht!

Das wäre jetzt nicht allzu verwunderlich, hätte ich nicht früher eine ganz andere Vorstellung des perfekten, gelungen Sommerurlaubes gehabt!

Ein perfekter Sommerurlaub

Ein „richtiger“ Sommerurlaub musste früher für mich immer mit einer Flugreise einhergehen!
Irgendwo in den Süden.
Dorthin, wo das Wetter garantiert niemals umschlägt und vierzehn Tage Sonne garantiert seien.
Dorthin, wo es ein nettes, schickes Hotel gab mit Türkis-blauem Pool und feinkörnigem hellen Sand.

Der perfekte Sommerurlaub duftete nach Apres-Sonnencreme und Pina Coladas – gerne auch nach einem leichten Gemisch aus Kunstnebel und Wassermelonen-Shisha.
Der ultimative Sommerurlaub ließ auf azurblaues Meer blicken, schöne Menschen am Strand und noch viel schönere (Abend-)Kleider im hochglanzpolierten All-inclusive Hotel.

Wie eingeschränkt meine Sichtweise doch war! more „Roadtrip vs. AI-Flugreise: Was ist denn nun besser mit Kindern?“

11+

Wenn Fünf eine Reise tun: Hoch hinaus und warm um’s Herz!

7+

Die Wangen glühen, wie sie es nur nach einem aktiven Tag in den Bergen tun.
Eine angenehme Schwere überkommt mich, denn die letzten beiden Tage waren ereignisreich.

Und während ich auf das sanft vor sich hin plätschernde Wasser des Starnberger Sees blicke, während die Sonne langsam untergeht und einen Tag voller Glücksgefühlen und neuen Erkenntnissen verabschiedet, überkommt mich noch ein ganz anderes Gefühl.
Genau jetzt in diesem Moment, während ich hier am Ufer sitze, endlich den lange herbeigesehnten Obatzter und das Radler vor mir.

Genau jetzt fühle ich große Ehrfurcht.

Ehrfurcht, Dankbarkeit und tiefe Liebe.
Denn ich bin gesegnet (und jetzt kling‘ ich wie der einzige Ober-Katholik in der Familie höchstpersönlich) mit dieser wunderbaren, eigenen Familie.
Mit diesen drei Kindern, die ich über alles liebe und dem Kerl da schräg gegenüber mir.
Der ehrlich gesagt auch nicht zu verachten sei und ganz ok ist (na gut, ich lieb‘ den auch!!!).
Um nix auf der Welt möchte ich zulassen, dass dieses Glück getrübt wird, dessen bin ich mir immer wieder sicher.
Auch jetzt gerade in diesem einzigartigen, wunderbaren Moment.
Am Ende eines Urlaubes, der abwechslungsreicher hätte nicht sein können! more „Wenn Fünf eine Reise tun: Hoch hinaus und warm um’s Herz!“

7+

Wenn Fünf eine Reise tun: Angekommen statt nur auf der Durchreise!

12+

Noch ein paar Züge dann ist es geschafft!
Ausharren, Kräfte einteilen, durchhalten, atmen.
Gleich hab‘ ich’s, kann das Ziel schon erkennen.
Vor mir glitzert türkisblaues Wasser, sanft schlagen kleinste Wellen gegen Kinn und Nase.

Ja, es scheint, als erwecke der See ungeahnte Kräfte in mir.
Möglicherweise sind es vielleicht aber auch ein klitzekleines bisschen die knapp neun (!) Stunden, welche ich in der letzten Nacht seelig schnaubend schlummern durfte!

Ich bin im Urlaub angekommen!

Und gleich auch auf der Insel. more „Wenn Fünf eine Reise tun: Angekommen statt nur auf der Durchreise!“

12+

„Sommerkinder“ – Eine Liebeserklärung

11+

Ich war im Urlaub! Ja, ganz ehrlich! Das war ich die letzten Tage.
Man mag mich zwar noch körperlich wahrgenommen haben und es fand definitiv auch kein Ortswechsel statt, doch irgendetwas war um mich geschehen.
Für einen kurzen Moment hatte ich „Planet Tiefgründig“ verlassen können, um temporär ein anderes Ziel anzusteuern.

Ja, ich verweilte gefühlt auf der „Leichtigkeits-Insel“.
Nippte an verführerisch süßen Wein, kostete die saftigsten Erdbeeren und spürte nix als Freiheit und warme Sonnenstrahlen auf der Haut.
Und Sonne im Herzen (DER musste jetzt sein)!

Denn genau so fühlt es sich an.
Jedes Jahr auf’s Neue.
Schafft es der Sommer endlich, endlich in unser aller Gemüter einzuziehen!

Es ist seit jeher bekannt, dass wir Menschen (sofern es sich nicht um gefühlskalte Holzklötze handelt) und das Wetter in einer gewissen Verbindung zueinander stehen. Nicht umsonst entstanden Begriffe wie „Frühlingsgefühle“ oder gar „Brunftzeit“ (Ich weiß selbstverständlich, dass dies ein Begriff aus der Tierwelt ist 😉 )
Und ja, ich selbst fühle mich von dem, was draußen vor sich geht nahezu manipuliert.
Beeinflusst, was die eigene Tagesform, die jeweilige Stimmungslage betrifft.

Ich hätte Bäume ausreißen können!

more „„Sommerkinder“ – Eine Liebeserklärung“

11+

Kreidebleich & Käseblass – Mit Kindern im Freibad

13+

Es ist immer der gleiche Ablauf. Jedes einzelne Jahr.
Dann, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen zwischen Wolken hervorblitzen und ich den selbst gebastelten, wiederverwertbaren Kalender der mittleren Tochter umschlage.
Wenn das Foto vom im Sandkasten spielenden Kind mit dem pinken Sonnenhütchen erscheint.
Wenn in dicken fetten Buchstaben „Mai“ auf der Fotokarton-Seite steht!

Dann bricht im Hause L. allgemeine Panik aus.
Denn dann ist’s nicht mehr lang und das Freibad macht auf!
Nervös werden Tage gezählt und Wetter-Prognosen gar stündlich kontrolliert.
Es werden Pläne für die diesjährige Freiluft-Schwimmbad-Saison geschmiedet und Wettkämpfe unter Geschwistern abgeschlossen und besiegelt (Wer macht zuerst das nächste Schwimm-Abzeichen?).

Ja, der allererste Freibad-Besuch im Jahr kommt bei meinen Kindern gefühlt gleich nach Weihnachten, Ostern und vielleicht noch dem eigenen Geburtstagsfest.
Er ist und bleibt ein entgegen zu fieberndes (oder hoffentlich besser nicht) Highlight! more „Kreidebleich & Käseblass – Mit Kindern im Freibad“

13+

Reisetagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“ : All Inclusive – Dos & Don’ts

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12 Tage Pauschal-Urlaub liegen hinter uns. Schon jetzt hat uns der Alltag wieder, wenngleich der Urlaub noch gar nicht richtig verdaut und verarbeitet ist!
Voll schön war’s! Das steht schon einmal fest und noch lange werden wir davon zerren und in Erinnerungen schwelgen!

Ganz besonders glücklich bin ich darüber, dass wirklich alle (!) bis auf ganz kleine Kleinigkeiten gesund geblieben sind!
Der ach so gefürchtete türkische Brech-Durchfall blieb also aus.  😉
Und auch sonstige Krankheiten und Verletzungen aller Art. So kam es, dass wirklich Fünf einen erholsamen und tollen Urlaub haben durften, ohne dass ein Elternpaar sich zwecks der Betreuung kranker Kinder auf dem Hotelzimmer abwechseln musste! Wie geil ist das denn!?
Um nicht zu sagen „Schwein – pardon „Rind“- gehabt“ 😉 

Dennoch, einige Erkenntnisse taten sich auch in diesem Urlaub auf und da Frau hinterher ja immer schlauer ist, habe ich Euch hier einmal meine ganz persönlichen Dos and Don’ts (um meinem Denglisch treu zu bleiben 😉 ) für künftige Pauschal-Urlaube zusammengefasst! 

DO – Immer beim Essen an die Decke gucken!

Das bedeutet jetzt nicht etwa, dass ich von zu viel Sonne meschugge geworden bin! more „Reisetagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“ : All Inclusive – Dos & Don’ts“

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Reise-Tagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“: Freunde unter sich

5+

„Kuck mal da drüben, der Junge da. Könnte der nicht in Deinem Alter sein?“
„Jetzt trau Dich doch, geh mal hin! Ich glaube, der spricht sogar Deutsch!“

„Wie? Dir ist langweilig? Aber ist doch soo schön hier!“
„Echt jetzt? Schon wieder Meerjungfrauen-Barbie spielen? Aber Mutti will jetzt gar nicht in’s Baby Planschbecken!?“

„Hört-auf-Euch-zu-streiten! SOFORT!“

„Kuck mal Schatz, meinste die Zwei da drüben sind nett?
Ob die zu uns passen? Gestern zumindest hatten wir ganz nett geplaudert.
Ob wir wohl mal mit denen ein Glas Wein….?“

Stellt Euch vor, Ihr könnt Euch das alles sparen! more „Reise-Tagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“: Freunde unter sich“

5+