So that’s it – „My dearest friends….“ – Corona-Tagebuch

16+

Der Traum von Kanada ist futsch und es ist an der Zeit, den lieben, so lange vermissten Freunden auf der anderen Seite des Atlantiks nunmehr offiziell mitzuteilen, was wir leider nicht ändern können.

Ich habe in den letzten Wochen schon oft darüber nachgedacht, einfach einen kleinen Brief zu verfassen – diesen möchte ich hier gerne mit Euch teilen.

Eine ganz persönliche Herzensangelegenheit in zwei Sprachen….

(for the english version please scroll down!) 

Meine lieben Freunde,

das war’s dann wohl.
Bis zuletzt hatten wir gehofft, wollten ihn nicht aufgeben, diesen lang gehegten Traum.

Verzeiht bitte, dass ich Euch nun diese Nachricht schreiben muss.
Ich wünschte, diese Zeilen bräuchte ich gerade nicht zu tippen.

Wir werden nicht zu Euch kommen können.

So sehr hatten wir uns auf ein Wiedersehen gefreut, auf Eure Umarmungen und darauf, Eure Stimmen zu hören.
Deine hallt noch immer in meinem…. more „So that’s it – „My dearest friends….“ – Corona-Tagebuch“

16+

Aus der Traum von Kanada! Corona-Tagebuch

21+

Tränchen kullerten meine Wangen runter an jenem Sommer-Mittag irgendwann Ende der Achtziger.
Ich sehe alles noch vor meinem geistigen Auge:

Die Mama, wie sie in der dunklen und nur vom Licht über der Spüle erleuchteten Küche stand.
Den Rücken zu mir gewandt, beim Kartoffel-Schälen.

Draußen pladderte der Regen unentwegt gegen das Fenster und fröstelnd streifte ich mir die nasse Jacke ab.
Es war der erste Ferien-Tag.
Der erste Tag von langen, sechs Wochen Sommer-Ferien!

Und ich stand da und spürte nichts weiter als große Enttäuschung.

So sehr hatte ich mich auf den Sommer gefreut.

Auf die langen, warmen Nachmittage im Freibad.
Auf Schaumkuss-Brötchen (Ihr wisst selber, dass die früher durchaus anders hießen! 😉 ) und laue Grill-Abende unter bunten Laternen.
Darauf, in einer heißen Nacht bei offenem Fenster nur unter dem Laken zu schlafen und stundenlang barfuß durch Omas Garten zu streifen.

Auf Eis und den Nachtzug nach Italien!

Alledem hatte ich so lange in der Schule entgegen gefiebert.

Ausgerechnet am Freitag, an welchem es Ferien geben sollte, schlug das Wetter um.
Und es regnete in Strömen.

Ich spürte eine lähmende Enttäuschung, welche mir jegliche Perspektive auf einen Sommer, der doch noch schön werden könnte (wurde er!), nahm.

Eine ähnliche Wut und Enttäuschung empfinde ich dieser Tage. more „Aus der Traum von Kanada! Corona-Tagebuch“

21+

Hallo Kita! Goodbye Kanada? – Vom täglichen Umdenken – Corona-Tagebuch

14+

Ich bin ein Mensch der Widersprüche.
Das war ich schon immer.

Zum Einen widerstrebt es mir seit jeher zu machen, was ALLE machen – und toll zu finden, was jeder geil findet.
Weshalb man mich auch so gut wie nie bei irgendwelchen Instagram-Challenges oder hitzigen Twitter-Diskussionen findet.

Von einigen Dingen distanziere ich mich bewusst, weil’s mir selbst einfach zu viel ist – und ich kostbare Zeit lieber mit dem echten Leben und den Herzens-Menschen darin verbringen möchte!

Auch als Bloggerin fühle ich mich keiner ganz bestimmten Sparte zugehörig.
Irgendwie passe ich nirgends rein – mach‘ und schreibe ich ja eh trotzig was ich will!

Ich träume davon Bücher zu schreiben, die sonst keiner verfassen möchte. (Weil eklig 😉 )
(Aber Leute! Die Welt braucht nicht noch den achtmillionsten Familien-Ratgeber! Echt nicht!)

Und rufe und schreibe offensichtlich lieber „Leute!“ statt einem dahin gehauchten „Ihr Lieben“.
(Das kauf‘ ich ja selbst nicht jedem ab! 😉 )

Und ich könnte die Liste der eigenen verqueren Sichtweise wohl noch in’s Unendliche fortsetzen, doch ich schweife vom eigentlichen Thema ab.

Von Tag zu Tag leben – oder doch lieber alles planen?

Auch mir selbst widerspreche ich immer wieder.

Ich träume davon, von Tag zu Tag zu leben. more „Hallo Kita! Goodbye Kanada? – Vom täglichen Umdenken – Corona-Tagebuch“

14+

camps for friends: Mit Freunden Englisch lernen

8+

*Werbung. Der Plan steht noch immer, ist fest in unseren Köpfen verankert.
Im nächsten Jahr möchten wir nach langer Zeit endlich die lieben Freunde in Toronto besuchen.
Endlich sollen sich unsere Kinder kennen lernen und hoffentlich ebenfalls enge Verbindungen entstehen.

Wir werden unseren Trauzeugen wieder in die Arme schließen und dessen überaus liebenswerte Familie!
Wir wollen ein bisschen durch Kanadas Osten reisen, lieb gewonnene Badeseen besuchen und unseren Kindern die Möglichkeit bieten, wundervolle Erinnerungen zu schaffen und englische Sprachkenntnisse zu festigen.

Denn aus der Vergangenheit wissen sowohl der Gatte als auch ich, dass es die Begegnungen mit Freunden sind, der Alltag, der die Sprache lehrt! Es ist das Sprechen- und Verstehen „müssen“ und das angeregte Kommunizieren. 

Warum ein Sprachurlaub für Kinder?

Gerne möchten wir unsere Kinder auf diesen Aufenthalt ein klein wenig vorbereiten.
Denn reines Schulenglisch? Reicht für ein solches Vorhaben nicht aus! 

In den vergangenen Monaten habe ich daher des Öfteren über einen Sprachurlaub für unsere beiden großen Kinder nachgedacht. 

Zuerst hatten wir einen komplett organisierten Familien-Sprachurlaub im Süden Englands im Sinn, doch kommt dies aus Kostengründen für uns nicht in Frage.
Die Reise nach Kanada möchte schließlich auch finanziert werden! 😉

Was wäre, würden die Kinder in den Ferien alleine auf Sprachreise gehen?
Vielleicht gar nicht so weit weg?
Diese Überlegung sagte uns schon eher zu und wir begannen uns umfangreich im Netz zu informieren.

Dabei stieß ich auf die Seite von „camps for friends“ der educom-group. more „camps for friends: Mit Freunden Englisch lernen“

8+

Und ich wollte immer in die Großstadt: Ein Plädoyer für’s Leben auf dem Land

6+

Ich habe sie geliebt! Die Zeit, in der der jetzige Ehemann in Toronto lebte und ich ihn so oft es nur ging besuchen kam. Untergetaucht in einer Millionen-Metropole, das „Condo“ im 13. Stock des wohl zentralsten Wohngebäudes Downtown. Vom Wohnzimmer aus schweifte mein Blick auf Banken und Wolkenkratzer, zur anderen Seite auf den See und die Harbour-Front. Ich erinnere mich an Stunden, die ich durch die Straßen streifte. Während der Freund arbeitete, verbrachte ich meinen Urlaub damit, mir hippe Szene-Cafes anzuschauen, in den stylischten Läden zu shoppen und mit tief herunter gezogener Mütze (es waren -18 Grad) durch Toronto’s Queen-Street zu flanieren.

Ich liebe diese Stadt noch immer über alles und möchte irgendwann wieder dort hin.
Zu unseren Freunden und zum alten Leben. Auf Besuch und mit allen drei Kindern!
Doch ist sie aktuell nicht mehr mein Leben. Sie ist nicht mehr unser Leben oder gar das der drei Kinder. 

Denn wir wählten für diese drei wunderbaren Menschen ein ganz Anderes:

Das Leben auf dem Land. more „Und ich wollte immer in die Großstadt: Ein Plädoyer für’s Leben auf dem Land“

6+

Missing an old friend: Ausflugstipps rund um den Faaker See

2+

Sie hatten damals ein Segelboot. Und verbrachten Sommer für Sommer nur dort. An diesem einen Ort. Ein Ort, der bei meinem Mann die lebendigsten und schönsten Kindheitserinnerungen weckt. Stets berichtete er mir von langen Sommertagen am Wasser, vom paddeln, schwimmen und segeln bis in die Abendstunden und einem glasklaren Wasser, das seines gleichen sucht.

Er berichtete mir ebenfalls vom „Job“ als Wassertaxi-Fahrer als Allheilmittel gegen die jugendliche Langeweile, den Übernachtungen auf dem alten Bauernhof und der idyllischen Landschaft sowie dem für diese Gegend bekannten wunderbare Klima. Und ich ließ ihn erzählen. Denn gerade jetzt, in diesem Sommer merke ich, wie ein gelungener Sommer die schönsten und prägendsten Kindheitserinnerungen schafft.

Der Sommer lässt wachsen, entfalten, verändert und zaubert gerade in den Ferien aus Kindern, die im Alltag leider allzu oft  einfach nur funktionieren müssen, wieder lebendige und ausgelassene Kinder. Gelöste Kinder.

Und während ich hier auf der Terrasse sitze, abends um neun, und gerade 7 Kindern (KEIN Kindergeburtstag) in unserem Garten beim ausgelassenen Spielen und Kindheits-Erinnerungen schaffen zusehe, merke ich, wie ich eines diesen Sommer vermissen werde:

Den Traditions-Urlaub am Faaker See.

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2+

„Windex“ vs „Super-Hypochonder“

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Häh? Schon wieder eine völlig irrsinnige Überschrift!?
Sicher, ich kann’s wahrlich verstehen, solltet Ihr das nun denken.
Also will ich Euch den Geistesblitz zu eben jener Headline ein klein wenig erläutern:

Es war vor vielen Jahren, genaugenommen ist’s schon 17 Jahre her, da saßen wir in einem Kino in Burlington. Wir, das sind mein jetziger Mann und ich. Und Burlington ist ein Vorort der kanadischen Metropole Toronto. Denn wie der treue Leser bereits weiß, darf ich eben jene Stadt als weitere Herzens-Heimat von mir zählen. Es war in der Zeit als der Gatte tausende Kilometer von mir entfernt lebte und die noch zarte, junge Beziehung durch viele kostspielige Besuchs-Flüge meinerseits am Leben erhalten werden wollte! Und ganz gleich ob nun kleine Barockstadt in Hessen oder Multi-Kulti-Metropole in Kanada, ein Kino-Besuch gehört nun einmal auch zu einem Date dazu! more „„Windex“ vs „Super-Hypochonder““

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Wenn Mutti in Erinnerungen schwelgt, vom Fernweh & geliebten Metropolen

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Es sind Tage wie dieser. Diese grauen, tristen Novembertage. Wenn sich der düstere , grieskrämige Herbsthimmel in all seiner Ungnade zeigt und ich beim Blick nach draußen nur eines sehe: Felder und Wiesen überzogen von zähen Nebelschleiern. Ja, er könnte fast aus irgendeinem melancholischem Gedicht stammen, dieser Anblick. So im Droste-Hülshoff-Style. „Der Tag, der nur halb die schweren Wimpern lichtet“ und so weiter. Ich weiß, das klingt jetzt depressiv. Aber so ist einfach gerade die Stimmung und darin möchte ich mich suhlen 😉 

Es sind auf jeden Fall diese Momente, da ertappe ich mich dabei wie ich sie vermisse. Die alte Zeit. Nein! Nicht mein altes Leben und schon einmal gar nicht mein altes Ich!  Denn ein Leben ohne meine Kinder? Mittlerweile unvorstellbar! Die herzallerliebsten Quälgeister möchte ich um nix in der Welt mehr missen! Aber es ist ein Teil der Vergangenheit, der mir fehlt. Jetzt gerade, in der ländlichen Einöde und November-Schwere. Eine bestimmte große Liebe. more „Wenn Mutti in Erinnerungen schwelgt, vom Fernweh & geliebten Metropolen“

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Wie alles begann…die Eltern vor & hinter den Kindern

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Ich bin ein Lügner. Jedes Mal, wenn ich mit einem Kind im Krankenhaus bin.

Denn da – und das ist die Wahrheit! – werden wir jedes einzelne Mal gefragt, wo wir Eltern uns kennengelernt haben! What!? Warum machen die das? WAS soll diese Frage auf dem Fragebogen?

Werden wir je nach Beruf, Werdegang, Abstammung, privaten Vorlieben, differenziert behandelt? Oder gar unsere Kinder!? Sicherlich nicht. Ich bin überzeugt, dass da ein besonderer Grund dahinter steckt. Aber dazu später…
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